Wie groß ist Alibaba?

Es ist schon eine ganze Weile her seit der letzten Kassenzone Analyse, aber zur Weihnachtszeit sollt ihr natürlich etwas spannendes lesen und nicht immer nur die Transkriptionen der Kassenzone.de Podcasts. Fünf Jahre nach der ersten Erwähnung wird es Zeit mal erneut unter die Haube von Alibaba zu schauen. Schon damals hat der Gründer Jack Ma eine beeindruckende Geschichte erzählt und in Zeiten der Amazon Übermacht in Europa, den immer neuen Umsatzrekorden beim Singles Day (31 Mrd. Dollar am Tag!) und den neuen Plänen von Jack Ma ist es gar nicht so einfach den Überblick zu behalten. Nicht ganz zuletzt ist es spannend aus für die Aktiendepots der Kassenzone Leser, weil die sich der Aktienwert der Group innerhalb von vier Jahren gerade mal „verdoppelt“ hat (70->120 Euro), während sich der Umsatz verfünffacht hat. Bei Amazon hat sich die Aktie im gleichen Zeitraum deutlich spektakulärer entwickelt. Woran liegt das?

In dieser Reihe habe ich bisher Bonobos (zu schnell zu groß), ULTA (Musterbeispiel für stationäre Digitalisierung), Zappos (Am Tropf von Amazon), Farfetch (Das nächste Fab.com), Stitchfix (Ich bin ein Fan!), die Hut Group (altes Geschäftsmodell, aber sehr erfolgreich), Tencent (Was macht Tencent genau?), Etsy/DaWanda (Hausgemachte Probleme) und Wish – „wie Weihnachten, nur ohne wünschen“ betrachtet. Das Material für die Analysen wird von eTribes bereitgestellt – die führende Digitalberatung in Deutschland. Viele von euch kennen eTribes bereits aus den vielen Knut Digital Studien.

Wie groß ist Alibaba?

Alibaba beschreibt sich selbst als “the world’s largest retail commerce company”. Stimmt das oder denkt Alibaba da nur an den chinesischen Markt? Um diese Frage beantworten zu können, schauen wir uns ein paar unterschiedliche Kennzahlen an:

  • Reichweite: Weltweit gibt es 4 Mrd Internetuser > Alibaba hat 500 Mio aktive Kunden > 12,5% WELTWEITE Marktdurchdringung. (Im Vergleich: Bevölkerung Europa: 513 Mio, 326 Mio in den USA)
  • Marktdominanz in China: Je nach Quelle hat Alibaba in China bis zu 80% Marktanteil im digitalen Handel
  • Umsatz ist hier eine spannende Kennzahl. Da Alibaba’s E-Commerce Seiten hauptsächlich Asset-lite und auf Dropshipping Basis begründet sind, weichen hier GMV (Außenumsatz) und echter Umsatz stark voneinander ab. So hat Alibaba 2018 (FY bis 03/18) USD 38 Mrd Innenumsatz gemacht, jedoch einen GMV von USD 547 Mrd umgesetzt.
  • Marktkapitalisierung: Alibaba gehört zu den 10 wertvollsten börsennotierten Unternehmen der Welt und ist aktuell 420 Mrd USD wert (bisheriges Maximum waren 534 Mrd im Juni 2018).
  • Der Economist umschreibt Alibabas Signifikanz im Weltmarkt so:
    “There was a time, not that long ago, when China’s big internet companies were dismissed by investors in Silicon Valley as marginal firms with a tendency to copy Western products. Not any more. Today they are monsters with increasingly hefty international ambitions. Alibaba, China’s biggest e-commerce group, handles more transactions each year than do eBay and Amazon combined. Jack Ma, its chairman, pledges to serve 2bn consumers around the world within 20 years”
  • E-Commerce-Umsatz in China: Chinese consumers moved more of their shopping online in 2017, sending e-retail sales past $1 trillion for the first time in the world’s leading e-commerce market. Retail web sales totaled 7.18 trillion yuan ($1.149 trillion) in 2017, an increase of 32% from 5.43 billion yuan ($869 billion) in 2016, according to China’s Ministry of Commerce. … Internet Retailer estimates U.S. e-commerce growth of about 15% in 2017 to approximately $455 billion.
  • Vergleich in Deutschland: Der Online-Handel ist 2017 in Deutschland zweistellig gewachsen. Insgesamt konnte ein Plus von 10% Prozent des Brutto-Umsatzes mit Waren im E-Commerce auf rund 50-60 Mrd. Euro (je nach Quelle)
  • Alibaba wächst deutlich stärker als Amazon und sie verdienen noch recht viel Geld dabei.

Welche Rolle spielt Alibaba in der Plattformökonomie?

