Wenn Amazon.com Karstadt übernehmen würde, dann…

Ich hatte gestern eine sehr anregende Diskussion über diese Fragestellung und würde gerne mal eure Meinung in den Kommentaren dazu hören. Was passiert mit dem Markt (Kunden, Preise, Angebot…), wenn Amazon.com Karstadt übernimmt? Karstadt ist nur als Beispiel für ein billig zu erwerbendes Unternehmen mit guter stationärer Flächenabdeckung gedacht. Es kann auch durchaus ein anderes Unternehmen sein, das ähnlich strukturiert ist. Für eine kleine Orientierung, dient noch die folgende Grafik mit den beiden Hauptentwicklungsdimensionen von Amazon als Händler. Alle anderen Aktivitäten (Hostingservices, Kindle…) können bei der Analyse außer Acht gelassen werden. Es geht nur um die Frage, ob eine Ausweitung von Amazons Point of Sale Optionen sinnvoll ist oder nicht. Die beste Antwort bekommt einen tollen Preis von mir.

21 Gedanken zu “Wenn Amazon.com Karstadt übernehmen würde, dann…

  1. Es könnte sehr sinnvoll sein um einen Express Service anbieten zu können. Vgl Shuttle uk: https://www.argosshutl.co.uk/faqs

    Eine Lieferung innerhalb von 90 Minuten ist nur mit Hilfe eines flächendeckenden Stationärgeschäfts realisierbar und würde den Versandhandel in deutschen Ballungszentren revolutionieren.

  2. Es wäre seitens Amazon eine Fehlentscheidung.

    Amazon und Karstadt sprechen größtenteils verschiedene Zielgruppen an. Der erste mehr die Internetaffinen mit einem gutem Haushaltsnettoeinkommen, der zweite, Zielgruppe ab 35 Jahre und älter die vor allem am Bekleidungskauf interessiert ist…

    Im Grunde wäre das auch schon die Antwort auf die Frage, denn die Gesamtkonstellation würde sich nicht ändern, Preise würden nicht fallen, da gleichzeitig andere Kostenstellen entstehen würden, mehr Miete, mehr Personal etc…

    Express Service? Kann man mit großer Sicherheit auch Kostengünstiger realisieren. Dazu braucht Amazon kein Karstadt.

  3. Ich stimme Damian zu – es wäre eine Fehlentscheidung.

    Ich denke aber, dass es nicht unbedingt an der Zielgruppe liegt. Dem würde ich noch etwas positives abgewinnen können. Aber ist das der richtige Ansatz für Multichannel???

    Ok, man hätte schnell eine flächendeckende Repräsentanz, aber als pure player hat man keine Ahnung vom brick&mortar Geschäft. Also wo liegen da Synergien? Ich sehe auch nicht, wie amazon da mit seinem derzeitigen know how Optimierungspotential in einem Karstadt Warenhaus heben will. Dazu kommt noch vertaubtes Personal, was im Zweifel noch nie Online was gekauft hat.

    Ganz im Ernst: ich glaube das wäre mit das letzte, was amazon tun sollte – da wäre ja MediaMarkt attraktiver…

    Interessanter wäre eventuell eine Offline-Strategie wie sie Quelle und Otto fahren (gefahren sind). Kleine Outlets mit selbständigen Unternehmern, die ihr Klientel gut kennen und lokal vernetzt sind.

  4. Wenn Amazon.com Karstadt übernehmen würde, dann…

    …würde das Warenhaus Konzepte auch nich aufgehen. Amazon hätte außerdem auch Probleme mit den hohen Innenstadt Mieten.

    Was denkst du über eine Thalia übernahme?

  5. Funktioniert nicht (ohne Weiteres), weil z.B. …
    _ die Sortimentsbreite von amazon nicht in der Fläche adaptiert werden kann
    _ die Lager- und Versandlogistik von amazon als pure player alles andere als multichannelfähig ist
    _ grundsätzlich Knowhow im stationären Geschäft fehlt

    Klar, kann man alles teuer zukaufen/herrichten, aber ob sich das noch rechnet, bezweifle ich sehr stark.

