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	<title>Kassenzone &#187; interview</title>
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	<description>E-Commerce &#124; Mobile &#124; Technology</description>
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		<title>&#8220;Viele Händler sind kaum auf E-Commerce vorbereitet&#8221; &#8211; 10min mit Matthias Schrader</title>
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		<pubDate>Mon, 22 Mar 2010 06:17:11 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Alexander Graf</dc:creator>
				<category><![CDATA[Commerce]]></category>
		<category><![CDATA[Strategie]]></category>
		<category><![CDATA[5min]]></category>
		<category><![CDATA[handel]]></category>
		<category><![CDATA[interview]]></category>
		<category><![CDATA[nextcommerce]]></category>

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		<description><![CDATA[Matthias Schrader von sinnerschrader stand uns für ein 2x5min Interview zum Thema &#8220;E-Commerce im Wandel&#8221; zur Verfügung und erzählt aus erster Hand wie er den Wandel bei Händlern erlebt und welche Geschäftsmodelle in Zukunft spannend werden können. Groupon Klone sind nicht dabei. Er bloggt auf fischmarkt.de (Lesetipp). Nach meinen durchwachsenen Kameraerfahrungen bei den letzten Interviews [...]
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<p>Matthias Schrader von <a href="http://www.sinnerschrader.de/">sinnerschrader</a> stand uns für ein 2x5min Interview zum Thema &#8220;E-Commerce im Wandel&#8221; zur Verfügung und erzählt aus erster Hand <strong>wie er den Wandel bei Händlern erlebt und welche Geschäftsmodelle in Zukunft spannend werden können</strong>. Groupon Klone sind nicht dabei. Er bloggt auf <a href="http://www.fischmarkt.de/">fischmarkt.de</a> (Lesetipp).</p>
<p><em>Nach meinen durchwachsenen Kameraerfahrungen bei den letzten Interviews musste diesmal die (Profi-) Kamera von Florian herhalten die zwar sehr gute Bilder mit gutem Ton macht, aber diesmal hat Youtube bei der Konvertierung gespart. Wir reichen bald ein Video mit besserem Bild nach.</em></p>
<p><object classid="clsid:d27cdb6e-ae6d-11cf-96b8-444553540000" width="480" height="385" codebase="http://download.macromedia.com/pub/shockwave/cabs/flash/swflash.cab#version=6,0,40,0"><param name="allowFullScreen" value="true" /><param name="allowscriptaccess" value="always" /><param name="src" value="http://www.youtube.com/v/ALEyC-sPr-0&amp;hl=de_DE&amp;fs=1&amp;" /><param name="allowfullscreen" value="true" /><embed type="application/x-shockwave-flash" width="480" height="385" src="http://www.youtube.com/v/ALEyC-sPr-0&amp;hl=de_DE&amp;fs=1&amp;" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true"></embed></object></p>
<p><strong>Hallo Herr Schrader. Herzlich Willkommen zu den 5 Minuten auf Kassenzone zum Thema E-Commerce und Next-Commerce. Schön, dass Sie sich bereit erklärt haben ein paar Insides mit uns zu teilen und natürlich mit der Leserschaft von Kassenzone. </strong></p>
<p><strong>Dann geht’s auch schon direkt los. Was meinen Sie macht E-Commerce heute aus?</strong></p>
<p>Also das was E-Commerce heute ausmacht, ist nichts anderes als das, was E-Commerce seit 14 Jahren eigentlich ausmacht. Die Spannungschancen von Marken und Händler, direkt halt mit den Konsumenten in Kontakt zu kommen. Zu spüren, was interessiert die Konsumenten. Wo sind die Bedürfnisse der Konsumenten. Und mit einem neuen Team zusammenzukommen.</p>
<p><strong>Ok. Aber die letzten 12 Monate oder vielleicht die letzten 24 Monate hat sich ja schon einiges getan im Online-Markt. Was sind aus Ihrer Sicht die ganz zentralen Veränderungen?</strong></p>