Alibaba sieht sich selbst vor allem als Enabler von KMUs in China und weltweit und drückt immer wieder sein Hauptziel aus, Marken und Händlern weltweit Zugang zu chinesischen Konsumenten zu verschaffen.

“Our businesses are comprised of core commerce, cloud computing, digital media and entertainment, and innovation initiatives. In addition, Ant Financial, a company in which we have agreed to acquire a 33% equity stake, provides payment and financial services to consumers and merchants on our platforms. An ecosystem has developed around our platforms and businesses that consists of consumers, merchants, brands, retailers, other businesses, third-party service providers and strategic alliance partners.”

Alibaba beschreibt seine Struktur als “Iron Triangle” aus 3 Kernbereichen (in die allerdings schon längst zig Investitionen und Akquisitionen nicht mehr reinpassen):

A: E-Commerce: neben seinen E-Commerce Seiten tätigt Alibaba auch mehr und mehr Offline-Investments im Handelsumfeld chinas: Business Insider berichtet:

Long before Amazon purchased Whole Foods for $13.7 billion, Alibaba was forging into physical retail with investments in the supermarket Sun Art, the department-store operator Intime, the electronics seller Suning, and the furniture store Easyhome, among others. All in all, Alibaba has spent $10 billion on traditional retailers since 2016. The investments have aimed to help the company develop its „New Retail“ concept, a term coined by the Alibaba founder Jack Ma that means the fusion of physical retail and e-commerce. At its core, it’s about making it convenient to buy what you need or want in whatever way is the most convenient to you — whether at the store or online, delivered to your home or picked up at a nearby store location. By integrating online and offline, Alibaba thinks it can radically change customers‘ shopping experiences for the better while boosting business for its partners.“That means that the whole inventory and supply chain is one solution for whatever your needs are,“ Jet Jing, the president of Tmall, Alibaba’s brand-focused e-commerce platform, recently told Business Insider. He added that no matter whether purchases are generated online or offline, „it will be fulfilled in whatever is the most efficient route to you.“
Nowhere is the New Retail idea more on display than in Hema Xiansheng, Alibaba’s futuristic supermarket. Launched in 2015, Hema has expanded to 46 stores in 13 cities in China, with plans to open up to 2,000 more branches in the next five years. The fresh-food-focused supermarket offers customers the ability to shop in-store or on its app, see the origins of its products, have food delivered for free or prepared for pickup within 30 minutes, and pay with facial-recognition technology.

B: Logistics: 125 chinesische Städte mit same-day delivery, Hema versorgt seinen Umkreis von 3km mit Lieferung innerhalb von 30 Minuten

C: Financials: vor allem dominiert durch AliPay und Ant Financial

D: Weitere: Cloud Services: Umsatz 2018 verdoppelt, unter den 4 größten Cloud Anbietern weltweit

Ergo: Alibaba ist in Asien die Plattform schlechthin. Es ist aber schwer von außen zu verstehen was von dieser Plattform besonders gut läuft und wo ggf. Probleme verdeckt werden.

Welche Unternehmen gehören dazu?

RETAIL:

  • com (B2B Marktplatz, international)
  • com (B2B, China)
  • Aliexpress (B2C, international)
  • TaoBao (C2C, China)
  • Tmall (B2C, China)
  • Juhuasuan, Online Outlet / Rabattseite
  • Reisebuchportal
  • Hema Supermarket “New Retail”, hat Alibaba 2015 gestartet, verkauft vor allem frische Lebensmittel, 30 minütige Lieferung im 3km-Umkreis
  • 83% Anteil an Lazada, 3. größter E-Commerce Händler in Indien
  • BigBasket, Lebensmittel E-Commerce in Indien

LOGISTICS:

  • Etliche shipping provider
  • Os-Car, autonomes Fahren
  • 51% Beteiligung an Cailniao Network
  • Lyft

FINANCIALS:

  • Ant Financial, umfassende Finanzdienstleistungen
  • Alipay, Mobile Payment (“Largest online payment platform in the world”)

ENTERTAINMENT:

  • AliBaba Pictures Group, Produktion und Investment in Filmindustrie
  • Alibaba Music Group, Musik-Streaming
  • YouKu, Video-Streaming (China’s Youtube)
  • Online education Plattform
  • Aliwangwang, Peer-to-peer Messaging
  • Ali Telecom
  • South China Morning Post

OTHER:

  • ALiYun, Cloud Services
  • Alibaba Cloud, Cloud-Computing
  • Amap, Onlinekarten (vgl. Google Maps)
  • Smart Home device, seit 2017
  • AliMama, Marketingplattform
  • UCWeb, chinesischer Web Browser

Strategie (Mehrheits-)Investments statt Akquisitionen: im Vergleich zu Amazon investiert Alibaba häufig in Minder- oder Mehrheitsanteile, anstatt Startups direkt zu übernehmen (wie Amazon). Laut Chunchbase fast 100 Investments und 16 Akquisitionen und laut Bloomberg:

Was heißt das für unseren Markt in Europa?

