Walmart will mit europäischen Händlern wachsen – Andrew Newton Walmart Marketplace

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Warum war Walmart eigentlich bei der großen Kassenzone Party vor der OMR dabei? Dieser Podcast verrät es.

Andrew Newton verantwortet von London aus Walmarts europäisches Marketplace-Geschäft. Das Büro gibt es seit rund einem Jahr – mit einem klaren Ziel: europäische, vor allem deutsche Marken für den Cross-Border-Verkauf in die USA, nach Mexiko, Kanada und Chile zu gewinnen.

Wichtigster Punkt zur Einordnung: Es geht ausdrücklich nicht um Walmart-Filialen in Deutschland. Es geht um lokale Beziehungen zu Händlern und Marken. Ein Team vor Ort löst laut Newton die Probleme, an denen Remote-Betreuung scheitert – Sprache, Kultur, Zeitzonen. Aufgebaut wurden bisher Business Development, Account Management, Marketing, Events sowie Services wie Walmart Fulfillment.

Newton räumt außerdem mit der Wahrnehmung auf, Walmart sei ein reiner Stationärhändler. Sein Framing: ein Retail-Ökosystem aus Filialen, Supply Chain, E-Commerce, Marketplace, Walmart Plus und Walmart Connect. Beispiele: Abholung und Retouren in der Filiale, vorgelagerte Bestände für schnellere Lieferung, Kombination aus Produktverkauf und Service wie Reifenmontage.

Warum europäische Marken? Kunden in Nord- und Südamerika schätzen Qualität und Herkunft. Walmart sucht nachgefragtes Sortiment statt billiger Commodity-Ware. Als Beispiel nennt Newton Lavazza, das den Marketplace nutzt, um die eigene Markengeschichte zu erzählen und ein breiteres Sortiment anzubieten. Scheint zu funktionieren!

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