<p>Der große Treiber ist tatsächlich immer noch der interaktive Konsument. Und wir haben im letzten Jahr auch noch mal so eine Schallmauer durchbrochen, weil im stationären Handel die Umsätze rückläufig waren. Das einmal die Internet-Nutzer weiterhin gebucht haben; gekauft haben. Und dieser Schalter bei den Märkten und bei den Händlern ist einfach nochmal so richtig umgedreht worden. Und ich glaube, es gibt heute keine Marke und keinen Händler mehr, für den das Thema E-Commerce nicht relevant ist. 70% sind vielleicht online, 30% noch nicht.</p>
<p><strong>Sind die Händler darauf vorbereitet?</strong></p>
<p>Nein. Die wenigsten Händler sind halt darauf vorbereitet.</p>
<p><strong>Wie drückt sich das aus, in Ihrer Erfahrung?</strong></p>
<p>Es drückt sich so aus, dass sie im Grunde glauben, dass es damit halt getan ist, letztendlich halt die Prozesse einfach zu digitalisieren. Versandhandel-fähig zu werden. Aber sie arbeiten halt wenig am Sortiment, wenig am Marketing, wenig an ihrem USP. Und verkennen damit auch auf der einen Seite die Gefahr, dass sie im Internet total vergleichbar sind mit dem Sortiment. Von der Sortimentierung bis zur Preisgestaltung. Auf der anderen Seite nehmen sie sich aber auch Chancen, sich dort halt zu differenzieren. Insofern gibt es da noch viel zu erklären und zu beraten.</p>
<p><strong>Ist es das, was Next-Commerce hauptsächlich für die Händler macht? Erklären und beraten?</strong></p>
<p>Ja und dann halt auch umsetzen. Im Kern ist es tatsächlich so, dass Next-Commerce wie andere Service-E-Commerce Anbieter auch, den gesamten Service von Fulfillment über Logistik und Payment anbieten. Aber das ist eher eine Convenience Leistung. Der Pitch ist eher, dass wir Marken und Händlern versprechen, sehr schnell in eine Region von 7 bis 10% Online-Anteile ihrer Gesamtumsätze zu kommen. Also in eine Region zu kommen, wo ihr Geschäft Online sich selber trägt, profitabel ist, die Fixkosten einfährt. Und es letztendlich auch finanzierbar macht, Online-Marketing Investitionen zu tätigen. Die letztendlich auch einen positiven Effekt auf das Stationärgeschäft haben.  Und dann macht es eigentlich auch für Marken und Händler erst richtig Spaß.</p>
<p><strong>Sie bringen sozusagen die Händler ins E-Commerce?</strong></p>
<p>Ja. Und schneller von 3% auf 10%, als wenn sie es halt selber machen würden oder wenn sie da rein prozessorientierte Logistik- und Technologie-Dienstleister wählen.</p>
<p><strong>Das heißt, wenn die Händler noch keine Erfahrungen im E-Commerce haben, dann verbleiben sie länger bei einer relativ niedrigen Umsatzanteilsquote im E-Commerce, als es mit Ihrer Hilfe zum Beispiel geht?</strong></p>
<p>Ja.</p>
<p><strong>Das kann ich verstehen. Aber, welche Rolle spielen dann die Händler, ob das nun die sind die Sie beraten, oder ob das nun Händler sind, die auf andere Dienstleistungen setzen. Was muss man dafür eigentlich tun? Muss man dafür überhaupt irgendwas tun, wenn sie eine Marke haben? Dann gibt es wahrscheinlich noch Dienstleister, die Sie online darin intensiv beraten beziehungsweise alles für sie machen.</strong></p>
<p>Alles nicht. Also der Händler hat natürlich immer noch die Aufgabe, den entsprechenden Dienstleister zu steuern: wie ist mein Pricing, wann mache ich Sales, welche Kampagnen gibt es? Und er muss natürlich noch Know How aufbauen. Aber dieses Know-How heute aufzubauen ist gar nicht so einfach. Denn das Know-How wird überall gesucht. Und es ist ein Prozess, so glauben wir, von drei bis fünf Jahren. Dieses Know-How in den Unternehmen so aufzubauen, sodass man dann wieder es riskieren kann dieses Geschäft umzusourcen. Sofern verstehen wir uns auch als Partner für die ersten drei bis fünf Jahre, sozusagen zu einer Partnerschaft. Und danach steht es halt dem Unternehmen frei, den kompletten Bereich wieder zu integrieren und selber weiter zu betreiben.</p>
<p><strong>Hat sich die Rolle von der Agenturen, ob es sich nun um Interactive Agenturen wie SinnerSchrader oder andere Agenturen geht, hat es sich verändert in diesem Prozess?</strong></p>
