Kaffee im Abo | Wieso, Weshalb, Warum Interview mit Mixeobox Gründer Andreas

mixeoAbo Commerce Konzepte haben bekanntlich so ihre Tücken. Die Kundengewinnung ist oft teurer als geplant, die Kundenbindung gestaltet sich meist schwierig und mit den Skaleneffekten beim Einkauf und der Logistik ist es dann doch nicht so gut bestellt, wie z.B. Tollabox lernen musste. Als Andreas von mixeobox.de sein Konzept vorgestellt hat, war ich also erst einmal skeptisch. Mixeobox versteht sich als Abo System für Kaffeeliebhaber. Monatlich werden dort Boxen mit je vier verschiedenen Kaffeesorten ausgesendet, um so experimentierfreudige Hobby Baristas zu versorgen. Es gibt alleine in Deutschland über 600 Kaffeemanufakturen die jeweils diverse Röstungen anbieten. Für diese Anbieter ist eine Marketingplattform wie Mixeo natürlich sehr attraktiv, weil die meisten Manufakturen einen eher regionalen Zugang zum Markt haben.

Andreas steht nach einer sehr intensiven Gründungsphase nun vor den klassischen Kassenzone.de Fragen. Woher kommen neue Kunden? Wie lange bleiben diese dabei? Lohnt es sich Eigenmarken für so ein Konzept aufzubauen? Wie viele Röster braucht man für so ein Konzept eigentlich? Ist der Trend zur sortenreinen Kaffeebohne nachhaltig? Und was hätte er rückblickend anders gemacht? Viel Spass beim Interview und kauft ein paar Boxen bei Andreas!

Alexander Graf, 37, E-Commerce Unternehmer & Analyst, Gelernt bei der Otto Group, danach über 10 Unternehmen gegründet, heute u.a. Gründer Geschäftsführer des führenden Commerce Technologieanbieters Spryker Systems. Im Juni 2015 hat er das E-Commerce Buch veröffentlicht, das seitdem die E-Commerce Rankings anführt. Weitere Infos hier, oder direkt kontaktieren unter: alexander.graf@etribes.de || Tel: +49 (40) 3289 29690

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1 Antwort

  1. Spannender Kommentar von Andreas Reiffen via LinkedIn:

    „Seltsam, dass es Jahre dauert, bis Specialty Coffee Subscriptions in Deutschland ankommen. In UK, USA und AU gibt es das seit über 5 Jahren. Vielleicht liegt es ja am dt. Konsumenten, dass keine der kleinen Kaffeeröstereien hierzulande abgehoben hat. In den USA sind mehrere $100M VC und PE Funding in Startups geflossen (u.a. Blue Bottle, Intelligentsia, Stumptown, ..“