Wann kauft Alibaba endlich eBay, oder Zalando, der Mediamarkt oder ggf. sogar Hermes?  Die einschlägige Presse sieht es wie folgt:

Handelsblatt,“Aufruhr im E-Commerce – Chinas Onlinehändler starten Angriff auf Amazon, Zalando und Otto”:  Alibaba streitet zwar offiziell noch ab, deutschen Onlinehändlern direkte Konkurrenz machen zu wollen, baut aber bereits ein Logistikdrehkreuz in Lüttich in Belgien. Der Logistikpartner 4P Express, an dem Alibaba beteiligt ist, will bis Ende des Jahres ein Versandlager in der Nähe von Prag eröffnen, von dem aus Deutschland beliefert werden könnte.Der Markteinstieg in Deutschland gehe aber nur über eine große Akquisition. „Infrage kämen unter anderem ein Onlinehändler wie Zalando oder Otto oder ein Logistiker wie DHL An seinen Ambitionen lässt auch Richard Lius Rivale, der Alibaba-Gründer Jack Ma, keinen Zweifel. „Dieses Netzwerk ist nicht nur national, es ist global. Wir wollen jedes Lager, jede Stadt, jeden Haushalt verbinden“, verspricht Ma. Das Ziel von Chinas größtem Onlinehändler ist es, innerhalb von höchstens 72 Stunden in jeden Winkel der Welt zu liefern. Dafür will Ma in den kommenden fünf Jahren 13 Milliarden Euro in den Ausbau seines Logistiknetzes investieren.

T3N: Rund 50.000 Pakete sollen bisher täglich nach Deutschland gehen. 2018 rechnet Alibaba mit 100.000… Ob das Pakete an Händler sind, bei denen Alibaba als Lieferant dient, vielleicht auch Pakete an Endkunden als Dropshipper oder Pakete, die direkt an den Endkunden gehen – darüber lässt sich nur spekulieren. Sicher ist nur eines: Alibaba will in Europa mehr als nur deutschen Unternehmen ein Tor nach China zu öffnen.Jack Ma hatte schon 2017 angekündigt, mehr als 15 Milliarden in den Ausbau seines weltweiten Logistiknetzes zu stecken. Dabei wird er sich nicht auf die oben genannten Länder beschränken. Allerdings ist damit zu rechnen, dass diese Länder in Europa im Fokus liegen werden.

Forbes: Instead, the first priority for Alibaba across Europe, which Lloyd and his team are feverishly working on, is to connect more businesses and brands in Europe with consumers in China. “We have staff with great expertise in what those Chinese consumers are looking for. We have a logistics network which helps get your product from the U.K. to China. And we have an advertising platform that helps build your brand in China,” he said. During its latest quarterly results, Alibaba pointed to Swedish clothing giant H&M, Italian luxury fashion label Marni and Japanese sporting equipment giant Yonex as the latest luxury brands that are now selling in China via Alibaba. Lloyd nsisted that Alibaba’s growing presence in Europe and the U.S. is not about going after consumers or challenging Amazon or Asos.In Asia, we have 552 million active consumers, and that grew by 37 million last year. It’s honestly quite hard to even find 37 million consumers in the U.K.”

Auf dem Papier macht das alles Sinn, aber die ganze Welt gleichzeitig zu erobern geht leider nicht. Aktuell finanziert Alibaba diverse Experimente in den USA. Das hält sie am ehesten vom Einstieg in Europa ab. Aber was heißt das schon. Wahrscheinlich hat Alibaba in den letzten fünf Jahren mehr in europäische Logistik Assets investiert als Hermes und DHL zusammen.  Ganz nebenbei muss sich Alibaba noch um den indischen Markt kümmern, auf dem sie sich ein Gefecht mit Amazon liefern.

Alibaba in Indien: indischer Tech und Startup Blog berichtet: From first entering the Indian investment market in 2014, over the years, Alibaba has invested nearly $1.7 billion in Indian startups ranging from Bigbasket and Zomato to Paytm, XpressBees, and more. As with the other members of the hailed BAT (Baidu, Alibaba, Tencent) group of China, Alibaba benefited greatly from the strict internet-controlling policies of its home country. The Chinese government, while keen to establish an entrepreneurial ecosystem akin to the US, was wary of foreign entities capturing the market at the cost of local corporations. To this end, China set up a massive internet filtering and censorship engine, dubbed the ‘Great Firewall’, that dealt crippling blows to the Chinese operations of tech giants like Google, Yahoo!, and eBay. This firewall allowed the likes of Alibaba and Tencent to gain an ironclad grip on the fast exploding internet-using population in China.

