Die Erwartungshaltung an „Facebook Commerce“ ist überzogen

….sagt Matthias Schrader (sinnerschrader)  in einem aktuellen Interview von Matthias Höfer (T-Systems). In dem sehenswerten Interview werden ein paar der aktuellen E-Commerce Themen behandelt. Ohne stark zu übertreiben, ist Matthias Schrader wahrscheinlich einer der Vordenker in der deutschen Digitallandschaft. Seine Aussagen im Video zu „E-Commerce & Marken, „Zielkauf vs. Emotionskauf“, „Tablet vs. PC“ und „Facebook vs. andere Webseiten“ klingen zwar nicht sonderlich spektakulär, zeugen aber von großer Erfahrung und sind einfach nur richtig.

Diese Art von Videos sind nun regelmäßig auf Kassenzone.de zu sehen. Matthias Höfer von T-Systems  besucht in regelmäßigen Abständen spannende Hamburger Persönlichkeiten aus Onlinehandel, Startup-Szene und Agenturwelt, um über die Zukunft der Digitalbranche und im Speziellen des eCommerce zu fachsimpeln. Diese Videos sind ein Kooperationsprojekt zwischen Kassenzone.de und der eCommerce Aktionslinie von Hamburg@work, für die sich auch Matthias Höfer engagiert. In den nächsten Wochen folgen weitere Videos unter anderem mit Shortcut Ventures, Jimdo und quelle.de. Da ich bisher recht wenig Erfahrung darin habe mit Videos zu arbeiten, würde mich mal eure Meinung dazu interessieren, ob unter den Videos ein Transcript (also der gesprochene Text) abgebildet werden sollte.

Dieser Eintrag wurde veröffentlicht in Handel, Technologie von Alexander Graf. Permanenter Link des Eintrags.

Über Alexander Graf

Alexander Graf ist Geschäftsführer von Spryker Systems, einem Joint Venture, das er im November 2014 zusammen mit Nils Seebach und Project A Ventures gegründet hat. Er verantwortet das Business Development und die Strategie des Technologie-Anbieters mit Sitz in Hamburg. Er ist zudem Gründer des größten europäischen Netzwerkes für digitale Unternehmer eTribes. Sein neues E-Commerce Buch wurde schon über 2.000x verkauft. Auf über 300 Seiten erklären Alexander Graf und Holger Schneider darin alle wichtigen Zusammenhänge zu Marktanalysen, Geschäftsmodellen und Strategien im E-Commerce. Er kann als Speaker und/oder Pausenclown gebucht werden. alexander.graf@etribes.de || Tel: +49 (40) 3289 29690

5 Gedanken zu “Die Erwartungshaltung an „Facebook Commerce“ ist überzogen

  1. Die Masse sucht keine „Produkte“ auf Facebook -> Höchstens um sie zu bewerten (um sich zu beschweren).

  2. Pingback: Handelskraft – Das E-Commerce und Social-Commerce-Blog - Social TV: Schau Fernsehen und rede darüber [5 Lesetipps]

  3. Pingback: 5 Minuten zur aktuellen Entwicklung im E-Commerce | netzaktiv

  4. Vielen Dank für das Video! Die Ansichten von Matthias Schrader gefallen mir. Insbesondere die Aussagen zu Facebook Commerce. Ich habe schon immer ähnlich gedacht.

    Grundsätzlich scheint es mir eine gute Idee zu sein, sein Geschäftsmodell eher am menschlichen Naturell (Verhalten, Gewohnheiten, Bedürfnisse, unartikulierte Wünsche) auszurichten und weniger an der Verfügbarkeit von Shopsystemen, Mobiltechnologien, Marktplätzen und sozialen Netzwerken.

    Ich habe den Eindruck, dass es leider oft genug heißt „Es gibt jetzt The Next Big Thing (Live Shopping, Shopping Clubs, Mobile Apps, Facebook etc.), da müssen wir unbedingt auf den Zug aufspringen.“ Zum Thema Facebook Shops: Erinnert sich eigentlich noch jemand an den Hype um Firmenpräsenzen bei Second Life???

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