Warum Konzerninkubatoren oft scheitern #CS183B

Alexander Graf

Alexander Graf, 35, E-Commerce Unternehmer & Autor, Gelernt und erste M&A-Tätigkeit bei der Otto Group, danach über 10 Unternehmen gegründet, heute u.a. Gründer Geschäftsführer des führenden Shop Technologieanbieters Spryker Systems. Im Juni 2015 hat er das E-Commerce Buch veröffentlicht, das seitdem die E-Commerce Rankings anführt. Weitere Infos hier, oder direkt kontaktieren unter: alexander.graf@etribes.de || Tel: +49 (40) 3289 29690

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8 Antworten

  1. Nach 4 Jahren der Beschäftigung mit Theorie und Praxis zur Gründung von StartUps lässt sich meine Erkenntnis destillieren zu:

    Der Wasserfall Ansatz führt zum Tod

    Ich habs selber ausprobiert, damit kann man jede Idee killen.

    Dummerweise basiert so ziemlich jeder Ansatz der in den Universitäten gelehrt wird auf dem Wasserfallansatz, Marketingplanung, Projektplanung, Produkteinfuehrungsplanung, Personalplanung, Releaseplanung, Finanzplanung….

    Der Wasserfall funktioniert wahrscheinlich erst nach dem man den Marketfit erfolgreich erreicht hat, und dann überhaupt erst die Grundlage für eine Planung vorhanden ist. Bis dahin alles agil.

    Nächstes Problem-> Investoren erwarten implizit eine Wasserfallplanung, was dazu führt das der Planungsbedarf des Startups ich diametral zum Planungsbedarfs des Investors verhält -> Konflikt

    • Andreas sagt:

      Wunderbar. Perfekt erklärt. Genau so ist es, normalerweise und intuitiv handle ich bei einer Gründung agil und schnell.

      Soll ein Investor dazukommen, läuft alles genau entgegengesetzt -> nur noch Planung, keine Agilität mehr, keine Schnelligkeit.

      Vielleicht liegt es daran, dass die meisten „Investoren“ alles andere als Gründerpersönlichkeiten sind? Oft erkennt man das daran, wie diese ihr Geld bisher verdient haben…

  2. Peter Meier sagt:

    „das Neue und seine Feinde“ (Campus Verlag) von Gunter Dueck zeigt sehr schön auf, warum Ideen scheitern.

  3. Danke für gute Links (auch an Peter Meier), gute Kommentare zu einem guten Thema. Auch ein „paar Tage“ nach der Veröffentlichung noch taufrisch.

  4. Hier noch ein super Artikel von Paul Graham zu dem Thema: http://www.paulgraham.com/ds.html

    One of the most common types of advice we give at Y Combinator is to do things that don’t scale. A lot of would-be founders believe that startups either take off or don’t. You build something, make it available, and if you’ve made a better mousetrap, people beat a path to your door as promised. Or they don’t, in which case the market must not exist. [1]

    Actually startups take off because the founders make them take off. There may be a handful that just grew by themselves, but usually it takes some sort of push to get them going. A good metaphor would be the cranks that car engines had before they got electric starters. Once the engine was going, it would keep going, but there was a separate and laborious process to get it going.

  1. 18. Dezember 2014

    […] zu betreiben, braucht es extrem gute Mitarbeiter, viel Geld, ausreichend Zeit und dann noch eine Portion Glück. Man muss in der Lage sein über die zentral zur Verfügung gestellten Funktionen (z.B. Finanzen […]