So langsam geht die Barcamp Saison 2010 los (auch weltweit) und damit auch die Suche der meist ehrenamtlichen Organisatoren nach Sponsoren. Obwohl das Konzept schon seit 2006 in Deutschland angekommen ist, fallen die Sponsorengespräche bei der Neuakquise sehr ähnlich aus. Da helfen die vielen guten Barcamp Infos die mittlerweile ausgetauscht werden auch nicht weiter. Die folgende Situation stellt so ein Gespräch dar. Der journalistische Mehrwert ist eher gering, aber ich wollte auch mal einen Film mit xtranormal machen, weil das letztens bei youtube so lustig aussah.
Sollten interessierte Sponsoren unter den Kassenzone.de Lesern sein, dann verweisen wir gerne an die entsprechenden Orgateams (einfach anmailen) oder freuen uns selber über Unterstützung für das Barcamp Hamburg 2010 am 12. & 13. Novemver 2010.
In Anlehnung an die Bilanz aus dem letzten Jahr, möchte ich euch wieder ein paar interessante Zahlen und Fakten des diesjährigen Barcamps in Hamburg nachliefern. Wie im letzten Jahr kamen für zwei Tage (13./14. November) wieder zahlreiche Interessierte zusammen um über Themen von “Social Media”, “Corporate Blogging”, E-Commerce Shopsysteme, SEO bis hin zu Google Wave zu diskutieren.
Obwohl die zwei Tage (+ Vorbereitungsphase) ziemlich anstrengend waren, hat mir das dritte Hamburger Barcamp wieder richtig Spaß gemacht. Es ist toll zu sehen, dass wieder reichlich spannende Sessions zusammen kamen. Die positiven Reaktionen der Teilnehmer ließen darauf schließen, dass nicht nur ich das so gesehen habe, das freute mich zusätzlich!
In der letzten Session heute ging es um die Verwendung der freiwilligen Barcamp Hamburg spenden. Mehr dazu siehe hier. Bisher sind 330€ gespendet worden, was bei 500 Teilnehmern über zwei Tage nur ca. 0,66 Cent/Teilnehmer ausmacht. Das lag nicht zuletzt an dem unbekannten Spendenzweck.
Der ist nun gefunden. Das Barcamp Hamburg 2009 benötigt keine Finanzmittel mehr, so dass ein neuer, guter Verwendungszweck gefunden werden musste. Ohne viel darüber zu diskutieren, wird nun das Barcamp Braunschweig von den Barcamp Hamburg Spenden unterstützt. Überschüsse vom Braunschweiger Barcamp sollen dann an nachfolgende Camps gehen.
Wer das Barcamp Hamburg gut fand und das Format generell untertützen möchte, ist weiterhin zum Spenden aufgerufen. Alle Spenden die bis Ende nächster Woche eingehen, werden ans Barcamp Braunschweig weitergegeben. JETZT SPENDEN!
Das Barcamp Hamburg rückt näher und mit ihm eine immer wieder aufkommende Diskussion: Wie regelt man am besten die Teilnehmerakkreditierung und senkt die No Show Quote? Pixelsebi hat sich dazu bereits sehr ausführliche (und gute!) Gedanken gemacht. Eine bisher immer verworfene Lösung, aufgrund von Kommerzcharakter und Orgaaufwand, ist die Einführung einer Teilnahmegebühr.
Bisher hat sich das Thema immer irgendwie von selbst geregelt, aber die immer noch anhaltende und sogar steigende Popularität von Barcamps hat dazu geführt, dass sogar größere Barcamps innerhalb von kürzester Zeit “ausgebucht” sind. Das ist meines Erachtens auch auf die einfache “barrierefreie” Buchungsmethode zurückzuführen. Man kann sich einfach mal einen Platz reservieren ohne bei Nichterscheinen ausgebuht zu werden. (Schlechtes Karma bekommt man trotzdem).
Ich hatte den Gedanken an eine Barcampgebühr eigentlich schon verloren, aber beim Lesen von Chris Andersons “Free” ist das Thema für mich noch einmal aktuell geworden. (Eine detailierte Buchkritik folgt hier noch). In einem Abschnitt beschreit er grob den Effekt “kostenlos vs. nicht-kostenlos”. Dabei ist es egal, ob die Kosten 0,01 Euro oder 100 Euro betragen. Alleine die Tatsache, dass ein Produkt etwas kostet zwingt den Konsumenten zu einem radikal veränderten Verhalten auch wenn der Preis lachhaft gering ist. Das ist laut Anderson auf eine Art “mind barrier” und nicht auf eine “economic barrier” zurückzuführen. Man wird durch den Preis gezwungen sich mit dem Produkt auseinanderzusetzen. Man kann es nicht einfach “einstecken” oder “buchen”.
Nun wäre es zu diskutieren, ob dieser Effekt nicht auch für das Barcamp Anwendung finden kann/darf. Dabei ist es erst mal egal wie das organisatorisch abgewickelt werden kann. Ich bitte um Meinungen!
Darf das Barcamp 1 Euro kosten? Die Gesamteinnahmen daraus können später an eine Einrichtung gespendet werden, die im Rahmen einer Session auf dem Barcamp “ausgelost” wird.
Leider hat sich für den “Normalverbraucher” der Barcamp-Terminplaner auf www.barcamp.org noch nicht durchgesetzt. Deshalb starte ich, mit einer kleinen Übersicht, hier noch einmal einen Aufruf zur aktiven Beteiligung an den in 2009 stattfindenen Barcamps. Das schon stattgefundenen Barcamps in diesem Jahr in Essen ist bereits hervorragend angekommen.
Hinweis: Fast alleBarcamp-Teams suchen für die Realisierung ihrer Veranstaltung noch Sponsorengelder. Die Orga-Teams freuen sich sehr auf neue Sponsoren. Im Gegensatz zu Großveranstaltungen bei denen es für 1.000 Euro gerade mal ein kleines Logo auf dem Eintrittsbadge gibt, lässt sich auf Barcamps damit schon eine Menge anfangen.
Diese Liste wird nach entsprechenden Einträgen in den Kommentare geupdatet. Bitte tragt die Events trotzdem auf barcamp.org ein. Eine weitere Barcamp-Liste für den kompletten DACH Bereich gibt es bei Jan.
Geschafft! Das ist der hunderste Beitrag auf Kassenzone.de