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92% für kostenpflichtiges Barcamp

Samstag, 26. September 2009 17:04

Ok, der Titel ist etwas irreführend. Bei der Umfrage zum Thema “1€ Gebühr für Barcamps” geht es eher ums Prinzip als um echte Gebühren. Die Resonanz der Umfrage und die Kommentare sind aber eindeutig. 92% haben für die Einführung einer Teilnahmegebühr gestimmt, die ggf. wieder für einen guten Zweck gespendet werden kann.

barcamp

Darf das Barcamp 1€ kosten?

Bei ca. 350-400 Plätzen für das Barcamp Hamburg und schon heute 800 Community Teilnehmern wird aber auch die 1€ Gebühr nichts an der Anmeldeproblematik ändern. Außerdem hat niemand Lust Zeit sich um die administrative Abwicklung der “Gebühr” zu kümmern. Ich nehme die viele Zustimmung aber trotzdem gerne mit und werde analog zu den US Barcamps meinen Paypal Account als Spendendestination angeben. (Details kommen mit der Einladung zur Anmeldung). Dann kann jeder selber entscheiden wieviel Geld er Spenden möchte. Damit können dann entweder ein paar Extras für das Barcamp finanziert werden, oder es wird für guten Zweck gespendet. Ich bin für alles offen.

Bei ca. 20.000 – 25.000 Euro  Kosten für das Barcamp HH (Essen, Technik, Personal, Räume…) sind bisher übrigens erst ca. 6.000 Euro durch externe Sponsoren gedeckt. Wenn sich noch ein paar Sponsoren unter euch befinden, dann freue ich mich auf eine Rückmeldung!

Thema: Allgemein | Kommentare (2) | Autor: Alexander Graf

Barcamp 1 Euro

Mittwoch, 9. September 2009 17:26

Das Barcamp Hamburg rückt näher und mit ihm eine immer wieder aufkommende Diskussion: Wie regelt man am besten die Teilnehmerakkreditierung und senkt die No Show Quote? Pixelsebi hat sich dazu bereits sehr ausführliche (und gute!) Gedanken gemacht. Eine bisher immer verworfene Lösung, aufgrund von Kommerzcharakter und Orgaaufwand, ist die Einführung einer Teilnahmegebühr.

Bisher hat sich das Thema immer irgendwie von selbst geregelt, aber die immer noch anhaltende und sogar steigende Popularität von Barcamps hat dazu geführt, dass sogar größere Barcamps innerhalb von kürzester Zeit “ausgebucht” sind. Das ist meines Erachtens auch auf die einfache “barrierefreie” Buchungsmethode zurückzuführen. Man kann sich einfach mal einen Platz reservieren ohne bei Nichterscheinen ausgebuht zu werden. (Schlechtes Karma bekommt man trotzdem).

Ich hatte den Gedanken an eine Barcampgebühr eigentlich schon verloren, aber beim Lesen von Chris Andersons “Free” ist das Thema für mich noch einmal aktuell geworden. (Eine detailierte Buchkritik folgt hier noch). In einem Abschnitt beschreit er grob den Effekt “kostenlos vs. nicht-kostenlos”. Dabei ist es egal, ob die Kosten 0,01 Euro oder 100 Euro betragen. Alleine die Tatsache, dass ein Produkt etwas kostet zwingt den Konsumenten zu einem radikal veränderten Verhalten auch wenn der Preis lachhaft gering ist. Das ist laut Anderson auf eine Art “mind barrier” und nicht auf eine “economic barrier” zurückzuführen. Man wird durch den Preis gezwungen sich mit dem Produkt auseinanderzusetzen. Man kann es nicht einfach “einstecken” oder “buchen”.

Nun wäre es zu diskutieren, ob dieser Effekt nicht auch für das Barcamp Anwendung finden kann/darf. Dabei ist es erst mal egal wie das organisatorisch abgewickelt werden kann. Ich bitte um Meinungen!

Darf das Barcamp 1 Euro kosten? Die Gesamteinnahmen daraus können später an eine Einrichtung gespendet werden, die im Rahmen einer Session auf dem Barcamp “ausgelost” wird.

Thema: Allgemein | Kommentare (16) | Autor: Alexander Graf