Gute Commerce-Strategien: Aus Markensicht

Alexander Graf

Alexander Graf, 35, E-Commerce Unternehmer & Autor, Gelernt und erste M&A-Tätigkeit bei der Otto Group, danach über 10 Unternehmen gegründet, heute u.a. Gründer Geschäftsführer des führenden Shop Technologieanbieters Spryker Systems. Im Juni 2015 hat er das E-Commerce Buch veröffentlicht, das seitdem die E-Commerce Rankings anführt. Weitere Infos hier, oder direkt kontaktieren unter: alexander.graf@etribes.de || Tel: +49 (40) 3289 29690

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5 Antworten

  1. Hi Alex, vielleicht habe ich meinen Punkt nicht klar genug gemacht: Für mich macht aus Markensicht nur Sinn, entweder eine hohe Sichtbarkeit im Web anzustreben – das geht nur mit den großen Shopping Destinationen. Also auch den Marktplätzen. Oder ich stärke bewusst die Fachhändler, aber dann so, dass dies sich gezielt auf die Sichtbarkeit im Netz auswirkt. Die aktuellen Ansätze greifen zu kurz. Das werden wir auf dem Summit sicher diskutieren. Ich freue mich, dass dort auch Andre Morys und Andre Alpar im Duett die SEO und Conversion – Optionen von Marken vs Händlern vs Plattformen darstellen werden.

    • Hi Martin, ich glaube ich habe das richtig verstanden und freue mich auf die Diskussion beim Summit. Problematisch ist mE der interne Zielkonflikt vieler Marken, die noch nicht genau wissen was sie eigentlich wollen.

  2. Alex sagt:

    Meiner Meinung nach seh ich das wie Alex. Die Marken wissen teilweise nicht was Sie wollen und stecken in dem Konflikt fest dem Händler mit der „20jährigen“ Partnerschaft einerseits zu sagen „nein, nein, keine Sorge wir machen das nur in kleinem Stil“ um bei dem kleinsten Umsatzeinbruch sofort die Alternativlosigkeit eines großen eigenen Herstellershops zu erkennen.

    Wie schon einmal angesprochen, das nötige Feingefühl fehlt aus meiner Sicht. Man merkt teilweise dass die Manager und Marketingleiter perfekt sind oder besser gesagt waren wenn es um klassische Vermarktung geht, aber bei Onlineaktivitäten scheinbar nicht wirklich wissen wo Sie ansetzen sollen. Hier fällt dann vermutlich schnell der Gedanke nach „Rabatt“, erinnert mich an die „Fähnchen“ in der Sparkassen Werbung.

    Was die Marke angeht sehe ich ähnlich das Problem dass der Hersteller genau wissen muss was er da tut, insbesondere wenn bereits etablierte Marken zu teils guten Konditionen direkt vertreiben. Warum sollte der Kunde dann die genannten anderen Dachfenster kaufen anstatt Velux wenn der Preisunterschied oder der Qualitätsunterschied auf den ersten blick online nicht zu erkennen ist.

    Hier buhlen dann die Markenhersteller wenn der Fachhändler fehlt (und sei es nur um gratis zu beraten damit der Kunde dann online kauft) mit erhöhtem Werbebudget darum nicht der X-beliebige unter vielen zu sein.

  3. Stefan sagt:

    Gerade bei beratungsintensiven Produkten hat der Händler noch viel Kraft den Kunden zu einem Alternativprodukt zu beraten und daher werden die Hersteller bei diesen Produkten auch immer einen Handel brauchen. Wenn der Handwerker mir eine Alternative zu Velux anbietet und mir vermitteln kann das dass Produkt gleichwertig und günstiger ist, würde ich ihm vertrauen – er ist schließlich der Spezialist.
    Wenn ein Hersteller den Partnervertrieb aufgibt und „nur“ noch direkt verkauft, wittert ein anderer Hersteller die Chance und die Händler werden seine Ware verkaufen.

  1. 12. August 2013

    […] Gute Commerce-Strategien: Aus Markensicht […]