    Ich gehe mit Markus, selbstständige Outlets könnten funktionieren.
    Wobei: Schlecker wird ja jetzt viel Fläche freimachen, könnte vllt auch einen Blick lohnen…

  6. Amazon hat schon ein Patent (D593,208) dafür angemeldet:
    Amazon Toying with Retail Stores?
    http://www.thestreet.com/story/10506632/1/amazon-toying-with-retail-stores.html
    Ich glaube auch nicht, dass Karstadt und Amazon zusammen passen. Davon abgesehen, lustig ist das Gedankenexperiment wenn man Amazon Technik in die Karstadt Häuser einbauen würde. Mehrwert für den Kunden:
    – statt Verkäufer: Produktinfos, Kundenrezensionen und Testberichte am Produkt; was kauften andere Kunden oder was paßt dazu, weitere Farben, etc.. Gleich mit Instore Navigation zum Standort der Produkte…
    – zugleich auch einen Preisvergleich, wo der Kunde es ggf günstiger / gebraucht bekommt…
    – 1-click – dann muss der Kunde gar nicht mehr zur Kasse
    – etc…

  7. Die Fläche wird wird amazon nicht viel besser nutzen können, außer fürfur die schon oben genannte distribution. Ich widerspreche aber meinem vorredner, gerade die zielgruppe könnte hier spannend sein, wenn die Fläche fur edukation, und hier kommen fire/größere displays ins spiel, genutzt wird. Ob amazon das macht? Nope. Zu beschäftigt mit anderen themen und skalierung, iho eine von amazons grundbedingungen, nur begrenzt gegeben.

  8. @Kai: dafür bräuchten sie aber nur Logistik Zentren und keine Warenhäuser
    @Damian: Das ist für mich eines der wichtigsten Pro Argumente. Man kann so Leute erreichen die sich online nicht effizient erreichen lassen
    @Markus: Genau das ist die Frage. Führt eine offline POS Strategie zum Erfolg?
    @Julian: Ich denke Amazon würde das „Warenhauskonzept“ sehr stark umkrempeln. Thalia wäre für mich genauso zu betrachten wie Karstadt, allerding mit kleineren Risiken/Potentialen
    @Jovelstefan: Das sind aber alles Dinge die sich relativ einfach ändern lassen, wenn das Potential nur groß genug ist
    @Olaf: In diese Richtung kann es gehen
    @Jan: Ich glaube auch eher, dass Amazon erst einmal final vertikalisiert, aber danach ist die Option noch durchaus vorhanden

  9. @Alexander: Sehe ich anders. Knowhow aufbauen, OK. Aber gerade Versand- und Lagerlogistik ist eine der größten Stärken von amazon. Weil es eben voll auf online-only durchoptimiert ist. Relativ einfach (im Sinne von kostengünstig) ändern lässt sich da gar nichts*. Und das Risiko, die aktuelle Logistik umzubauen und damit ggfs. zu schwächen, ist viel zu groß.
    Deswegen noch einmal: Selbstständige Outlets (sozusagen „betreute Packstationen“) unter Nutzung oder nur minimalen Erweiterungen der vorhandenen Infrastruktur sind aus meiner Sicht der bessere Ansatz mit weniger Risiko und mehr Potenzial.

    * Vielleicht haben wir unterschiedliche Vorstellungen von relativ einfach? Für mich wäre relativ einfach = „in wenigen Monaten mit wenigen Millionen Invest“.