<p>Also wenn wir jetzt nun noch mal diesen Blick auf Next-Commerce halten, lernt man natürlich als Agentur unglaublich viel davon. Weil wir uns als Fragestellungen uns beschäftigen mit Retourenvermeidung, Logistikproblemen. Mit denen man normalerweise als Agentur wenig am Hut hat. Das ist natürlich wirklich so ein Know How Beschleuniger. Insgesamt glaube ich, wandelt sich die Rolle der Agentur aber auch davon unabhängig, insofern, dass der gesamte Bereich digital wieder in der Aufmerksamkeit des Top-Managements der Marken, der Unternehmen an Bedeutung gewinnt. Die Unternehmen haben wieder die Hoffnung, dass „digital“ ein Thema ist, um sie im Wettbewerb stärker zu differenzieren und erfolgreicher zu machen. Und damit steigt natürlich auch die Bedeutung derjenigen Dienstleister, die diese Erwartung und Umsetzungsleistung anbieten können. Also wie es schon mal vor zehn Jahren der Fall war, steigt man so ein bisschen wieder in der Hierarchie  auf. Und wo jetzt auch wieder Lösungen entwickelt werden, die Umsetzungsprojekte sind. Davon haben die Agenturen die letzten acht Jahre gut gelebt und das auch gelernt aber sie müssen jetzt auch wieder ihren Kunden Innovationen liefern. Und das ist natürlich für alle Agenturen eine Riesenanstrengung. Aber natürlich auch eine Chance.</p>
<p><strong>Und welche Innovation oder Geschäftsidee im E-Commerce begeistert Sie denn heute am meisten?</strong></p>
<p>Also was mich momentan begeistert ist, dass auf der Sortimentsthematik das Thema fmtg und Food. Ich glaube, dass da einfach noch viel geht. Man hat sich in den Staaten alice.com aber auch P&amp;G vorgenommen &#8211; fünf Milliarden Dollar in den nächsten drei Jahren online umzusetzen. Da sieht man, dass da relativ viel passiert. Und was mich auf der anderen Seite interessiert, auch bei bestehenden Geschäftsmodellen ist: „Was kann man eigentlich aus Daten machen“? Wie kann ich eigentlich Transaktionsdaten nutzen, zu einem langweiligen Thema wie Retouren-Verwaltung. Jüngst für ein Unternehmen einen Schuhshop gelauncht, wo wir genau dieses Thema genutzt haben. Wie kriegen wir sozusagen Millionen von Kaufakten aggregiert und können daraus Ableitungen machen für das zukünftige Retouren-Verhalten und können einen Mehrwert für den Nutzer darstellen und es hat für alle Seiten einen echten Mehrwert. Wie kann man letztendlich halt das Geschäft tatsächlich des Kunden mit Hilfe von Algorithmen, von Daten aber auch von echten nutzerrelevanten Mehrwert halt tatsächlich innovieren. Das ist natürlich auch wieder spannend. Das ist wirklich eine Innovation, in die Projekte halt einzubauen und die Konsumenten einfach begeistern und auf jeden Fall einfach weiter zu erzählen.</p>
<p><strong>Ok. Also Innovationen auch in innovative Geschäftsmodelle sozusagen sie treiben?</strong></p>
<p>Ja, ich glaube, dass man Innovationen in kleine Geschäftsmodelle halt machen kann, man kann auch total viele Innovationen in alte Geschäftsmodelle einbauen. Also wenn Sie sich TUIfly beispielsweise anschauen. Wird von uns seit sechs Jahren betreut. Fünfeinhalb Jahre von diesen sechs Jahren hatte TUIfly eine eigene Flotte. Heute haben sie keine eigene Flotte mehr. Zu großen Teilen haben sie ihre Flotte abgegeben an airberlin und trotzdem ist die TUIfly.com extrem erfolgreich halt unterwegs und verkauft extrem viele Flugtickets jeden Tag. Und hat das Geschäftsmodell quasi einmal gedreht. Und ich glaube, dass man bei Touristik, bei Banken, im Bereich aber auch natürlich Retail, wenn man mal genauer hinschaut, überall Dinge entdeckt, wo man auf bestehende Geschäftsmodelle noch mal natürlich mit diesem Connect zwischen Unternehmen, Konsument, Daten einfach nochmal neu strukturieren kann, nochmal neu erfinden kann. Das ist sowohl von der Umsetzung und natürlich intellektuell natürlich eine tolle Aufgabe.</p>
