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	<title>Kassenzone &#187; Strategie</title>
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	<description>E-Commerce &#124; Mobile &#124; Technology</description>
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		<title>Venture Capital ist tot &#8211; es lebe Venture Capital</title>
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		<pubDate>Mon, 21 Jun 2010 18:34:50 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Alexander Graf</dc:creator>
				<category><![CDATA[Strategie]]></category>
		<category><![CDATA[Technologie]]></category>
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		<description><![CDATA[In Deutschland hört man recht häufig die Kritik am hiesigen Risikokapitalmarkt. Niemand möchte in wirklich innovative Themen investieren, Copy Cats werden bevorzugt, Innovationen haben es schwer. Das sind nur einige der genannten Kritikpunkte. Umso interessanter ist die Diskussion über die Relevanz von Venture Capital überhaupt, die gerade in den USA geführt wird (via @jkrisch) und [...]
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<li><a href='http://www.kassenzone.de/2010/01/29/geschaftsmodell-zukunft-daten/' rel='bookmark' title='Permanent Link: Ideen für Geschäftsmodelle 2010: Daten'>Ideen für Geschäftsmodelle 2010: Daten</a></li>
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<p>In Deutschland hört man recht häufig die Kritik am hiesigen Risikokapitalmarkt. Niemand möchte in wirklich innovative Themen investieren, Copy Cats werden bevorzugt, Innovationen haben es schwer. Das sind nur einige der genannten Kritikpunkte. Umso interessanter ist die <strong>Diskussion über die Relevanz von Venture Capital überhaupt, die gerade in den </strong><a href="http://www.readwriteweb.com/start/2010/06/is-venture-capital-broken.php"><strong>USA</strong></a><strong> </strong><a href="http://cdixon.org/2010/06/19/builders-and-extractors/"><strong>geführt</strong></a><strong> </strong><a href="http://lowercasellc.com/creed/"><strong>wird</strong></a><strong> </strong>(via <a href="http://www.twitter.com/jkrisch">@jkrisch</a>) und die man auch in Europa führen kann, wenn man das Konzept von Lars Hinrichs <a href="http://hackfwd.com/">Hack Fwd</a> genau anschaut. Chriss Sacca (CEO Lowercase Capital) wird in der Diskussion wie <a href="http://www.readwriteweb.com/start/2010/06/is-venture-capital-broken.php">folgt zitiert</a>:</p>
<blockquote><p><em>But today, it is far easier and far less expensive for entrepreneurs to design, code, and launch web services. But, Sacca writes, &#8220;many traditional VC funds have been loath to admit this reality and downsize their five hundred million dollar hauls. Why? They are paid fees based upon their total amount of money managed, thus there is no incentive for them to be smaller. Yet, as they try to inject those piles of money into early stage companies, interests become misaligned and an inherent conflict between the investor and the founder often arises. Fund returns, the companies, the entrepreneurs, and the users all suffer as a result.&#8221;</em></p></blockquote>
<p>Das hört sich erst einmal recht schlüssig an, aber ich glaube so schnell lässt sich Venture Capital nicht tot reden. Man kann lediglich für viele Unternehmen beobachten, <strong>dass Venture Capital in der Gründungsphase nicht mehr zwingend notwendig ist.</strong> Ggf. kann man sogar beweisen, dass VC in der Gründungsphase kontraproduktiv ist, aber dazu habe ich keine Daten. In der Regel sehen wir bei Online Startups heute in der Gründungsphase einen deutlich gesunkenen Finanzierungsbedarf, dafür aber einen umso höheren Know How Bedarf, weil der Markt (Umfeld, Wettbewerb, Technologien&#8230;) täglich komplexer wird.</p>