  10. Wenn es grundsätzlich sinnvoll ist und man damit signifikante Marktvorteile erlangt (Handelsmargen, EK Macht…), dann halte ich auch ein Investment im Mrd. Bereich über 12-36 Monate für sinnvoll. Mit ein paar Mio. & Monaten lässt sich wahrscheinlich gerade mal ein Kaufhaus sanieren. (Leider)

  11. – Zielgruppe: wäre für Amazon eine Maßnahme, um auch Offline-Kunden zu erreichen
    – Sortiment: ich glaube, dass Amazon nicht als Vollsortimenter – in dem Sinne, dass „sämtliche Ware“ vorhanden ist – in den Markt eintreten könnte. Ein Hybridansatz fände ich hier sinnvoll: Also z.B. in Form einer Amazon-Buchhandlung, in der das Basis-Sortiment einer Buchhandlung (also Bücher/CDs/Schnickschnack) angeboten wird. Zusätzlich dann aber Bereiche, in denen
    a) die 1000 (Zahl noch zu bestimmen) meistverkauften Artikel aus dem Online-Gesamtsortiment ausgestellt und gekauft werden können.
    b) sämtliche Artikel aus dem Online-Sortiment bestellt werden und dort am nächsten Tag angeguckt und bei Gefallen gekauft werden können.
    – Service: Zusätzlich zu Computer-Terminals (evtl. auch in Form von iPads, also nicht die Standard-Terminals), bei denen Artikel angeguckt und vorbestellt werden können, sollte insbesondere für online nicht versierte Kunden auch eine persönliche „Beratung“ möglich sein. Dies ist aus meiner Sicht notwendig, um die zusätzlich gewonnene Zielgruppe „abholen“ zu können.
    – Pricing: Aus meiner Sicht wäre es notwendig, identische Preise on- vs. offline gelten zu lassen. Hier ist die in Deutschland geltende Buchpreisbindung aber vielleicht ganz hilfreich, da durch den vorrätigen Sortimentsmix (hoher Anteil Bücher mit schätzungsweise höherer Marge vs. geringer Anteil schätzungsweise geringmargiger Produkte) die höheren Kosten (Mitarbeiter, Innenstadt-Mieten) abgedeckt werden können. Vielleicht würde man es sogar schaffen, die Marge ggü. Online zumindest im Buchsegment zu halten oder gar zu steigern, weil dadurch ja Lieferkosten entfallen.
    Insgesamt glaube ich also, dass ein Vordringen Amazons in den Offline-Markt funktionieren könnte, allerdings glaube ich, dass ein Karstadt schon alleine aufgrund der differenten (und schätzungsweise sehr schwer zu verändernden) Unternehmenskultur keine passende Option wäre. Ein Thalia wäre hier durchaus sinnvoller, wobei ich glaube, dass die Kette mit > 230 Filialen (mit tw. Präsenz in Kleinstädten) schon zu überdimensioniert wäre für so ein Vorhaben.

  12. Ich denke, Amazon hat es gern hochvolumig. Die investieren gerne in Wachstumsmärkte. Warum, um eine Zielgruppe kämpfen, die täglich kleiner wird?

  13. Vielleicht hat man sich hier zu stark auf Karstadt konzentriert.

    @Alexander: sicher ist die Zielgruppe an sich interessant, allerdings bin ich überzeugt dass die Cost per User in dem Fall so hoch sind, dass die ganze Sache nur noch Utopisch macht.

    Was kann Karstadt mehr was Amazon schon nicht längst hat/kann? Standort, Lagerfläche, Service? Meiner Meinung nach nichts. Selbst an know how ist da nicht viel mehr, und wenn nur, dann kann man es immer noch dazukaufen.

    Man kann dem offline Kunden nie dasselbe wie dem online Kunden anbieten. Die online Auswahl ist bei Amazon viel zu groß. Online Bestellen und offline im Laden abholen? Da sehe ich längerfristig kein Erfolg.

    @ Alexander, @Markus: ich glaube, nur Beratungsintensive und sehr spezialisierte offline POS Konzepte die Zukunft überleben werden. Supermärkte etc. werden es sicher sehr schwer haben.

