Der Amazon Dash Button ist nur ein Zwischenschritt

ButtonIn den letzten Monaten wird die Diskussion um die Gatekeeper (aka GAFA) immer lauter. Was machen die? Wo führt das hin? Wird bald überall bei uns im Haushalt ein „Dash“ Buttons kleben? Ist das dieses Internet of Things (IoT) von dem immer alle reden? Sollten wir auch solche Buttons entwickeln? Wie verdammt noch mal kann man überhaupt Gatekeeper werden?

Diese Diskussion wird oft abstrakt geführt, auf der Suche nach passenden Strategien. Wir erleben es in den Spryker Projekten aber auch zunehmend, dass diese Diskussion sehr schnell praktische Auswirkungen hat. Die Diskussion führt dann weg vom Frontend, hin zu Prozessen und Workflows. Klar, jeder will hübsche Frontends für seinen Shop haben, aber darauf liegt bei modernen E-Commerce Projekte nicht mehr Hauptaugenmerk. Warum? Das hat etwas mit den Fragen im vorherigen Absatz zu tun. Was ist ein Gatekeeper eigentlich? Weiterlesen

Strategien in der Plattformökonomie

Kegel vorbeiIm letzten Interview mit Florian Heinemann hatte ich bereits ein Update zum Heinemann Kegel angekündigt. Der Heinemann Kegel ist ein Konzept das besagt, dass man in allen E-Commerce Teildisziplinen (Kundengewinnung, Plattform, CRM…) immer zur Top 5% Gruppe gehören muss, um überhaupt erfolgreich im E-Commerce sein zu können – so gut wie der Florian Heinemann, daher stammt der Name. Ok, das Konzept hat sich bisher noch nicht so richtig durchsetzen können, aber einen alternativen Mittelweg gibt es scheinbar nicht wie dutzende gescheitere (Konzern-) E-Commerce Projekte in Deutschland zeigen. Weiterlesen

Warum auch Oliver Samwer bei Google keinen Rabatt bekommt | DCD16

superheroIm einem der letzten Recap Beitrag zum DCD 2016 berichtet Florian Heinemann über die Veränderungen des Werbemarktes. Er leitet vor allem her, warum das Marketingverständnis klassischer Unternehmen mit der Realität des Digitalmarketing kolidiert, und warum es einfacher ist aus einem quantitativ arbeitenden Analysten einen guten Marketingmann zu machen als andersherum. Er folgt zudem einer vor ein paar Monaten aufgeschriebenen Kassenzone These zum Verfall von Marken. Der Wert einer Marke in der digitalen Welt sinkt zunehmend im Vergleich zum Wert des Kundenzugangs. Wir sehen in den diversen Shopprojekten vier verschiedene Stufen, die Unternehmen für gutes Marketing (on- und offsite) erklimmen müssen. Weiterlesen

DCD2016: „BodyChange“ vom Hype zur Marke.

Woman in the pool

Schon im letzten Jahr hat Fredrik Harkort ein bemerkenswertes Interview bei Kassenzone.de abgeliefert. Beim DCD 2016 konnte er diese Leistung noch einmal toppen und hat sehr offen über die Erfahrungen und Fehler beim Aufbau seiner Marke berichtet. Kurz vor dem DCD wurde seiner Firma vom Außenwerber Ströer übernommen, mit dem Ziel gemeinsam noch größer und erfolgreicher zu werden. (wie sollte es auch anders sein). Sehr spannend für mich waren seine Learnings zur Expansion in den USA, die ich damals im Interview extrem geschickt fand. Fredrik hatte es geschafft die in den USA sehr populäre Wrestlinglegende John Cena unter Vertrag zu nehmen. Was soll da mit seinen über 4m Instagramm Followern schon schief gehen? Weiterlesen

Investieren mit Geld Zurück Garantie | Interview #2 mit Florian Heinemann

Button - 100% Geld Zurck GarantieIm letzten Interview mit Florian Heinemann ging es um das Thema Digitalisierung. Die Reaktionen darauf waren großartig, weshalb wir uns diese Woche noch einmal getroffen haben, um eine der großen offenen Fragen aus dem ersten Interview zu erläutern. Die zentrale Erkenntnis im ersten Interview war, dass die digitale Transformation in großen Unternehmen zu großen Teilen zum Scheitern verurteilt ist und auch wenn sie funktionieren sollte maximal lebensverlängernd wirken könnte. Anstatt also alles Geld und alle Ressourcen für dieses Thema aufzuwenden gilt es neue Modelle aufzubauen oder in solche zu investieren, um zukunftsfähig zu sein. Dabei helfen moderne Technologien wie Spryker zwar stark weiter, aber sie sind oft nur ein Teil der Lösung, weil Weiterlesen