<p>Das führt dazu, dass Kapital bei der Gründung nicht so wichtig ist wie Know How. Das ändert sich ggf. in einem späteren Unternehmensstadium bei dem durch die Skalierung hohe (Marketing-) Kosten auftreten, so dass doch wieder Kapital benötigt wird. <strong>Das am Anfang gefragte Know How findet man leider nicht in den klassichen VC Strukturen</strong> &#8211; dort geht es vor allem um die Verwaltung von Vermögensanteilen. Das oft propagierte Networking hilft den Startups wenig, wenn sie ein Problem bei der Skalierung einer Datenbank haben. Diese Hilfe findet man in anderen Strukturen, die ich einfacherweise mal als Y-Combinator und/oder Business Angel Ansätze bezeichne. Es lässt sich also eine Art Verschiebung in den Finanzierungsformen erkennen. In der folgenden Grafik habe ich das mal in einem klassischem <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Produktlebenszyklus">Lebenszyklusmodel</a>l eingezeichnet:</p>
<div id="attachment_2096" class="wp-caption aligncenter" style="width: 610px"><a href="http://www.kassenzone.de/wp-content/uploads/2010/06/investment-life-cycle.jpg"><img class="size-full wp-image-2096" title="investment-life-cycle_small" src="http://www.kassenzone.de/wp-content/uploads/2010/06/investment-life-cycle_small.jpg" alt="investment life cycle" width="600" height="450" /></a><p class="wp-caption-text">investment life cycle (click to enlarge)</p></div>
<p>Kurzes Lesebeispiel: In der 1990iger Jahre haben wir auch in der Früh-Früh Phase klassische VC Investements beobachten können, während 5-10 Jahre später immer mehr Business Angel diese Rolle übernommen haben. Den <a href="http://acronyms.thefreedictionary.com/Family+Friends+Fools">FFF</a> Part lasse ich einfacherweise mal raus.<strong> Durch die gesunkenen Anlauf  und die höheren Know How Ansprüche haben die Business Angel Investments und in letzter Zeit auch die Y-Combinator Ansätze das klassische Frühphasen VC etwas verdrängt.</strong></p>
<p>Das ist tiefgreifender als es auf den ersten Blick aussieht, weil sich damit die Risikostrukturen dieser Investments vollkommen verändern. Heißt: Eine Later Stage Venture Capital Firma setzt stärker auf bewährte Konzepte und hat dadurch weniger Flops im Portfolio. Bei stark sinkendem Risikoanteil enstehen dann den VC Fonds neue Wettbewerber &#8211; Banken. Diese investieren auch bei einem überschaubaren Risiko und haben nicht so hohe Renditeansprüche.</p>
<p>Wenn sich die (Kosten-Runter-Know-How-rauf) Spirale noch ein wenig weiter dreht, dann könnten Banken tatsächlich zu einem relevanten Marktteilnehmer werden. Das hat dann aber auch nicht mehr viel mit Risikoinvestments zu tun. <strong>Gut für Lars Hinrichs &#8211; schlecht für VCs.</strong></p>
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		<title>Online Geschäftsmodelle lohnen sich zunehmend weniger</title>
		<link>http://www.kassenzone.de/2010/05/17/online-geschaftsmodelle-statistiken/</link>
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		<pubDate>Mon, 17 May 2010 04:16:12 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Alexander Graf</dc:creator>
				<category><![CDATA[Strategie]]></category>
		<category><![CDATA[startup]]></category>
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		<category><![CDATA[statistik]]></category>

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		<description><![CDATA[Am Wochenende hatte ich endlich mal Gelegenheit mit  Statista.com Daten herumzuspielen. Als Beispielcase habe ich mich an einer eher provozierenden These versucht: Online Business lohnt nicht, weil Werbeausgaben bzw. Nutzeraufbau langsamer wachsen als das entsprechende Angebot (Content, Shops&#8230;) wächst. Die Wettbewerbsintensität steigt deshalb zu stark an. Der Beweis: Die Anzahl der Internet Hosts/Domains wächst stark  [...]