<p><strong>Im Rahmen von innovativen Geschäftsmodellen und neuen Geschäftsmodellen wird in Deutschland momentan sehr viel von Coupon und beziehungsweise von den Klonen in Deutschland geredet. Glauben Sie, dass das funktioniert?</strong></p>
<p>Also ich bin da ein bisschen skeptisch. Gar nicht weil ich sozusagen an das Thema Coupons denke. Also ich glaube Coupons sind total bewährte Mechanik. Was halt schwierig ist oder eine echte Herausforderung ist: „Wie kriege ich diesen manuellen und Sales-Prozess letztendlich auch in diese Fläche herausgebrochen. Also wenn ich mir diese ganzen Coupon-Plattformen mal heute anschaue und zähle mal diese ganzen Deals zusammen also das sind echt lausige Pennys die ich da sehe wenn ich sie zusammen addiere. Das fällt mir schwer sozusagen da ein Gefühl für Skalierungen zu bekommen. Ein Feature auf ein bestehendes Modell draufzusetzen, kann es glaube ich sehr gut funktionieren. Aber ich glaube als Solo-Geschäftsmodell &#8212;- eher skeptisch.</p>
<p><strong>Was können wir, in drei Sätzen erklärt, in den nächsten 3 Jahren erwarten?</strong></p>
<p>Hoffentlich Generationen-  von Bestandskunden, viele Generationen auch bei neuen Kunden und eine tolle iphone-Anwendung.</p>
<p><strong> </strong></p>
<p><strong>Vielen Dank.</strong><strong></strong><br />
<em>Hinweis: Das Video wurde halbautomatisch vertextet. Ggf. sind einige Wörter &amp; Sätze falsch abgebildet.</em></p>
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		</item>
		<item>
		<title>5min mit Benjamin Thym von barcoo.de</title>
		<link>http://www.kassenzone.de/2010/02/02/5min-interview-barco/</link>
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		<pubDate>Tue, 02 Feb 2010 06:17:10 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Alexander Graf</dc:creator>
				<category><![CDATA[Commerce]]></category>
		<category><![CDATA[Mobile]]></category>
		<category><![CDATA[5min]]></category>
		<category><![CDATA[barcoo]]></category>
		<category><![CDATA[interview]]></category>

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		<description><![CDATA[Mit diesem Beitrag möchten wir, im Rahmen der Ein Herz für Startups Aktion, gerne ein neues Format auf kassenzone.de einführen. Wir interviewen Gründer 5min lang zu ihrem Geschäftsmodell per Video und stellen es danach online inkl. Textausgabe. Die Inhalte sollen etwas unterhaltsamer &#38; informativer sein als die bekannten PR Videos. Wir sind auf euer Feedback [...]
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</td>
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</td>
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<p>Mit diesem Beitrag möchten wir, im Rahmen der <a href="http://www.kassenzone.de/2010/01/11/startup-herz-blog-p/">Ein Herz für Startups</a> Aktion, gerne ein neues Format auf kassenzone.de einführen. <strong>Wir interviewen Gründer 5min lang zu ihrem Geschäftsmodell per Video und stellen es danach online inkl. Textausgabe</strong>. Die Inhalte sollen etwas unterhaltsamer &amp; informativer sein als die bekannten PR Videos. Wir sind auf euer Feedback (siehe Umfrage unten) gespannt. Wenn du/ihr Lust habt von uns interviewt zu werden, dann schreibt einfach eine kurze Mail an info@kassenzone.de.</p>
<p>Das aktuelle Video, geführt mit Benjamin Thym auf den empfehlenswerten <a href="http://www.excitingcommerce.de/2010/01/lsd-eindr%C3%BCcke.html">Live Shopping Days</a>, habe ich mit meiner eigenen <a href="http://www.amazon.de/gp/product/B001RHE6YG?ie=UTF8&amp;tag=elconde-21&amp;linkCode=as2&amp;camp=1638&amp;creative=19454&amp;creativeASIN=B001RHE6YG">Digitalkamera</a> gemacht, aber die Soundqualität ist leider nicht so gut. Beim nächsten Mal brauche ich einen <a href="http://www.amazon.de/gp/product/B002J9I3HM?ie=UTF8&amp;tag=elconde-21&amp;linkCode=as2&amp;camp=1638&amp;creative=19454&amp;creativeASIN=B002J9I3HM">Minicamcorder mit externem Mikro</a>. Tipps?</p>