CBInsights beschreibt, wo Alibaba und Amazon in den gleichen Märkten agieren: “India is the region with the highest growth potential, and this is why both Amazon and Alibaba see it as critical to their long-term strategy. Research from Morgan Stanley projects the online retail market will explode from $15B in 2016 to $200B in 2026. This is after an already exponential jump from $3.9B in 2009. Currently, Flipkart is the market leader, followed by Amazon and Snapdeals. Amazon and Alibaba have taken different approaches to investing in India’s growing economy. While Amazon is pouring billions into its branded marketplace and investing in other supplementary businesses, Alibaba has made heavy strategic investments in payment solutions and existing ecomm businesses. The real competition for marketplace dominance is currently between Flipkart and Amazon. To date, Flipkart has raised close to $7.5B of equity investments and has not backed down in the face of increased competition from Amazon. Alibaba, on the other hand, is pursuing a strategy in India more akin to Tencent’s WeChat “super app” strategy in China.

Wie geht es weiter?

Die Ambitionen sind schon mal groß:

  • 50% des Umsatzes soll mittelfristig außerhalb Chinas erwirtschaftet werden.
  • 1 Billion Umsatz. Forbes: With plans to hit $1 trillion in gross merchandise value by 2020 and 2 billion customers by 2036, effectively becoming the world’s fifth-largest economy and selling to one in every five people on earth. Growth like that could be found in Asia alone, but it’ll likely become increasingly difficult for Ma to find those kinds of numbers in that region alone. And when that happens Amazon, Asos and eBay might find that China’s ecommerce king comes knocking on their door.
  • AntFinancial will bis 2025 2 Milliarden Kunden haben
  • Größter Cloud Anbieter weltweit. SCMP: Chinese e-commerce giant Alibaba’s cloud computing business is on track to achieve its goal of surpassing US firm Amazon’s Amazon Web Service (AWS) unit to become the world’s top provider of cloud services, according to the head of Alibaba Cloud. (eigene Zeitschrift!) …He had vowed in 2015 to “match or surpass Amazon in four years” in terms of customers, technology and worldwide scale.
  • Jack Ma will seine globale E-Commerce Handelsplattform eWTP durchsetzen

Mareike (hat alles für diesen Beitrag recherchiert) sagt…
Alibaba ist trotz all seiner Parallelen zu Amazon ganz sicher nicht als reines Copycat abzustempeln. In einem komplett anderen Markt mit ganz eigenen Dynamiken hat Alibaba es geschafft, die Handelslandschaft noch radikaler zu dominieren als es Amazon heute im Westen tut. Neben dem E-Commerce Kern, der GMV-seitig wohl noch lange seines Gleichen suchen wird, beeindruckt mich Alibaba vor allem durch seine tiefe Durchdringung des Handels – von C2C bis in den Industrie- / B2B-Sektor hinein, von Payment bis zur digitalen Infrastruktur. Damit schafft Alibaba noch mehr Kontrolle über den Kundenzugang und hat heute die Möglichkeit, Kundendaten zu sammeln wie kaum ein zweites Unternehmen. Und das alles in einem recht geschlossenen, jedoch gigantischem E-Commerce-Markt wie China, der sein größtes Wachstum noch vor sich hat. Dabei spielen sicher die Geschlossenheit des Systems in China und die Staatskontrolle über den Handel eine “bittersüße” Rolle des Erfolges. Denn auch diese Abhängigkeit ist es, die Alibaba seit einigen Monaten seine Grenzen aufzeigt, bei sinkendem Wachstum und schwierigen Handelsaussichten für Chinas Außenwirtschaft. Die Frage, ob Alibaba Amazon in Europa kurz- bis mittelfristig gefährlich werden könnte, würde ich zweierlei betrachten: 1) Im Bereich Cloud Computing sehe ich mit der richtigen Markterschließungsstrategie in Europa tatsächlich Chancen, deutliche Marktanteile zu gewinnen. 2) Im Bereich Retail würde ich das eher bezweifeln. Allerdings ist auch Amazon nicht unbesiegbar.

Alex sagt…
Je länger ich auf die einzelnen Aktivitäten schaue, desto größer wird mein Staunen. Den Rückzug von Jack Ma beurteile ich kritisch, aber Alibaba ist in Märkten aktiv in denen es andere Anbieter gar nicht verdrängen muss, wie Amazon in den westlichen Märkten, sondern E-Commerce von Grund auf mitentwickelt. Das bietet noch mal ganz andere Möglichkeiten als Amazon und es dürfte Alibaba leichter fallen nach Europa/in die USA zu kommen als Amazon nach Asien. Mit welchem der zwei dutzend Geschäftsmodelle ist aber noch nicht klar. Und darin liegt auch für mich die größte Schwierigkeit bei der Bewertung. Alibaba passt in noch viel weniger Schubladen als Amazon. Daher bleibt mir nur zu sagen: WTF!

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