45.000 Euro für E-Commerce Startup gewinnen

Die Müncher ecommerce alliance, eine Art E-Commerce Inkubator á la Rocket Internet, verschenkt im Rahmen der e-challenge 45.000€ an ein innovatives E-Commerce Startup:

Du weißt, dass du eine grandiose Ecommerce-Idee hast und willst nun an der e-challenge teilnehmen, um die attraktiven Preise abzuräumen? Dann brauchst du nur noch ein Video, das deine Idee präsentiert und das du an uns sendest!

Das Video soll uns von der Besonderheit und Einmaligkeit deines Konzepts überzeugen. Welches Problem löst es? Was ist das Neue an deiner Idee? Wie setzt dein Konzept neue Maßstäbe im Ecommerce?

Jochen von exctingcommerce sitzt auch in der Jury, so dass sichergestellt ist, dass auch wirklich jemand aus dem Innovationsumfeld gewinnt. Die Tatsache das nur Videos als Bewerbung gelten, dürfte das Bewerberaufkommen für die 45.000 Euro massiv senken. Wer hat schon neben der Standard Präsentation schnell ein Video parat? Insofern könnte sich die Teilnahme bzw. die Produktion eines 30s Videos durchaus lohnen.  Auch eine Partnerschaft mit der ecommerce alliance könnte sinnvoll sein. Deren Strategie klingt zumindest schlüssig.

22 Gedanken zu “45.000 Euro für E-Commerce Startup gewinnen

  1. Pingback: 10 Lesetipps der Woche für Shopbetreiber » Von Ulrich Hafenbradl » shopbetreiber-blog.de

  2. 45K dürften für die meisten Startups ein Anreiz sein tätig zu werden, jedoch wissen wir alle, dass Videos professionell sein sollten, damit sie überzeugen können. Hier läuft man Gefahr, dass die Aufmachung, also die Art und Weise, wie die Idee verkauft wird wichtiger sein könnte, als der Content, also die Idee selbst. Wenn man also nicht gerade ein Video parat hat, steht eine Investition an, denn 30s professionelles Videomaterial können sehr schnell sehr teuer werden. Dennoch sollte es in Deutschland mehr Challenges geben, das haben die Amerikaner uns sciher voraus. Innovation lebt m.E. von Anreizen und die werden bei all der Raubkopiererei immer weniger.

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  3. 45K dürften für die meisten Startups ein Anreiz sein tätig zu werden, jedoch wissen wir alle, dass Videos professionell sein sollten, damit sie überzeugen können. Hier läuft man Gefahr, dass die Aufmachung, also die Art und Weise, wie die Idee verkauft wird wichtiger sein könnte, als der Content, also die Idee selbst. Wenn man also nicht gerade ein Video parat hat, steht eine Investition an, denn 30s professionelles Videomaterial können sehr schnell sehr teuer werden. Dennoch sollte es in Deutschland mehr Challenges geben, das haben die Amerikaner uns sciher voraus. Innovation lebt m.E. von Anreizen und die werden bei all der Raubkopiererei immer weniger.

  4. So eng würde ich das gar nicht sehen. 30s als Interview mit ein-zwei Schwenks auf den Monitor zur Erklärung sind mE schnell gemacht. Es wird mW nicht die Qualität des Videos bewertet, sondern nur der Inhalt. Wahrscheinlich braucht Tiburon TV Content 🙂

  5. Die Qualität des Videos schwingt unterbewusst sicher mit und zeigt auch unterschwellig das investierte Engagment in die Challenge auf. „Es wird mW nicht die Qualität des Videos bewertet, sondern nur der Inhalt.“ – Eine romatische Vorstellung, dass Inhalte über Darstellungstechniken stehen, aber Hand aufs Herz, die Realität sieht doch ein wenig anders aus oder??

  6. Die Qualität des Videos schwingt unterbewusst sicher mit und zeigt auch unterschwellig das investierte Engagment in die Challenge auf. “Es wird mW nicht die Qualität des Videos bewertet, sondern nur der Inhalt.” – Eine romatische Vorstellung, dass Inhalte über Darstellungstechniken stehen, aber Hand aufs Herz, die Realität sieht doch ein wenig anders aus oder??

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  7. Ich glaube in diesem Fall ist das schon anders, weil die Auswahl nicht durch Kreative Videoprofis getroffen wird, sondern durch eine durchaus fähige Fachjury (Wild, Krisch…). Da ist die Qualität des Videos zweitrangig.