<p><object classid="clsid:d27cdb6e-ae6d-11cf-96b8-444553540000" width="445" height="364" codebase="http://download.macromedia.com/pub/shockwave/cabs/flash/swflash.cab#version=6,0,40,0"><param name="allowFullScreen" value="true" /><param name="allowscriptaccess" value="always" /><param name="src" value="http://www.youtube.com/v/CDn_w9cKIo8&amp;hl=de_DE&amp;fs=1&amp;color1=0x5d1719&amp;color2=0xcd311b&amp;border=1" /><param name="allowfullscreen" value="true" /><embed type="application/x-shockwave-flash" width="445" height="364" src="http://www.youtube.com/v/CDn_w9cKIo8&amp;hl=de_DE&amp;fs=1&amp;color1=0x5d1719&amp;color2=0xcd311b&amp;border=1" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true"></embed></object></p>
<h2>Interview Text:</h2>
<h3>Erzähl, wer bist Du und was macht Ihr?</h3>
<p>Ich bin Benjamin Thym, Geschäftsführer der checkitmobile GmbH und wir sind mit zwei Marken unterwegs. Zum einen Barcoo, zum anderen Woabi. Und bei beiden Marken geht es im Kern darum, dass man bei seinem Mobiltelefon anhand Produkte den Barcode scannt  und dann Informationen zum jeweiligen Produkt erhält. Das heißt Preisvergleiche, Testberichte, Ökoinformationen, Bioinformationen.</p>
<h3>Ist das beides das Gleiche? Barcoo und Woabi?</h3>
<p>Es ist so, dass Barcoo auch insgesamt für Qualitätsinformationen steht. Das heißt, dass dort neben dem Preisvergleich Gesundheitsinformationen, Ökoinformationen, Nachhaltigkeitsinformationen im Vordergrund stehen. Das interessiert laut Statistik ungefähr 40% der Deutschen. Wir wollen aber noch einem größeren Markt entsprechen. Deswegen machen wir noch Woabi. Das sind zusammen oft Preisvergleich und Schnäppchensuche und lokale Angebote.</p>
<h3>Wie lange gibt es Euch schon? </h3>
<p>Also Barcoo wird betrieben seit Februar 2009 und Woabi ist zwei bis drei Monate später dann gestartet. Und insgesamt haben wir jetzt über 400 000 Installationen. Ich würde sagen ungefähr die Hälfte davon ist sehr aktiv.</p>
<h3>Was heißt sehr aktiv, einmal am Tag?</h3>
<p>Es ist natürlich je nach Use-Case zu unterscheiden. Weil zum Beispiel wenn man aus dem Internet vergleicht zum Beispiel bei billiger.de nutzen es die User ein bis zweimal im Jahr. Solche Leute gibt es dann nur sehr selten, welche es zwei bis drei Monate benutzen. Aber wir haben auch Leute, die es dann aktiv für den Medieneinkauf nutzen, Lebensmittelkonsum im Allgemeinen nutzen. Und dort ihr Ernährungstagebuch pflegen oder die Lebensmittelampel anschauen.</p>
<h3>Du sagst ja es gibt Leute, die laufen in den Supermarkt mit ihrem Handy und scannen die Produkte ein und schauen „Was gibt es für Produktinformationen“  als Person für mich?</h3>
<p>Ja genau. Oder Sie scannen aus dem eigenen Kühlschrank und leiten daraus die Informationen.</p>
<h3>Warum brauchen sie das dauerhaft? Wenn sie es einmal gescannt haben, dann wissen sie doch was drin ist.</h3>
<p>Zum einen gibt es immer wieder neue Produkte, worüber man sich wieder informieren kann. Wie zum Beispiel Inhaltsstoffe. Diese verändern sich dann aber auch mit der Zeit. Aber wenn man zum Beispiel ein Ernährungstagebuch führt, sollte man auch dringend scannen.</p>
<h3>Wie verdient Ihr Eurer Geld?</h3>
<p>Wir verdienen unser Geld zum einen dadurch, dass wir bei Woabi kostenpflichtig im App Store für das i-Phone anbieten. Und zum anderen bei Barcoo, das wir dort Werbung für die Ernährung anzeigen und Shoppingkurse.</p>
<h3>Dass die Leute dann wenn sie auf die Werbung klicken ihr beteiligt werdet.</h3>
<p>Genau. Ganz klassisch wie in den Läden der Preisvergleich.</p>
<h3>Sucht Ihr noch Investoren?</h3>
<p>Wir haben schon Investoren, da sind wir schon ganz gut aufgestellt. Für den vergangenen Monat, für den Dezember hat es sich schon sehr gut gelohnt. Weil Woabi durch i-Phone sich sehr extrem gut verkauft hat. Natürlich, Apps verkaufen ist kein wirklich nachhaltiges Geschäft.</p>
<h3>Was sind Eure Visionen?</h3>
