Wann platzt die Immobilienblase?

Alexander Graf

Alexander Graf, 35, E-Commerce Unternehmer & Autor, Gelernt und erste M&A-Tätigkeit bei der Otto Group, danach über 10 Unternehmen gegründet, heute u.a. Gründer Geschäftsführer des führenden Shop Technologieanbieters Spryker Systems. Im Juni 2015 hat er das E-Commerce Buch veröffentlicht, das seitdem die E-Commerce Rankings anführt. Weitere Infos hier, oder direkt kontaktieren unter: alexander.graf@etribes.de || Tel: +49 (40) 3289 29690

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6 Antworten

  1. Susanne Vieser sagt:

    Ich wundere mich auch über den anhaltenden Flächenhunger von Filialisten wie Obi, Ikea oder dm – Haben die den Schuss aus dem Internet nicht gehört? Und lesen die nicht die Erfahrungen von anderen Filialisten wie Thalia oder Schlecker, denen der Flächenfraß gar nicht bekommen ist? Die Flächenreduktion wird sicher nicht die innenstadtlagen treffen (hier werden ja neue Geschäftsformate teilweise schon sichtbar), treffen wird das vor allem die Outlets in den Speckgürteln – aber was wird aus diesen Immobilien? Erstaunlich ist, dass noch immer so viele Kommunen auf dieses, auch landschaftlich oder ökologisch bedenkliche Wachstum setzen und sich um die angeblichen Arbeitsplatzbringer reißen.

    Und wer bitte spekuliert über „Öffnungszeiten für Online-Shops“? Sollen die vielleicht mit einer allgemeinen Stromsperre durchgesetzt und kontrolliert werden? Lächerlich – ist ja auch nicht so, dass die Online-Shops rund um die Uhr besetzt wären ….

    • Interessanterweise laufen viele Speckgürtelzentren sehr gut. Die Innenstädte verlieren dabei massiv, aber die Anordnung und Größe der Geschäfte auf der (citynahen) grünen Wiese scheint für Konsumenten doch recht attraktiv zu sein. Die „Öffnungszeiten für Onlineshops“ sind nur eines der gehörten Beispiele. Maut für DHL Laster wäre ein anderes 🙂

  2. Alex sagt:

    In unserer Kleinstadt mit weniger als 100.000 Einwohnern kann man nun gut beobachten wie sich der Einzelhandel auf das innerstädtische Einkaufszentrum und ein paar gute Lagen am Marktplatz fokussiert.

    Alles Flächen die rundherum vorhanden sind, also an Randlagen oder die klassischen Geschäfte an den Straßen die zu den großen Wohngebieten führen, lassen sich hingegen nur noch schwer vermieten. Hier wird teilweise wo möglich auf Wohnung zurückgebaut oder es ziehen klassische Büros ein (Makler, etc.).

    Was weiterhin wie verrückt entsteht sind Einkaufsmärkte. Also klassisch ein z.B. Lidl und daneben noch ein weiteres Gebäude in dem sich dann DM Drogerie, eine Bank und eine Metzgerei oder ähnliches niederlässt. Gerade wird hier wieder ein solches gebaut und es ähnelt den anderen doch sehr. Ich sag da immer wenn ich an meine Kindheit zurückdenke…soviele Tante Emma Läden können gar nicht pleite gegangen sein, wenn man die massive Expansion von Lidl, Rewe, Netto und Co ansieht.

  1. 8. November 2013

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  2. 14. November 2013

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  3. 13. Dezember 2013

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