„Den Onlineshop braucht kein Mensch mehr!“

PaulIn einem seiner besten Artikel bisher, hat Jochen Fuchs von der t3n die Sicht von KW Commerce Gründer Jens Wasel beschrieben. Der Artikel „Den Onlineshop braucht kein Mensch mehr: Einblicke in das Performance-Marketing im Amazon-Zeitalter“ offenbart die Situation vieler Händler und Hersteller. Es macht scheinbar keinen Sinn mehr einen eigenen Onlineshop zu betreiben, sondern die Vertriebsmaschine Amazon direkt für sich zu nutzen. Jochen schreibt in dem Artikel, dass Jens auf die Glaubensgrundsätze klassischer Händler pfeift (Kundengewinnung, Conversionoptimierung, Aftersales…) und sich auf die Bereiche konzentriert, mit denen er Geld verdienen kann. In den Kommentaren führt das zu der Diskussion, dass man sich damit endgültig in eine nicht mehr aufzulösende Abhängigkeit begibt. Obwohl ich selber mit Spryker Technologie für E-Commerce Unternehmen anbiete, muss ich Jens zustimmen. Zur Vereinfachung sind hier beide Argumente noch mal zusammengefasst. Weiterlesen

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DCD 2016: Was kommt noch im E-Commerce?

DCD 2016Atemberaubend war der Digital Commerce Day (DCD) 2016 im April in vielerlei Hinsicht. Wir hätten viel mehr als die knapp 400 Teilnehmer begrüßen dürfen, wenn wir die komplette Nachfrage bedient hätten. Die Vorträge waren noch unterhaltsamer als im Vorjahr, die Idee mit dem großen DCDnet an Tag 2 hat sich als goldrichtig erwiesen und die Location… die war der Hammer. In meinem Eingangsvortrag habe ich gezeigt, dass sich das Veranstaltungsziel vom ersten DCD 2014 „Tipps aus der Praxis für die Praxis“ doch deutlich geändert hat und in diesem Jahr die Frage nach dem „Was kommt danach?“ in den Mittelpunkt gerückt ist. Weiterlesen

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In der Digitalisierungsfalle | Podcast Transkription

Ratloser MenschMit bereits über 5.000 Abrufen ist der Podcast mit Florian Heinemann zum Thema „Digitalisierung zum Festpreis“ unfassbar erfolgreich für Kassenzone.de Verhältnisse. Aus diesem Grund bieten wir nun hier auch die Transkription davon an – für alle hörfaulen Leser. Florian hat in dieser Ausgabe so ganz nebenbei diverse Mythen der Digitalisierung widerlegt und sehr klar aufgezeigt, warum Unternehmen sich damit so schwertun. CIOs sind aus seiner (und meiner) Sicht keine Lösung für das Thema Digitalisierung und trotz der geringen Erfolgsaussichten in diesem Markt gibt es keine Alternative zum Vollgas geben gibt. Mein Lieblingssatz aus dem Interview ist weiterhin „Ja, und die Kosten von Nichtstun ist sicherer Exitus“ Diesem Satz habe ich bereits einen eigenen Artikel gewidmet. Viele Grüße an dieser Stelle an alle Berliner K5 Konferenz Besucher, die Boris Lokschin und Nils Seebach auch morgen fleißig mit Fragen zu Spryker ansprechen könnenWeiterlesen

Rückblick Code.Talks Commerce | Spryker vs. Hybris vs. Magento; PHP vs. JAVA vs. der Rest; und vieles mehr

spryker-codetalksDie „große“ Code.Talks Konferenz in Hamburg hat mittlerweile einen festen Platz im Developer Kalender. Wir haben uns im April mit dem ersten Spezialformat in Berlin versucht und zum Thema „Commerce“ viele Speaker eingeladen, die schon viel in diesem Bereich erlebt haben und dazu auch erzählen können. Schon das erste Panel war mit Lars Jankowfsky (NFQ & Oxid), Yoav Kutner (Gründer Magento & Oro), Ulrike Müller (CTO Newstore & Demandware), Fabian Wesner (CTO Spryker) und Moritz Zimmermann (Gründer Hybris) sehr prominent besetzt und die beiden Tage waren in einer Traumlocation mit 400+ Teilnehmern wirklich sehr cool. Weiterlesen

Die Kosten von Nichtstun

FaultierIm bisher sehr populären Interview („Digitalisierung zum Festpreis„) mit Florian Heinemann sprechen wir darüber, was und wie Unternehmen investieren unter digitalen Rahmenbedingungen. In Summe kommen wir zu dem Ergebnis, dass es sehr schwierig ist solche Investments zu koordinieren und es nahezu unmöglich ist bestehende (alte) Unternehmen zu digitalisieren. Die Schlußfolgerung daraus ist, dass Unternehmen in diesem Fall beide Optionen einfach auslassen könnten, sie also „nichtstun“. Die Konsequenz laut Florian ist dann aber deren sicheres Ausscheiden aus dem Markt. Das ist nur eine Frage der Zeit. Als Beweis führt er die sinkende Verbleibedauer von amerikanischen Unternehmen im S&P500 an. Dazu habe ich noch einmal recherchiert und folgendes gefunden: Weiterlesen