<p>Zum einen sagen wir, dass es noch nicht so gut funktioniert hat wie wir es uns vorstellen. Und unsere Vision ist, dass eigentlich alle Grenzen komplett verfließen. Das heißt, wenn man lokal unterwegs ist, einfach diese Online-Preise abrufen kann. Aber nicht nur diese Online-Preise abrufen sondern auch wirklich einkaufen kann. Aber das ist im Moment ein Problem, weil es in Deutschland nur eine Handvoll Online-Shops gibt die mobil tauglich sind. Diese werden wir nächsten Monat erst starten, dass auch der mobile Einkauf möglich wird. Und auf der anderen Seite auch den Einzelhandel gut erschließen wollen. Und denen eine Plattform bieten möchten. Das heißt einfach eine Vermischung aller Welten im Frontend.</p>
<h3>Was ist euer USP? Beste Infos, meiste Infos? Was kann man von Euch erwarten in den nächsten paar Monaten?</h3>
<p>Wir haben es möglich gemacht, dass wir die meisten und besten Infos haben. Und das ist auch das woran wir in den nächsten Monaten arbeiten. Also es wird bei Barcoo die Nachhaltigkeitsampel kommen, das heißt wir werden verschiedene Csa-ratings hernehmen, aggregieren und auch Bewertungen zeigen wo man auch wieder Details anzeigen lassen kann.</p>
<h3>Wir von kassenzone werden auch ein nächstes Interview machen und freuen uns auf das nächste Interviewgespräch.</h3>
<p>Dankeschön.</p>
<p><em>Das Gespräch wurde halbautomatisch übersetzt. Teilweise können Wörter und Sätze nicht vollständig korrekt angezeigt werden.</em></p>
<p><em></em><script type='text/javascript' language='javascript' charset='utf-8' src='http://s3.polldaddy.com/p/2623624.js'></script><noscript> <a href='http://answers.polldaddy.com/poll/2623624/'>View Poll</a></noscript></p>
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		<title>&#8220;So wie Vente Privée ist keiner&#8221; &#8211; Interview mit CEO A.-J. Granjon</title>
		<link>http://www.kassenzone.de/2009/10/27/so-wie-vente-privee-ist-keiner-interview-mit-ceo-a-j-granjon/</link>
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		<pubDate>Tue, 27 Oct 2009 08:00:02 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Alexander Graf</dc:creator>
				<category><![CDATA[Commerce]]></category>
		<category><![CDATA[e-commerce]]></category>
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		<category><![CDATA[Strategie]]></category>
		<category><![CDATA[vente privee]]></category>

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		<description><![CDATA[Vor kurzem hatte ich die Möglichkeit ein Interview mit Jacques-Antoine Granjon (CEO Vente Privée) in Hamburg zu führen. Ein guter Zeitpunkt alle Fragen zu stellen, die sich sonst nicht so einfach über andere Quellen beantworten lassen. Diese Möglichkeit hat auch Thorsten Boersma genutzt und die sehr interessanten (komplementären)  Ergebnisse auf seinem Blog veröffentlicht. Insbesondere die [...]
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<div style="text-align:center;">Hochinteressante Anzeigen von Supportern und eigenen Kassenzone.de Aktionen</div>

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<p>Vor kurzem hatte ich die Möglichkeit ein Interview mit Jacques-Antoine Granjon (CEO <a href="http://www.vente-privee.com">Vente Privée</a>) in Hamburg zu führen. Ein guter Zeitpunkt <strong>alle Fragen zu stellen, die sich sonst nicht so einfach über andere Quellen beantworten lassen</strong>. Diese Möglichkeit hat auch <a href="http://boersmazwischendurch.blogspot.com/2009/10/vente-privee-interview-mit-jacques.html">Thorsten Boersma</a> genutzt und die sehr interessanten (komplementären)  Ergebnisse auf seinem Blog veröffentlicht. Insbesondere die quantitativen Themen findet ihr eher dort. Ein paar Eindrücke aus dem Interview könnt ihr in dem folgenden beiden Videos sehen. Leider habe ich vergessen in den ersten 10min auf &#8220;Aufnahme&#8221; zu drücken, aber die restlichen Zusammenschnitte sind mE auch sehenswert.</p>