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<p>Am Wochenende hatte ich endlich mal Gelegenheit mit  <a href="http://www.statista.com">Statista.com</a> Daten herumzuspielen. Als Beispielcase habe ich mich an einer eher provozierenden These versucht: <strong>Online Business lohnt nicht, weil Werbeausgaben bzw. Nutzeraufbau langsamer wachsen als das entsprechende Angebot (Content, Shops&#8230;) wächst</strong>. Die Wettbewerbsintensität steigt deshalb zu stark an.</p>
<h2>Der Beweis:</h2>
<ul>
<li>Die Anzahl der Internet Hosts/Domains wächst stark  [<a href="http://de.statista.com/statistik/daten/studie/36589/umfrage/anzahl-der-weltweiten-internet-hosts-im-domain-name-system-seit-1993/">Quelle</a>]</li>
<li>Die Qualität/Quantität des Contents der Domains über die Zeit wächst im gleichen Maß mit [Annahme]</li>
<li>Die Anzahl der Internetnutzer weltweit/Europa wächst [<a href="http://de.statista.com/statistik/daten/studie/39433/umfrage/anzahl-der-internetnutzer-weltweit-in-2009/">Quelle</a>]</li>
</ul>
<p>Trägt man die Werte in einem Diagramm ab, sieht man tatsächlich, dass die<strong> Steigung der Angebotskurve (Anzahl Websites) deutlich steiler ist als die Steigung der Nachfragekurve (Anzahl Nutzer)</strong>. Leider fehlt mir die Angabe der Websites in/für Europa, aber die lässt sich aufgrund der Domaininternationalität auch kaum statistisch ermitteln.Die Steigung der Kurve habe ich mit der Compound Annual Growth Rate <a href="http://www.investopedia.com/terms/c/cagr.asp">(CAGR)</a> dargestellt, die das Jahr zu Jahr Wachstum der einzelnen Funktionen angibt.</p>
<div id="attachment_2034" class="wp-caption aligncenter" style="width: 610px"><a href="http://www.kassenzone.de/wp-content/uploads/2010/05/nutzer_angebot.jpg"><img class="size-full wp-image-2034" title="nutzer_angebot" src="http://www.kassenzone.de/wp-content/uploads/2010/05/nutzer_angebot.jpg" alt="Anzahl Nutzer, Anzahl Websites" width="600" height="306" /></a><p class="wp-caption-text">Anzahl Nutzer und Anzahl Websites im Vergleich (in Mio.)</p></div>
<p>Mit etwas Phantasie könnte man auch sagen, dass Europa als Markt für Online Geschäftsmodelle etwas weniger attraktiv ist im Vergleich zum Rest der Welt, weil dort das Nutzerwachstum stärker ist und deshalb der Wettbewerb etwas geringer. Interessant wird es, wenn man die Online Werbeausgaben gegen die Anzahl der Domains hält.</p>
<ul>
<li>Die Ausgaben für Online Werbung steigen. [<a href="http://de.statista.com/statistik/daten/studie/154021/umfrage/ausgaben-fuer-online-werbung-in-europa/">Quelle1</a>, <a href="http://de.statista.com/statistik/daten/studie/4955/umfrage/online-werbeausgaben-seit-2001-pro-quartal/">Quelle2</a>, <a href="http://de.statista.com/statistik/daten/studie/71928/umfrage/online-werbespendings-in-deutschland-seit-2005/">Quelle 3</a>]</li>
</ul>
<div id="attachment_2035" class="wp-caption aligncenter" style="width: 610px"><a href="http://www.kassenzone.de/wp-content/uploads/2010/05/werbung_angebot.jpg"><img class="size-full wp-image-2035" title="werbung_angebot" src="http://www.kassenzone.de/wp-content/uploads/2010/05/werbung_angebot.jpg" alt="Werbeausgaben, Anzahl Websites" width="600" height="288" /></a><p class="wp-caption-text">Werbeausgaben (Mrd.)  und Anzahl Websites (Mio.) im Vergleich</p></div>
<p>Diese Statistik überrascht etwas mehr. <strong>Rein werbebasierte Geschäftsmodelle waren in den letzten Jahren gemäß dieser Statitik relativ attraktiv, weil der relative Wettbewerb in diesem Feld geringer geworden ist.</strong> Dazu gehört natürlich auch die eher mutige Annahme, dass das Webangebot in Deutschland analog zum weltweiten Angebot gewachsen ist. Aus diversen Quellen ist zudem zu vernehmen, dass die Ausgaben für Online Werbung in den nächsten 3-5 Jahren weiterhin stark steigen und Budgets aus der TV Werbung verlagert werden. Ich wage aber zu bezweifeln, dass die Online-Budget weiterhin mit ~30% wachsen.</p>
