1500 Tage Spryker: B2B Suite, Demos, Kunden, Partner & mehr

Seit der Gründung von Spryker sind nun knapp 1.500 Tage vergangen und besonders im letzten Jahr ist eine Menge passiert bei uns auf dem Weg zum globalen Softwareunternehmen. Aber was heißt schon global…. Und wie lange dauert das eigentlich noch? Vor zwei Jahren hat mir der Hybris Gründer Moritz Zimmermann im Zelt beim Oktoberfest erzählt, dass Softwareunternehmen bis zu ihrem „Durchbruch“ gut 10 Jahre brauchen, um wirklich erfolgreich zu sein. Es gäbe einfach zu viele Fehler, die es nicht früher möglich machen würden. Aber es dauert auch 10 Jahre, wenn man alles richtig macht, meinte er. Darüber kann man nun streiten, aber in einem Geschäft bei dem Wachstum nicht über Google Ads passiert, sondern fast ausschließlich durch Gespräche zwischen Menschen, ist seine Beobachtung wohl nicht ganz falsch.

Mittlerweile arbeiten knapp 200 Menschen (FTE) bei Spryker an drei Standorten, die Zahl wird 2019 sicherlich nicht kleiner und der Zuspruch durch unsere Agenturpartner wächst täglich. Viele mittelgroße bis große Agenturen aus dem DACH-Raum sind die Basis für erfolgreiche Spryker-Projekte, aber auch die strategischen Kooperationen mit Consultingunternehmen wie PWC machen unser Setup täglich schlagkräftiger und das Kundenfeedback bestätigt das. Die Antwort auf die Frage „Warum eigentlich Spryker?“ verändert sich allerdings auch mit dem Wachstum. War es vor 1.000 Tagen noch eher die Neugier auf einen neuen Technologie-Stack, der viele Kunden zu uns geführt hat, ist es mittlerweile die Erkenntnis, dass digitale Erfolgsmodelle sich dadurch auszeichnen, besser zu verkaufen als der Wettbewerb. Und besser zu verkaufen heißt nichts anderes, als besser zu personalisieren, performantere Webseiten auszuliefern, schneller & effizienter neue Features zu entwickeln als andere und auch komplexe Anwendungen innerhalb von Wochen zu vertesten und nicht innerhalb von Jahren wie bisher. Statt SAP first heißt es nun Customer first. Klingt wie ein banaler Kalenderspruch, aber die Umsetzung ist schwerer als gedacht. Der Markt ist viel ungnädiger als vermutet und ich erlebe auch Unternehmen die sagen, dass sie in dem Markt nicht mithalten können und dann lieber doch „bessere Produkte“ anbieten wollen. In dem Fall wird dann ein normaler Shopify Shop reichen oder der Fokus auf Amazon. Aber die besseren Produkte kommen gerade auch aus China. Und die sind auch noch günstiger. Da bleibe ich bei „besser verkaufen“.

Aber was ist denn dieses Spryker genau? Auch diese Frage ist noch allgegenwärtig. Es ist eine Commerce Technologie, mit der man alle gängigen B2C/B2B/Marktplatz Modelle abbilden kann, um Dinge zu verkaufen oder Verkäufe anzubahnen. Weil man damit aber so viele Dinge machen kann, ist es manchmal schwierig die richtige Schublade dafür zu finden. In der folgenden Produktgrafik bekommt man ein erstes Gefühl, was so alles zu Spryker gehört.

Und damit kann man eine ganze Menge bauen, wie z.B. die folgende Demo zeigt:

Das war einer der Cases, die wir auch auf der DMEXCO gezeigt haben. Mittlerweile kommen die meisten Anfragen und Kunden aus dem B2B-Umfeld und deren Anforderungen sind noch mal andere. In der B2B Suite Demo haben wir davon ein paar zusammengefasst:

Aber natürlich lassen sich die Bausteine des Systems auch zu einem B2C-Produkt zusammenfügen. Wer noch mehr Videos sehen möchte und sich für die technischen Eigenschaften interessiert, der sollte unbedingt mal in der Academy reinschauen:

Genauso spannend wie unsere Technologie, ist die Herangehensweise an Projekte und die Anwendung der Dinge, die wir in den letzten 10 Jahren gelernt haben im Team. Keiner verkörpert das besser als mein Co-CEO Boris, der davon mittlerweile auch in einer eigenen Podcastreihe bei Joel Kaczmarek berichtet. Unbedingt reinhören:

Unser VP Product, Michael Vax, war auch kürzlich beim Digitalkaufmann zu Gast und hat einen Blick hinter die Kulissen der Produktentwicklung gegeben:

Sehr stolz bin ich auch auf die Entscheidung der Metro Gruppe in Bezug auf Spryker. Der CIO Timo Salzsieder, hat dazu auch im Kassenzone Podcast Stellung genommen und ein paar Zukunftsthemen angesprochen.

Hier sollten nun ausreichend Videos für alle Geschmäcker dabei sein. Vielen Dank auch noch mal an dieser Stelle an unser großartigen Partner aus dem Agenturbereich und ebenso an die Industriepartner, die uns gerade sehr dabei helfen zu wachsen und international Fuß zu fassen.

 

Neue Beiträge abonnieren

Alexander Graf, 38, E-Commerce Unternehmer & Analyst, Gelernt bei der Otto Group, danach über 10 Unternehmen gegründet, heute u.a. Gründer Geschäftsführer des führenden Commerce Technologieanbieters Spryker Systems. Im Juni 2015 hat er das E-Commerce Buch veröffentlicht, das seitdem die E-Commerce Rankings anführt. Weitere Infos hier, oder direkt kontaktieren unter: [email protected] || Tel: +49 (40) 3289 29690

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.