<p><object width="640" height="385"><param name="movie" value="http://www.youtube.com/v/L6Pvu8joP1E&amp;hl=de_DE&amp;fs=1"></param><param name="allowFullScreen" value="true"></param><param name="allowscriptaccess" value="always"></param><embed src="http://www.youtube.com/v/L6Pvu8joP1E&amp;hl=de_DE&amp;fs=1" type="application/x-shockwave-flash" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true" width="640" height="385"></embed></object></p>
<p><object width="640" height="385"><param name="movie" value="http://www.youtube.com/v/K1nRLLAED_Y&amp;hl=de_DE&amp;fs=1"></param><param name="allowFullScreen" value="true"></param><param name="allowscriptaccess" value="always"></param><embed src="http://www.youtube.com/v/K1nRLLAED_Y&amp;hl=de_DE&amp;fs=1" type="application/x-shockwave-flash" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true" width="640" height="385"></embed></object></p>
<h2>Zusammenfassung des Interviews</h2>
<h3>Allgemeines zu JAG</h3>
<ul>
<li>Jacques-Antoine Granjon (JAG) ist enorm vom Vente Privée (VP) Konzept überzeugt. Er ist bereits seit ca. 25 Jahren im &#8220;Verwertungsgeschäft&#8221; und claimt deshalb diesen Bereich für sich.  Trotz, oder gerade wegen dieser Sturheit <strong>wirkt er enorm glaubwürdig und sympathisch</strong>.</li>
<li>Sein klarer Blick auf das Geschäft zeigt sich auch in den uns gegenüber geäußerten Businesswerten:
<ul>
<li><strong>VP ist ganz klar ein B2B2C</strong> Geschäft und damit eher ein Service für Marken als eine B2C Plattform</li>
<li>Für Kunden soll es trotzdem (B2B) nur die besten Deals geben</li>
<li>Transparenz in den Preisen und Services ist das A &amp; O der Kundenbindung</li>
<li><strong>So wie Vente Privée ist keiner</strong> (zieht sich durch alle Fragen zum Wettbewerb <img src='http://www.kassenzone.de/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':-)' class='wp-smiley' /> )</li>
</ul>
</li>
</ul>
<h3>Vente Privée &amp; der Kapitalmarkt</h3>
<ul>
<li>Der Frage nach den &#8220;Übernahmegerüchten&#8221; von VP durch eBay oder Amazon ist JAG etwas ausgewichen. Zurecht behauptet er aber, dass VP einfach sexy für alle größeren Marktteilehmer ist, aber mit 100 Mio. Cash auf dem Konto und ohne eigenes anorganisches Wachstumsinteresse kommt eine Beteiligung durch Dritte momentan nicht in Frage. Ob die <a href="http://www.summitpartners.com/Portfolio/IndustryDetail.aspx?id=3852">25% Beteiligung von Summit Partners</a> irgendwann einmal abgelöst wird, konnte er nicht sagen. <strong>Er sieht als Option eher einen IPO, der sich im aktuellen Finanzmarktumfeld aber noch nicht anbietet.</strong></li>
<li>Er sieht zudem noch ausreichend Wachstumspotenzial unter der Annahme, dass 2-8% aller Produkten in den Bereich overstock fallen.</li>
<li>JAG sieht sich auch in 5-10 Jahren noch als CEO und hat wenig Lust sich durch andere Investoren in seine Businessplanung reden zu lassen. Das ist wichtig vor dem Hintergrund seiner Internationalisierungsstrategie.</li>
</ul>
<h3>Gibt es Limits für das Konzept?</h3>
<ul>
<li>In diesem Jahr laufen bei VP europaweit 2.400 Kampagnen. Die Frage nach einer Kampagnenselektion (z.B. nach Kundeninteressen wie z.B. Sport) hat JAG klar beantwortet. Das ist für ihn überhaupt keine Option. Eine Selektion würde die Quote von Impulskäufen deutlich senken. Damit hat er Recht, weil ich in einer Selektionsmaske wahrscheinlich nichts zum Thema &#8220;Küche&#8221; ankreuzen würde und trotzdem schon ein paar Geschirrsets über solche Clubs bestellt habe.</li>
<li>Auch die Frage nach einer Art E-Mail Müdigkeit (Ich kann den Namen Nina von Winterfeld nicht mehr lesen) konnte JAG mit einer erstaunlichen Beobachtung beantworten.  Allgemein gilt für dieses Businessmodell die Formel <strong>&#8220;Anzahl registrierte Teilnehmer&#8221; x &#8220;Anzahl Aktionen&#8221; = &#8220;Umsatz&#8221;</strong>. Ich hätte nun ab einem bestimmten Punkt (z.B. mehr als 2 Aktionen pro Tag) eine sinkende Conversion erwartet, aber JAG bestätigt, dass die Conversion immer noch steigt. Dabei bleibe zwar ich als E-Mail-müder Kunde auf der Strecke, aber die Gesamtheit der Kunden findet es scheinbar sehr gut.</li>