    Aus meiner Sicht wäre es viel interessanter wenn Amazon eine Lebensmittelkette oder Discounter kaufen würde. Amazon hat reichlich know how mit Lebensmitteln. Man müsste nicht gleich offline verkaufen, nur den Materialfluss optimieren, damit die Wer schneller und günstiger an den Kunden kommt. Da sind wir aber wieder bei den „betreuten Packstationen”, was durchaus interessant klingt.

    Man sollte sich vielleicht auch fragen wie der Markt in 15 – 20 Jahren aussehen wird? Wer wird da noch offline kaufen und wer online. Wie groß die jeweiligen Zielgruppen noch werden.

  14. Moin, ich glaube die Kombi amazon plus Innenstadtfläche kann extrem gut funktionieren. Man muss sich allerdings vom Bild eines heutigen Karstadt weitgehend verabschieden 🙂

    1) Das heutige kaufen-und-mitnehmen Prinzip sollte amazon in diesen Flächenläden mind. tlw. in ein ansehen-und-geliefert-bekommen Prinzip umwandeln. Benötigte Lagerfläche und der Logistikaufwand sinken dabei ggü dem Karstadt-Prinzip. Außerdem ist die Produktauswahl je qm2 höher.

    2) amazon sortiert auf Produktseite knallhart aus. Devise: Ein leicht verlängerter Short Tail mit umsatzstarken Schnelldrehern über alle Warengruppen hinweg. Also eine höhere Produktauswahl als bei Karstadt, aber bei weitem nicht so breit wie online (logisch). Nichts anderes macht amazon übrigens heute schon mit gut laufenden marketplace-Produkten. Die werden nämlich kurzerhand ins eigene Lager verlegt bzw ins eigene Sortiment aufgenommen. amazon hat schon heute die Logistik und vor allem das Know-How solche Flächenläden fast ausschließlich mit Schnelldrehern zu bestücken. Diese Kompetenz wäre auch der USP, den amazon so schnell keiner streitig macht.

    3) ich sehe etliche Möglichkeiten, den bestehenden amazon Service zu erweitern (Beratung, Anprobe, Rückgabe, Reklamationen, „Paketbox“ usw.)

    Also, was passiert mit

    Zielgruppe: Wird erweitert (Offliner, Spontankäufer, Touristen usw.) und – aus Sicht der Marge spannend – bestehende Kunden werden stärker an amazon gebunden!

    Preise: Die Mehrkosten (Miete, Personal, Logistik) werden natürlich umgelegt, die Preise bleiben aber insgesamt konkurrenzfähig, weil die zu erwarteten (massiven) Mehrumsätze zu Skaleneffekten führen und auch kleinere Offline-Effekte wie etwa die sinkende Rücksendequote zu Einsparungen beitragen. Denkbar wäre auch ein Preisaufschlag für sofort-mitnehmen Käufe.

    Marke / Image: Markenpräsenz steigt massiv, Service & Co beeinflussen Image positiv und Kontakt zu echten Menschen belebt die Marke / gibt ihr ein Gesicht. Das alles führt zu Markenbindung und erweitert den Preisspielraum.

    Angebot: Online der Long Tail, offline erweiterter Short Tail aus Schnelldrehern.

    Wenn ich so darüber nachdenke, kann ich mir mehr und mehr vorstellen, dass ein amazon Store geradezu den Kern jeder Fußgängerzone darstellen kann. Selbst H&M u.ä. Ketten kommen nicht an diese Umsatzpotentiale.

  15. Einer der wichtigsten Aussage im Amazon-Leitbild lautet: „Jeder Kontakt mit einem Kunden ist ein Fehler“. Damit dürfte Deine Frage beantwortet sein!?

  16. Hallo Alex,

    ich mag die Vision dieses Beitrags hier: http://hbr.org/2011/12/the-future-of-shopping und bin auch der Ansicht, dass Karstadt in der heutigen Form denkbar ungeeignet wäre.

