Amazon SEO | Das Geld liegt noch immer auf der Straße

Alexander Graf

Alexander Graf, 35, E-Commerce Unternehmer & Autor, Gelernt und erste M&A-Tätigkeit bei der Otto Group, danach über 10 Unternehmen gegründet, heute u.a. Gründer Geschäftsführer des führenden Shop Technologieanbieters Spryker Systems. Im Juni 2015 hat er das E-Commerce Buch veröffentlicht, das seitdem die E-Commerce Rankings anführt. Weitere Infos hier, oder direkt kontaktieren unter: alexander.graf@etribes.de || Tel: +49 (40) 3289 29690

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31 Antworten

  1. Es ist schön, wenn Artikel geliked werden, aber das gehört nicht in die Kommentare. Die Wiederholung des Gleichen ist keine Diskussion, auch nicht besonders social… Erinnert eher – sorry – an intellektuelle Selbstbefriedigung…

    • Sagen wir mal so: Das ist noch ein Testmodus. Die Idee ist dabei, dass man mögliche Kommentare dazu auf Twitter/FB mitbekommt. Das mit den Likes ist natürlich albern. Das Tool ist aber noch sehr neu.

  2. Christian sagt:

    Im Endeffekt heißt das aber doch, dass man als Händler eigentlich gar keine Chance hat, groß von Amazon-Optimierung oder -Marketing profitieren zu können, sondern eigentlich nur als Hersteller, oder?
    Langfristig gesehen werden so die ganzen Händler aus dem Markt geworfen und nur noch Direct Deals zwischen Amazon und den Herstellern relevantes Volumen generieren können?

    • Ja genau. Das ist ja schon heute so. Amazon versucht die Händler loszuwerden und direkt bei den Herstellern zu sourcen und andersherum versuchen die Hersteller dasselbe. Händler generieren bei Amazon keinen Mehrwert, weil sie ja nicht dafür sorgen, dass mehr Leute die Produkte eines bestimmten Herstellers kaufen. Deshalb versuchen ja auch alle halbwegs patenten Händler möglichst schnell Eigenmarken zu schaffen und sich aus der Ecke der Kistenschieber zu befreien.

      • Bernd sagt:

        Für Hersteller bieten Händler schon noch Mehrwert, aber nur für Marken die von B2C keine Ahnung haben (da gibt es viele) und die noch nicht auf Ama sind. Wäre ich so ein Hersteller, würde ich mir einen guten Marketplacehändler suchen und das gemeinsam angehen. Jeder macht das was er kann, einer produziert und bedient B2B, der andere bedient B2C.

        Für den Kunden bieten viele „Kistenschieber“ schon noch den Vorteil das die Preise sinken.

        • Jain. Händler werden ja so zu einer Art Großhändler, weil sie ja nur Logistikgehilfe für Amazon sind und die Positionierung „Content“ Optimierung für die Hersteller machen ist halt sehr instabil. Klar gibt es heute noch genug Nachfrage für diese Dienstleistung, aber morgen eben nicht mehr.

          • Christian sagt:

            Finde ich schon bitter wenn man bedenkt, dass Amazon u.a. durch die Marketplace-Öffnung für externe Händler und deren unzähligen Produkte so groß wurde.

          • Bernd sagt:

            Ganz klar instabil, da musst du halt mit kleinstmöglichem Aufwand innerhalb eines Jahres oder zwei alles mitnehmen was geht und dir immer bewusst sein, das es von heute auf morgen vorbei sein kann.

            Wobei man die Hersteller schon ein bisschen unter Druck setzen kann, wenn man tolle Listings dann komplett löscht und die Verkäufe wegbrechen weil Hinz & Kunz sich nur dranhängen. Bisher kam jeder einzelne Hersteller der meinte er fährt mit Amazon direkt besser oder mit mehreren Händlern immer noch zurück. Alle sind 1) an den Logistikanforderungen von Amazon und 2) am zu liefernden Content gescheitert, teilweise von 50.000 Stk. Absatz im Jahr auf 500 Stk.

            Kategorie Küche und unteres Preisniveau.

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