<li>Er sieht keine Chancen für Nischenkonzepte, wie z.B. <a href="http://www.exclusified.de/2009/10/black-pirate-crew-deutschlands-erster-kaffeeklub-legt-los.html">Kaffeeclubs</a>. Er versteht das VP als zentrale Anlaufstelle für interessierte Kunden und das virtuelle Lager VP ist seiner Meinung nach unbegrenzt groß. In dieser Hinsicht könnte sich seine &#8220;Sturheit&#8221; mE langfristig als Nachteil erweisen, aber der Erfolg gibt ihm momentan Recht.</li>
<li>Solange die Nachfrage deutlich größer ist als das Angebot, sieht er keine Probleme.</li>
<li>Er sieht ebenfalls kein Limit für spezielle Produkte und Marken. Sogar Häuser und Autos haben in Frankreich sehr gut funktioniert.</li>
</ul>
<h3>Internationalisierung</h3>
<ul>
<li>Das Ziel von VP laut JAG ist es der größte Anbieter in Europa zu werden. Ok, das sind sie schon, aber sie möchten in allen wesentlichen europäischen Märkten Topplayer sein.</li>
<li><strong>Für das Geschäftsmodell von VP ist das Voraussetzung, dass der entsprechende Markt a) groß ist und b) sich in einem reifen Lebenszyklus befindet. </strong>Er sieht aktuell keine Chancen für dieses Geschäftsmodell in &#8220;emerging markets&#8221;. Die Bemühungen der Wettbewerber in Osteuropa,  Südamerika oder Asien Fuß zu fassen kann er deshalb nicht verstehen. Den Hinweis auf den damit verbundenen Aufbau von Markteintrittsbarrieren für Folger beantwortet er wie folgt. &#8220;Wenn man in Wachstumsmarkt nur ein paar Kunden und ein Team hat, dann kann jeder Folger mit ordentlichen B2B Ansätzen (nur in reifen Märkten verfügbar) diesen Vorteil sofort aufheben.</li>
<li>Er sieht auch keine Option darin per anorganischem Wachstum neue Märkte zu erobern. Auch wenn man meinen könnte, dass das auf Angebot &amp; Nachfrage basiert, glaube ich ihm das.</li>
<li>Dem US Markt sieht er kritisch. Die Anbieter (Marken/Hersteller) dort sind über die bestehenden Outletcenter bereits zu verwöhnt. <a href="http://www.gilt.com/">Gilt Groupe</a> ist seines Erachtens aber kein echter Wettbewerber, weil sie massiv ihr eigenes Lager auffüllen und damit ins (Waren-) Risiko gehen. Damit sind sie näher an einem Yoox.com als an VP.</li>
<li>Einen sehr wichtigen Hinweis hat JAG im Bezug auf die beste Strategie für die Bearbeitung neuer Märkte genannt. <strong>Es ist zwingend notwendig die komplette Wertschöpfungskette (Ausnahme IT) auf die neuen Märkte zu übertragen.</strong> Das erklärt auch den Aufbau der Infrastruktur von VP in Deutschland.</li>
</ul>
<h3>Details zu Vente Privée</h3>
<ul>
<li>1.500 Mitarbeiter arbeiten bereits für VP, davon sind allein 90 Mitarbeiter als Einkäufer tätig.</li>
<li>Es gibt bereits sehr viele Länderübergreifende Aktionen bei denen die Marken aber ggf. ein Mitsprachrecht haben.</li>
<li><strong>Es gibt nahezu keine Extraproduktion für VP Kampagnen.</strong> Lediglich bei fehlenden Sets wird nachproduziert. (Das ist leider nur schwierig zu belegen und für mich nicht ganz schlüssig )</li>
<li>Es wird keine Ware aufgekauft und selber aufs Lager genommen wie bei Gilt &amp; Co. (Da scheint es verschiedenen Definitionen von Begriff &#8220;aufkaufen&#8221; zu geben)</li>
<li>Pro Tag melden sich über 13.000 neue Mitglieder an.</li>
<li>Montags wird der meiste Umsatz gemacht.</li>
<li>Social Media Marketing spielt auch zukünftig keine Rolle. Es bleibt also alles bei der E-Mail.</li>
</ul>
<p>Soweit zu meinen Mitschriften. Uns hat das Interview viel Spass gemacht bedanken uns hiermit noch einmal bei JAG und seinem Team.</p>
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</ol></p>]]></content:encoded>
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