mixeoAbo Commerce Konzepte haben bekanntlich so ihre Tücken. Die Kundengewinnung ist oft teurer als geplant, die Kundenbindung gestaltet sich meist schwierig und mit den Skaleneffekten beim Einkauf und der Logistik ist es dann doch nicht so gut bestellt, wie z.B. Tollabox lernen musste. Als Andreas von mixeobox.de sein Konzept vorgestellt hat, war ich also erst einmal skeptisch. Mixeobox versteht sich als Abo System für Kaffeeliebhaber. Monatlich werden dort Boxen mit je vier verschiedenen Kaffeesorten ausgesendet, um so experimentierfreudige Hobby Baristas zu versorgen. Es gibt alleine in Deutschland über 600 Kaffeemanufakturen die jeweils diverse Röstungen anbieten. Für diese Anbieter ist eine Marketingplattform wie Mixeo natürlich sehr attraktiv, weil die meisten Manufakturen einen eher regionalen Zugang zum Markt haben.

Andreas steht nach einer sehr intensiven Gründungsphase nun vor den klassischen Kassenzone.de Fragen. Woher kommen neue Kunden? Wie lange bleiben diese dabei? Lohnt es sich Eigenmarken für so ein Konzept aufzubauen? Wie viele Röster braucht man für so ein Konzept eigentlich? Ist der Trend zur sortenreinen Kaffeebohne nachhaltig? Und was hätte er rückblickend anders gemacht? Viel Spass beim Interview und kauft ein paar Boxen bei Andreas!

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