<h2>Fazit &amp; Statista Bewertung:</h2>
<p>Statistiken, insbesondere neu aggregierte sind natürlich <strong>mit Vorsicht zu  genießen</strong>, weil man damit quasi alles beweisen kann. Insbesondere die zweite Grafik hier könnte hier zu falschen Schlüssen animieren. Bei genauer Analyse der Wettbewerber um Online-Werbegelder, wird man eine steigende  Konzentration der gewinnenden Geschäftsmodelle bzw. Websites feststellen können. Eine Gleichverteilung der Werbebudgets auf alle im Wettbewerb vertretenen Websites kann ausgeschlossen werden und es ist fest davon auszuegehen, dass das Werbebudget mittelfristig viel langsamer wächst als die Anzahl der um dieses <a href="http://www.readwriteweb.com/archives/demand_media_is_a_page_view_generating_machine.php">Budget konkurrierenden Websites</a>.</p>
<p><strong>Aus meiner Sicht eignet sich Statista gut für diese Art von kurzweiliger Datenanalyse.</strong> Der Pool an zur Verfügung stehenden Statistiken ist groß und die Statistiken lassen sich in der Regel als .xls abspeichern, was die Nachbearbeitung stark vereinfacht. Für tiefergehende Analysen muss man allerdings noch einmal selber auf Quellensuche gehen, weil Statista im Vergleich zum Google Fundus nur einen kleinen Ausschnitt bereithält. Vielleicht kann Statista sein Geschäftsmodell zu einer Art Meta-Suchmaschine für Statistiken erweitern und den Google Fundus damit etwas vorsortieren. Das wäre sher cool.</p>
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		<title>Get Users &#8211; Schritt für Schritt Anleitung</title>
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		<pubDate>Sun, 16 May 2010 15:25:28 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Alexander Graf</dc:creator>
				<category><![CDATA[Strategie]]></category>
		<category><![CDATA[slides]]></category>

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		<description><![CDATA[Schöne Chartsammlung von den Dropbox Gründern. Neben den Trivialitäten (Baue ein Produkt das ein Problem löst), finden sich ein paar wirklich coole Tipps (Täusche Funktionen vor die du noch gar nicht hast). Ein Lesetipp für Gründer mit innovativen Ideen &#38; Technologien. Welches Problem hatte (damals) eigentlich Dealstreet gelöst? From Zero to a Million Users &#8211; [...]
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<p>Schöne Chartsammlung von den <a href="http://www.dropbox.com">Dropbox</a> Gründern. Neben den Trivialitäten (<em>Baue ein Produkt das ein Problem löst</em>), finden sich ein paar wirklich coole Tipps (<em><strong>Täusche Funktionen vor die du noch gar nicht hast</strong></em>). Ein Lesetipp für Gründer mit innovativen Ideen &amp; Technologien. Welches Problem hatte (damals) eigentlich <a href="http://www.dealstreet.de/">Dealstreet</a> gelöst?</p>
<p><img style="visibility: hidden; width: 0px; height: 0px;" src="http://counters.gigya.com/wildfire/IMP/CXNID=2000002.0NXC/bT*xJmx*PTEyNzQwMjI3NDUwNjImcHQ9MTI3NDAyMjc1Mjc1MCZwPTEwMTkxJmQ9c3NfZW1iZWQmZz*yJm89YmU2ZDVmM2JiMjE1/NDBlM2I4M2UwOTkzOWVkODFmYzUmb2Y9MA==.gif" border="0" alt="" width="0" height="0" /></p>
<div id="__ss_3966965" style="width: 425px;"><strong style="display: block; margin: 12px 0 4px;"><a title="From Zero to a Million Users - Dropbox and Xobni lessons learned" href="http://www.slideshare.net/adamsmith1/from-zero-to-a-million-users-dropbox-and-xobni-lessons-learned">From Zero to a Million Users &#8211; Dropbox and Xobni lessons learned</a></strong><object id="__sse3966965" classid="clsid:d27cdb6e-ae6d-11cf-96b8-444553540000" width="425" height="355" codebase="http://download.macromedia.com/pub/shockwave/cabs/flash/swflash.cab#version=6,0,40,0"><param name="allowFullScreen" value="true" /><param name="allowScriptAccess" value="always" /><param name="src" value="http://static.slidesharecdn.com/swf/ssplayer2.swf?doc=web2-0talkcopy-dhversion-withfontfinal-100504124328-phpapp02&amp;stripped_title=from-zero-to-a-million-users-dropbox-and-xobni-lessons-learned" /><param name="name" value="__sse3966965" /><param name="allowfullscreen" value="true" /><embed id="__sse3966965" type="application/x-shockwave-flash" width="425" height="355" src="http://static.slidesharecdn.com/swf/ssplayer2.swf?doc=web2-0talkcopy-dhversion-withfontfinal-100504124328-phpapp02&amp;stripped_title=from-zero-to-a-million-users-dropbox-and-xobni-lessons-learned" name="__sse3966965" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true"></embed></object></p>
