„Chantal, wo ist das Paket?“

chatbotChatbots, Voice Commerce und wie die ganzen Dinge rund um Messenger und Co. genannt werden sind bisher nur faszinierende Ideen. So richtig funktionieren tun die Dinge noch nicht, abgesehen von einfachsten Abfragen rund um die Wettersituation am jeweiligen Standort. Ansonsten attestieren meine Kinder regelmäßig „Alexa, du bist dumm!“. Das ändert sich nun ganz langsam und seit dem ersten Podcast zu dem Thema mit Antonia „Chantal, mach mal lauter!“ ist eine Menge passiert. Auch auf der diesjährigen code.talks Commerce Konferenz war das Thema wieder sehr populär und so langsam ensteht auch ein tieferes Verständnis in der Szene was Bots überhaupt sind und was das alles mit NLP & Machine Learning zu tun hat. Ich wünschte mir für die Kassenzone Messenger Gruppe auch manchmal einen Bot, aber mittelfristig muss ich da alle Fragen wohl noch selber beantworten. 

Zu diesem Zweck haben wir ein Whitepaper geschrieben, dass alle wesentlichen Entwicklungen zu diesem Markt zusammenfasst. Es beinhaltet die folgenden drei Bereiche:

  • Best-Practice Beispiele und Markttrends
  • Interviews mit Chatbot Experten (u.a. Antonia)
  • Anleitung, um einen eigenen Bot launchen können

Auf der code.talks Commerce Konferenz haben wir das auch zum Anlass genommen in einem live Wettbewerb eine Alexa Skill zu entwicklen, mit der man per Stimme Nachos und/oder Popcorn von der Bar odern konnte. Für diesen Zweck haben die Entwickler das Basis Spryker OS verwendet und das schnellste Entwicklerteam konnte bereits nach 20min per Voice ordern. Nach 50min waren 80% aller Teams mit der Aufgabe fertig. Im folgenden Video kann man sich ein paar Eindrücke davon verschaffen wie einfach es bereits ist gute Anwendungen zu entwicklen, wenn man die eigenen Daten und den Code im Griff hat. Die Interfaces die bei Spryker Projekten mit Voice angesteuert werden, sind zwar noch in der Minderheit, aber die Nachfrage steigt enorm. Die spannenden Cases liegen natürlich im B2B Bereich und dort ist es auch viel einfacher mit der Kundenakquisition. Wenn ein großer Hersteller von B2B Produkten seinen 1.000 Händler ein bereits vorbereitetes Amazon Echo Gerät sendet, ist das deutlich einfach zu refinanzieren als im B2C Case und die Händler freuen sich in der Regel (noch) über so ein Device. Auf jeden Fall sehen wir unser Marktverständnis vom Ende des klassischen Onlineshops zunehmend bestätigt. Zum Download des Whitepapers bitte hier entlang.

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Alexander Graf, 37, E-Commerce Unternehmer & Analyst, Gelernt bei der Otto Group, danach über 10 Unternehmen gegründet, heute u.a. Gründer Geschäftsführer des führenden Commerce Technologieanbieters Spryker Systems. Im Juni 2015 hat er das E-Commerce Buch veröffentlicht, das seitdem die E-Commerce Rankings anführt. Weitere Infos hier, oder direkt kontaktieren unter: [email protected] || Tel: +49 (40) 3289 29690

1 Antwort

  1. Roman Melzer sagt:

    Speziell im E-Commerce Customer Care Fristen Bots noch ein trostloses Dasein.
    Wobei gerade in diesem Bereich ein Großteil der Kundenanfragen durch ein sauber aufgesetztes System schnell und unkompliziert bearbeitet werden könnte.
    Bei einer Verbindung der Service Tools und der Shop und Logistik Systeme können selbst komplexere Anfragen oder Prozesse automatisiert abgearbeitet werden.
    Bei aller Begeisterung für Bots sollte man immer an einen klar definierten Absprungpunkt zu einem humanoiden Service Agenten denken.
    Nichts frustriert Kunden mehr, als in einem endlosen Cyberloop gefangen zu sein, um dann die eigene Leidensgeschichte/Standardanfrage erneut zu formulieren.
    Fazit: Klasse Tools, die derzeit noch viel zu wenig genutzt werden.

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