Vertikaler Möbelhandel am Beispiel von AVANDEO | Interview mit CEO Burkhard Gersch

avandeo_logoKurz vor dem Start der K5 Konferenz im September diesen Jahres hatte ich noch die Gelegenheit mir den Münchner Showroom von Avandeo anzuschauen und ein Interview mit dem Gründer und Geschäftsführer Burkhard Gersch zu führen. Der Möbelhandel befindet sich in einem massiven Umbruch. Der Onlinemöbelumsatz steigt und von den alten Marktteilnehmern will/kann niemand bisher davon profitieren. Die Onlinehändler teilen sich in die Lager „einfacher“ Handel (Home24, One Kings Lane, …) und „vertikaler“ Handel (Avandeo, Fashion4Home, Urbanara, …). Die vertikalen Händler stellen Ihre Kollektionen selber her und versuchen unter einer Marke aufzutreten. „Sei kein Händler“ – diese Empfehlung fasst die meisten meiner Workshops zusammen, weshalb ich langfristig eher auf die vertikalen Anbieter tippen würde. Nachdem was bisher öffentlich sichtbar ist, wachsen die reinen Händler aber aktuell viel schneller und aufgrund der fehlenden Marken im Möbelhandel könnte es reichen ein starker Händler zu werden. Kunden suchen (bisher) nicht nach einem bestimmten Markensofa, sondern nur nach „Ecksofa“, „Couchtisch“ & Co. Aus dieser Marktsituation und dem Kundenverhalten ergeben sich spannende Fragen, die ich mit Burkhard in dem aktuellen Video diskutiert habe.