    Jedoch führt meiner Ansicht nach – gerade mit Blick auf die Ambitionen von Rakuten – nur eine umfassende, ausgeklügtelte Omnichannel-Strategie in Zukunft zu nachhaltigen Wettbewerbsvorteilen. Pure Player werden es immer schwerer haben und es gewinnen die, die exzellent auf allen Kanälen vertreten sind und eine sehr gute, kanalübergreifende Customer Experience bieten.

    Hätte ich das notwendige Kleingeld, würde ich Karstadt jetzt noch vergleichsweise günstig kaufen, zu multimedialen Erlebnishäusern umbauen und ein sich schnell drehendes Kernsortiment vor Ort anbieten. Nebenei hat es natürlich noch positive Effekte auf die Markierung. Das nur in aller Kürze…

    Beste Grüße nach Kiel

    Andreas

  17. hallo,
    ich denke es geht nicht immer um die frage ob was zusammenpasst. manchmal kauft man dinge äh… unternehmen 1.) weil man zuviel geld hat. 2.) damit kein anderer zum zug kommt und 3.) um einen potenziellen mitbewerber den marktzutritt erschweren bzw. gleich zu verhindern.
    ein paar gute gründe, dass amazon karstadt kauft:
    neue vertriebswege
    neue kundengruppen (vor allem die internetshoppingverweigerer und nichtnutzer – wenige aber noch immer vorhanden)
    verringerung der abhängigkeit vom reinen e-commerce/e-busines
    mehrmarkenstrategie möglich
    in wahrheit gibt noch immer jeder offline mehr geld aus
    als online
    und, und, … mein ok hätte amazon 😉

    außerdem viele erfolgreiche offliner gingen (erfolgreich) online und warum soll ein erfolgreicher onliner nicht erfolgreich offline gehen?

    lg
    markus

  18. hallo,
    auch ich finde die idee hoch interessant und sehr spannend, jedoch wuerde es so leider mit einer stark gewerkschaft orientierten belegschaft nicht zu verwirklichen sein.hier treffen zwei unternehmenskulturen aufeinander die unterschiedlicher nicht sein koennen.
    um eine multichannelstrategie in deutschland(europa) zu verwirklichen gibt es aber auch fast keine alternative ausser verstaubte warenhausflaechen in moderne, attraktive und interaktive erlebniswelten zu verwnadeln. mit vielen multichanneltools und konzepten wie ishops, onehour delivery, geniusbar, reklamationsbearbeitung, abholstationen,umtausch und nette,kompetente, engagierte und ganz wichtig onlineaffine verkäufer .hier wuerden die personalentwickler neues terrain( online/offline) betreten und viel zu tun bekommen ! warum eigentlich amazon .die otto group hat viel mehr kontaktpunkte mit karstadt und oder kaufhof ,eine multichannelstrategie in deutschland und europa waere auch eine sinnvolle strategie um den direkten onlinekonkurenten amazon auf dem heimischen markt stationaer fern zu halten .!zielgruppe,sortimente,traditionsunternehmen,gewerkschaften wuerde auch besser zusammenpassen. desweiteren waere eine logistikoffensive mit hermes (bsp.versand aus. der city, weissware,sportgeraete etc.) moeglich.auch abholstationen waeren vorort oder auf parkdecks denkbar.ich bin sehr gespannt was da kommen wird. vielen dank fuer die sehr nette inspirierende idee .multichannel wird sich durchsetzen, soviel ist klar! gruss thomas

  19. Ganz im Ernst: ich glaube das wäre mit das letzte, was amazon tun sollte – da wäre ja MediaMarkt attraktiver…

    Interessanter wäre eventuell eine Offline-Strategie wie sie Quelle und Otto fahren (gefahren sind). Kleine Outlets mit selbständigen Unternehmern, die ihr Klientel gut kennen und lokal vernetzt sind.

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