  8. die meißten Ideen scheitern an der Umsetzung. Ich habe selbst imemr so 2 bis 10 am Tag und setze Sie nicht um… wie kann eine Jury eine einzige nicht umgesetze Idee mit 45000 € sponsorn… geht nicht in meinen Kopf… 9 x 5000 € wäre besser… als ich mich das erste mal selbständig gemacht habe reichten 500 € Startkapital als Basis für 2 Jahre… mit 5000€ hätte ich 20 Jahre durchgehalten…

    Ich schicke da ein Vid hin… ein voll schlechtes mit ner Bombenidee

    euer Müllmann

  9. die meißten Ideen scheitern an der Umsetzung. Ich habe selbst imemr so 2 bis 10 am Tag und setze Sie nicht um… wie kann eine Jury eine einzige nicht umgesetze Idee mit 45000 € sponsorn… geht nicht in meinen Kopf… 9 x 5000 € wäre besser… als ich mich das erste mal selbständig gemacht habe reichten 500 € Startkapital als Basis für 2 Jahre… mit 5000€ hätte ich 20 Jahre durchgehalten…

    Ich schicke da ein Vid hin… ein voll schlechtes mit ner Bombenidee

    euer Müllmann

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  10. Den meisten Unternehmern mangelt es wahrscheinlich nicht an den Ideen, aber an Zeit und liquiden Mitteln. Allerdings konnte ich auch bei einigen Startups beobachten, dass zuviel Liquidität nicht gut tut. Wenn man an ein kleines Budget gebunden ist, wirtschaftet man deutlich effizienter.

    50 T-Euro sind zwar nicht die Welt, aber eine 50/50 Aufteilung wäre interessant, um zwei Gründern die Möglichkeit zu geben, etwas Neues beizutragen und um die Performance beider Unternehmungen vergleichen zu können.

  11. Den meisten Unternehmern mangelt es wahrscheinlich nicht an den Ideen, aber an Zeit und liquiden Mitteln. Allerdings konnte ich auch bei einigen Startups beobachten, dass zuviel Liquidität nicht gut tut. Wenn man an ein kleines Budget gebunden ist, wirtschaftet man deutlich effizienter.

    50 T-Euro sind zwar nicht die Welt, aber eine 50/50 Aufteilung wäre interessant, um zwei Gründern die Möglichkeit zu geben, etwas Neues beizutragen und um die Performance beider Unternehmungen vergleichen zu können.

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  12. Hallo in die Runde, schön, dass unser Contest bei euch auf Interesse stößt. Zur Erklärung, es wird nicht das aufwendigste oder teuerste Video gewinnen, sondern die beste Idee!
    Und die gilt es auf den Punkt zu bringen. Ihr glaubt gar nicht, wieviele Startups Probleme damit haben! Es geht doch darum, mit der eigenen Idee zu überzeugen und vor allem zu begeistern.
    Warum Video? Weil Bewegtbild veranschaulicht und weil es die Zukunft ist! 🙂
    Ja, wir merken auch, welch großen Berührungsängste in Bezug auf Videos bestehen. Deswegen hatte ich auf dem Mobile Camp in Dresden eine Session zum Thema Video-Prototyping gemacht. Innerhalb einer Stunde entstanden drei Videos, im Style von „in plain english“ (siehe bei youtube).
    Immernoch Bedenken??

  13. Hallo in die Runde, schön, dass unser Contest bei euch auf Interesse stößt. Zur Erklärung, es wird nicht das aufwendigste oder teuerste Video gewinnen, sondern die beste Idee!
    Und die gilt es auf den Punkt zu bringen. Ihr glaubt gar nicht, wieviele Startups Probleme damit haben! Es geht doch darum, mit der eigenen Idee zu überzeugen und vor allem zu begeistern.
    Warum Video? Weil Bewegtbild veranschaulicht und weil es die Zukunft ist!
    Ja, wir merken auch, welch großen Berührungsängste in Bezug auf Videos bestehen. Deswegen hatte ich auf dem Mobile Camp in Dresden eine Session zum Thema Video-Prototyping gemacht. Innerhalb einer Stunde entstanden drei Videos, im Style von “in plain english” (siehe bei youtube).
    Immernoch Bedenken??

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  14. Interessant! Ich denke, dass es Vijusto schwer haben wird einen viralen Effekt, wie die bereits von dir erwähnten Jungs von Mymüsli zu entfachen. Dafür ist das Produkt vielleicht doch zu “speziell”.

