Was ist Home24 wirklich wert und wie stark wächst der Möbelmarkt (online)?

knut-sitzt_2Nachdem das erste Interview mit eTribes.de Möbelexperte Pierre Haarfeld vor allem die Probleme des stationären Möbelhandel besprochen hat, geht es in dieser Ausgabe geht es mit Pierre darum, was ein Boxspringbett wirklich kosten darf, was Home24 wert ist und wie das Wachstum von Westwing zu bewerten ist. Wie schnell wächst der Onlinemöbelhandel wirklich und woher kommt das Wachsstum? Gibt es spannende andere Onlinekonzepte neben Home24 und Co. und wer kann den Matratzenwettbewerb gewinnen? Zum Ende des Interviews widmen wir uns der Frage, wie denn der Durchbruch des Möbelhandels im E-Commerce gelingen kann, um die magische 10% Grenze zu knacken. 

Für den Podcast führen wir unter www.podstars.de/kassenzone gerade eine kleine Umfrage durch, die ca. eine Minute eurer Zeit in Anspruch nehmen wird. Bitte nehmt euch die Zeit, falls es gerade passt.

Alexander Graf, 35, E-Commerce Unternehmer & Autor, Gelernt und erste M&A-Tätigkeit bei der Otto Group, danach über 10 Unternehmen gegründet, heute u.a. Gründer Geschäftsführer des führenden Shop Technologieanbieters Spryker Systems. Im Juni 2015 hat er das E-Commerce Buch veröffentlicht, das seitdem die E-Commerce Rankings anführt. Weitere Infos hier, oder direkt kontaktieren unter: alexander.graf@etribes.de || Tel: +49 (40) 3289 29690

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5 Antworten

  1. Jürgen sagt:

    Ich glaube bei Möbeln sich in einen Preiskampf zu begeben macht überhaupt keinen sinn. Es ist besser sich auf hochwertige Möbel (oder Matratzen) und somit auch hochpreisige Produkte zu konzentrieren. Man muss sich aber als Marke so Positionieren dass man dahin kommt, anbieter wie Poco, Roller usw sind komplett am anderen ende des Spektrums und hier wird ums einzelne Euros gefeilscht und sobald die Konkurrenz billiger ist wird dort gekauft.

    Wenn man das eigentliche Bedürfnis der Konsumer trifft und diese Zielgruppe auch noch das entsprechende Kleingeld hat kann man sich ganz gut absetzen. Das sehen wir täglich! Vertrauen, guter Kundenservice, gute Beratung und exzellente Produkte sind aus meiner Sicht der einzige weg hier zu überleben und zu wachsen…

  2. Bartek sagt:

    “tylko” ist polnisch und bedeutet “nur”. Die zu guten Bilder bei Home24 sind teilweise Renderings, teilweise sind die zerlegt verkauften Möbel aber auch wirklich sehr gut im Fotostudio aufgebaut worden, das kriegen die Endverbraucher zu Hause nicht hin. Ich sehe ein billiges Sidebord mit perfekten Spaltmaßen, dafür muss man es zu Hause perfekt zusammenfügen, ausrichten, einstellen und am besten an der Wand befestigen, damit das so bleibt, das machen/können die Kunden nicht.

  3. Jürgen sagt:

    Du hast Recht Bartek! Gute Bilder müssen aus meiner sicht das Produkt so realtiätsnah wie möglich abbilden. Wenn es Zuhause anders aussieht oder man es nicht so hinbekommt wie auf dem Bild, sind retouren und verärgerte Kunden vorprogrammiert. Wenn man dadurch die CR verschönern möchte aber die Retouren ausser acht lässt finde ich das fast schon grob fahrlässig…

  4. Kai sagt:

    Hey,

    ihr redet von Performance Marketing bzgl. der One-Fit-All-Matratzen und Brands aufbauen etc. Aber welche Daseinsberechtigung haben diese Firmen mit ihren Produkten eigentlich, wenn es das Benachmark Bett1-Matratze gibt ?
    Deren Matratze ist mehrfacher Testsieger, hat mehrere Härtegrad in sich vereint und ist halb so teuer wie die günstige One-Fit-All-Matratze.
    Was hilft es da über Dinge wie Online-Marketing, USPs etc zu reden, wenn das einzige Produkt was man vertreibt, gar nicht konkurrenzfähig ist ?

    Bzgl. der 1000 € für ein BSB hattest du mich Alex glaube ich missverstanden. Ich habe mich gewundert, dass du für deine Matratzen viel Geld ausgegeben hast und aber 1000 € für ein Komplettbett (Bettgestell + Matratzenablage (Federkernbox) + Matratze + Topper) als zu teuer erachtet hast. Das sowohl bei den Boxspringbetten als auch bei Matratzen eine sehr hohe Marge für den Händler vorhanden ist, bestreite ich. Wobei die Margen, die hier im Podcast genannt werden, mir als mittlerweile knapp 10 jährige Tätigen im Onlinemöbelmarkt noch nicht untergekommen sind. Aber vielleicht verhandeln wir auch einfach zu schlecht, wer weiss 😉

  5. Mr. Nice sagt:

    @Kai
    Ihr verhandelt zu schlecht, wenn ihr online nicht mal 3 kalkulieren könnt.

    Kein Produkt geht bei uns online ohne Minimum mal 2.3 Kalkulation

    Schöne Grüße und schon 15 Jahre Online