K5 live und in Farbe am 30.06. & 01.07.

Das Thema offline Konferenz dürfte für das Jahr 2020 weitestgehend gegessen sein. Auch wenn es in einigen Bundesländern rechtlich erlaubt ist, wird kaum ein Anbieter oder potentieller Kunde seine Mitarbeiter zu diesen entsenden wollen oder dürfen, weshalb uns viele Konferenzformate bis weit in 2021 hinein vor allem virtuell begegnen werden. Wir müssen noch viel dabei lernen wie man das cool und unterhaltsam macht. Ben Evans hat vor ein paar Wochen dazu einen passenden Artikel verfasst mit dem Titel „Solving Online Events.“ Er schreibt:

Online events remind me a lot of ecommerce in about 1996. The software is raw and rough around the edges, and often doesn’t work very well, though that can get fixed. But more importantly, no-one quite knows what they should be building. A conference, or an ‘event’, is a bundle. There is content from a stage, with people talking or presenting or doing panels and maybe taking questions. Then, everyone talks to each other in the hallways and over coffee and lunch and drinks. Separately, there may be a trade fair of dozens or thousands of booths and stands, where you go to see all of the products in the industry at once, and talk to the engineers and salespeople. And then, there are all of the meetings that you schedule because everyone is there. At a really big ‘conference’ many people don’t even go to the actual event itself.

In dieser Hinsicht können Online Events bei weitem nicht das erfüllen was das offline Pendant bieten konnte, aber wir können es lernen. Klar ist sicherlich, dass ein virtueller Messestand keines der oben genannten Probleme löst, genau sowenig wie der blätterbare Onlinekatalog den Versandhandel auch nur einen Neukunden im E-Commerce beschert hat. Reicht es aus die „Speaker“ vor einem Blue Screen zu inszenieren? Wahrscheinlich nicht. Was allerdings bleibt ist die Nachfrage nach hochwertigem Content, echten Erfahrungen und gemeinsamen Diskussionen. Genau das möchten wir in Zusammenarbeit mit der K5 anbieten und freuen uns deshalb sehr zwei sehr intensive K5 Digital Tage mitgestalten zu dürfen.

Wir kuratieren dort eine virtuelle Bühne mit Speakern zum Thema B2C, B2B, Food & DIY. Hochkaräter wie Olaf Koch (Metro), Michiel Müller (Picnic), Andreas Schobert (Hornbach) waren teilweise auch schon im Kassenzone Podcast, aber bei der K5 geht es darum gemeinsam mit ihnen zu diskutieren, Fragen zu stellen, zu lernen und sich auszutauschen. Natürlich gibt es jeden Tag auch die Möglichkeit zu erfahren wie Spryker mit einigen dieser Unternehmen zusammenarbeitet und warum unser Ansatz Lego vs. Playmobil immer mehr Anklang findet.

Das K5 Team selbst hat natürlich noch viel mehr Vorträge im Gesamtprogramm eingebaut. Anbei mal ein Ausschnitt vom ersten Vormittag!

Und was die fehlenden Elemente im Vergleich zu einer Offline Konferenz macht, versuchen wir ebenfalls aufzuholen. Auf meinem LinkedIn Account gibt es dazu täglich einen kleinen Vorgeschmack, aber ein paar Schmankerl wird man erst nächste Woche live zu sehen bekommen.

Das alles können wir natürlich nur leisten, weil Spryker sensationelle Partner hat, die solche Formate mit uns gestalten. Dazu gehören Best IT, KPS und Ratenkauf by Easycredit. Vielen Dank an dieser Stelle und vergesst nicht euch ein Ticket zu kaufen. Auf der Spryker Landingpage gibt es einen Rabattcode 🙂

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2 Antworten

  1. Avatar H.E. sagt:

    Irgendwie denke ich dabei an Iron Man und Seconds Life. Iron Man war unter der Maske immer gut zu sehen. (Na, klar hatte der Schauspieler die Maske nicht auf.) Sogar alle Anzeigen konnte man beobachten. Was nötig wäre ist eine Brille/Maske oder ein Stuhl mit Eyetracking damit sich Gesprächspartner direkt in die Augen sehen könnten. So wie wenn Iron Man mit War Machine plaudert. Und damit man „zufällig“ jemanden Treffen kann müsste sich das in einer Umgebung wie Seconds Life abspielen… Wer weiß. Vielleicht gibtes Mal eine Technik wo zwei Kameras so eingebaut werden, das diese genau da sitzen, wo der jeweils andere seine Pupillen hat. Solange Brillen noch so dick und klobig, und direkt am Kopf sind, wird sich VR nicht so ganz durchsetzen. Wenn es einen „rundum Bildschirm“ gäbe wie z.B. bei großen Flugsimulatoren, dann hätte das vielleicht was. Z.B. eingebaut in so Sessel wir die am Google Campus für die Power Naps verwendet werden. Und der Augenkontakt… Das müsste gefixt werden.

  2. Avatar K/A sagt:

    Ich freue mich irgendwie. Zugegeben: habe mit einem weitaus schmaleren Programm gerechnet. Bin gespannt wie es technisch und inhaltlich umgesetzt wird.
    Grüße und viel Erfolg

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