Möbelhandel Online 2013

Nach meinem Besuch bei der Möbelmesse in Köln im Januar 2013, hatte ich vor einen längeren Beitrag zum Möbelmarkt zu schreiben. Der Markt erinnert mich aktuell stark an den Buchmarkt vor 10 Jahren. Die einzelnen Marktteilnehmer wissen zwar, dass Online sehr wichtig ist/wird, aber niemand weiß Lösungen wie man dieser Herausforderung begegnet. Aus dem längeren Beitrag ist nun ein kleines Paper geworden, in dem ich versuche die aktuellen Themen zu beschreiben und zu bewerten. Die .pdf Version findet sich hier.

Neben einer inhaltlichen Diskussion freue ich mich auch über Feedback zum Format. Es ist nicht wesentlich aufwändiger als die Erstellung von Blogeinträgen und es lässt mE auch zu, dass komplexere Themengebiete betrachtet werden.

Alexander Graf, 37, E-Commerce Unternehmer & Analyst, Gelernt bei der Otto Group, danach über 10 Unternehmen gegründet, heute u.a. Gründer Geschäftsführer des führenden Commerce Technologieanbieters Spryker Systems. Im Juni 2015 hat er das E-Commerce Buch veröffentlicht, das seitdem die E-Commerce Rankings anführt. Weitere Infos hier, oder direkt kontaktieren unter: alexander.graf@etribes.de || Tel: +49 (40) 3289 29690

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8 Antworten

  1. Sebastian D. sagt:

    Der letzte Absatz trifft es doch ganz gut: „Für einige Handelsmodelle ist die Zeit wahrscheinlich abgelaufen“. Dies ist per se erst einmal nichts Schlimmes; kritisch wird es immer dann, wenn die betroffenen Marktteilnehmer neue Anforderungen bzw. Challenger nicht erkennen können/wollen.
    Gerade in der Möbelbranche sind doch noch überhaupt keine innovativen Geschäftsmodelle zu erkennen. Dass das Imperium (Home24 von den Samwer-Brüdern) einen Online-Shop nach dem Modell von Zalando aufzieht, ist erst einmal ein Experiment mit ungewissem Ausgang und darf die anderen Marktteilnehmer nicht davon abhalten, die eigenen Geschäftsmodelle zu überdenken.
    Preis und Verfügbarkeit sind erst einmal nur zwei Attribute und müssen im Kontext des USP betrachtet werden. Hier liegt doch der Hund begraben!

    Viele Grüße

    Sebastian

  2. Abgesehen von den strategischen Herausforderungen finde ich persönlich die Struktur des Marktes Handel – Verbände – Industrie sehr spannend. Auch wenn es gute Lösungen geben sollte, so sorgt diese Struktur teilw. dafür, dass die Umsetzung erfolglos bleibt.

  3. Feedback zum Format:

    Ich war neugierig und habe draufgeklickt. Einen Blogartikel in dieser Länge hätte ich nicht gelesen :-). Die Unterlage finde ich inhaltlich gut und angenehm zu lesen. Ich könnte mir zukünftig eine Mischung aus Blogbeiträgen und PDF (abwechselnd oder ergänzend) vorstellen. Eventuell wäre es gut, im Blogbeitrag die Inhalte des PDF kurz vorzustellen.

  4. Tarek sagt:

    Ich finde das Format und den konkreten Inhalt sehr gut und angenehm geschrieben.
    Kann mich Andreas aber nur anschließen. Eine art Zusammenfassung (executive summary) oder Vorstellung am Anfang fänd ich sinnvoll, damit man weiß was einen erwartet beim Lesen.

  5. Stefan sagt:

    Kann man so machen, Alex, muss man aber nicht. Ich hätte auch einen Blog-Artikel gelesen, wenn er denn mit den Internetz-Möglichkeiten schmackhaft aufbereitet worden wäre. Hauptsache, der Content passt. Dat Scheene dieses Mal: Ich betreue gerade einen Möbel/Baumarkt-Discounter im digitalen Werdegang und kann jede Anregung sehr gut gebrauchen 🙂

  6. Ok. Summary im Blog und im Paper fehlt. Das merke ich mir mal.

  7. Oliver sagt:

    Coole Facts! Feedback zum Slideshare-Format: Ich finde es etwas umständlich zu nutzen, insbesondere auf kleinen Displays, da ich dann die Seite immer hoch und runter scrollen muss.

  1. 11. Februar 2013

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