    Meiner Meinung nach sollten hier clever ausgedachte Vertriebskanäle bzw. Marketingmethoden ausgesucht werden. Sofern wir uns die üblichen Werbemethoden (bezogen auf den Online-Markt) anschauen, sehe ich da ebenfalls kein hohes Potential:

    – SEO
    es gibt keine Keywords auf die optimiert werden kann

    – SEM
    s.o.

    – Presseportale
    erreicht kene hohe Zielgruppe

    – Foren
    ausschleißlich in speziellen “Gesundheits”"”, “Lifestyle” oder “Ernährungs” Foren.

    – Social Media
    Produkt ist zu speziell, kein wirklicher viraler Effekt möglich

    Evtl. kann Vijusto den Einstieg durch den Kontakt mit Firmen schaffen. Immer mehr Unternehmen tendieren ja dazu, Ihren Mitarbeitern Obst oder Multivitaminprodukte anzubieten, um die Fehltage ihrer Angestellten zu verringern.

    Des Weitern finde ich die Online-Präsenz nicht wirklich gut gelungen. Das Userverhalten entwickelt sich ja immer mehr dahin, von der Präsenz einer Website auf die Qualität der Produkte zu schließen.

    Das kann aber auch nur meine persönliche Meinung sein, ich wünsche euch natürlich trotzdem viel Erfolg!

    Gruß
    Marco

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  15. Prinzipiell atimme ich zu – die Vermarktung ist schon recht schwierig. PR hat sicherlich das größte Potenzial. Ich habe gerade mal den Traffic gepüft. Ich finde, dass das Suchvolumen deutlich besser ist als in vielen anderen Nischen. Vitamine alleine halte ich für zu weit vom Produkt entfernt.
    “vitamine shop” hat allerdings immerhin 27.000 Suchanfragen pro Monat, “vitamine online” hat 14.000, etc. So wenig Nachfrage scheint doch nicht da zu sein, oder? Wie fast überall wird der Flaschenhals auch hier nicht der Traffic, sondern die Conversion Rate sein. Wird sich Vijusto SEM-Traffic sinnvollerweise leisten können (s. Millionengrab Google AdWords)?

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  16. Ich glaube Brand Buchungen kann man bei Vijusto ausschließen . Das Problem in dieser Nische ist, dass viele Suchanfragen informationsbezogen sind und kaum transaktionsbezogen. (Helfen Vitamine? Welche Vitamine brauche ich…?.) Insofern könnte es Sinn machen für Vijusto ein Nischenforum in diesem Bereich aufzukaufen und professionell aufzubauen. Das könnte die Conversion steigern.

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  17. Ich habe Vijusto quasi im Selbsttest mal probiert. In der Site stecken leider einige Useability-Problemchen, was die Bestellung und Verständlichkeit sehr schwierig machen. Mir fehlt ein wenig der Glaube, dass die Jungs sich tiefgründig mit ihrem Produkt auskennen. In der Zusammensetzung der individuellen Mischung ist z.B. recht viel Vitamin C drin als Füllstoff (führt mind. zu flottem Otto) und Jod ist auch ne Menge drin (nicht ungefährlich für die Schilddrüse). Hinweise zu Allergiker oder Schwangere sind auch nicht dabei. Ich vermute es wird auch anderen Leuten so wie mir gehen und das Ganze nicht als seriös empfinden. Umso mehr Marketing muss her

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  18. Die Ratlosigkeit in Sachen Vermarktung kann ich aus einem simplen Grund nicht teilen: NEMs und Vitamine sind ein großes Thema im Versandhandel, ganz klassisch mit simpelsten Offline-Maßnahmen. Das braucht nicht mal einen Katalog, da tun es Mailings! Schaut Euch doch die Zielgruppe an, ihr Alter, und dann baut den Konfigurator in Print, plus Abo-Angebot mit Vorteil – voila!

    OK, ganz so einfach ist es nicht. Aber vergesst doch einfach mal die Fixierung auf irgendwelche cleveren Internet-Bedienelemente und reduziert es auf den USP. Befeuert das Web mit Print, bindet klassische LwL ein (Alexander oder Florian können bestimmt ein paar Tipps geben ) und der Motor springt an.

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  19. Ich stimme meinen Vorrednern vollkommen zu. Gerade bei solchen Nischenprodukten hat man es schon richtig schwer den passenden Vertriebs. und Kommunikationskanal zu trefefn, bei dem Invest und generierter Ertrag in einem vernünftigen Verhältnis stehen. Bin mal gespannt wie die Jungs das vorantreiben.

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