<div style="padding: 5px 0 12px;">via <a href="http://blog.adamsmith.cc/2010/05/from-zero-to-a-million-users-dropbox-and-xobni-lessons-learned.html">adamsmith</a></div>
</div>
<p>P.S.: Damit unsere WHU Leser auch etwas zu lesen haben: Tolle <a href="http://www.slideshare.net/tosime/basics-of-entrepreneurship"> andere Präsentation</a></p>
 <img src="http://www.kassenzone.de/wp-content/plugins/wordpress-feed-statistics/feed-statistics.php?view=1&post_id=2039" width="1" height="1" style="display: none;" />

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		<title>Der iPad Effekt &#8211; es ist doch wichtig</title>
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		<pubDate>Fri, 07 May 2010 15:35:44 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Alexander Graf</dc:creator>
				<category><![CDATA[Commerce]]></category>
		<category><![CDATA[Strategie]]></category>
		<category><![CDATA[ipad]]></category>
		<category><![CDATA[konsum]]></category>
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		<description><![CDATA[In den letzten Wochen konnte man viele Diskussionen über die Relevanz des ipads verfolgen. Dabei wird häufig versucht mit Analogien zu arbeiten, um sich zu erklären wie das iPad wohl unser Nutzungsverhalten beeinflusst. Die Antwort &#8220;Ich habe doch schon ein Netbook.&#8221; greift da mE aber viel zu kurz. Teilweise wird auch versucht das Gerät verschiedenen [...]
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<div style="text-align:center;">Hochinteressante Anzeigen von Supportern und eigenen Kassenzone.de Aktionen</div>

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<p>In den letzten Wochen konnte man viele <strong>Diskussionen über die Relevanz des ipads</strong> verfolgen. Dabei wird häufig versucht mit Analogien zu arbeiten, um sich zu erklären wie das iPad wohl unser Nutzungsverhalten beeinflusst. Die Antwort &#8220;<em>Ich habe doch schon ein Netbook</em>.&#8221; greift da mE aber viel zu kurz. Teilweise wird auch versucht das Gerät verschiedenen Zielgruppen zuzuschreiben. &#8220;<em>Für meine Eltern könnte das toll funktionieren</em>.&#8221; ist eine der anderen viel gehörten Antworten.</p>
<p>Zusammenfassend kann man sagen, dass niemand wirklich weiß wohin die Reise geht. Das macht für die potentiellen Anwendungsbetreiber (Medienhäuser, Webshops&#8230;) die Entscheidung über mögliche &#8220;Apps&#8221; natürlich schwer. Am meisten <strong>überzeugt mich bisher die Analyse von </strong><a href="http://stephan-uhrenbacher.com/die-wirkliche-bedeutung-des-ipad-nutzungssituation-sofa/421/"><strong>Stephan Uhrenbacher</strong></a><strong>,</strong> der den Einfluss des iPads am Beispiel der Kanäle  für den Webkonsum beschreibt. Passend dazu zeigt er noch die Analogie zum Einfluss der mobilen Nutzung von Webinhalten auf.</p>
<div id="attachment_2028" class="wp-caption aligncenter" style="width: 577px"><a href="http://www.kassenzone.de/wp-content/uploads/2010/05/ipad-effect.png"><img class="size-full wp-image-2028" title="ipad-effect" src="http://www.kassenzone.de/wp-content/uploads/2010/05/ipad-effect.png" alt="" width="567" height="355" /></a><p class="wp-caption-text">Ipad Effect nach Uhrenbacher</p></div>
<p style="text-align: left;">Ich glaube diese Analyse beschreibt es sehr gut. <strong>Das iPad ersetzt keine anderen Anwendungen, sondern es erzeugt neue Web (-inhalte) Nutzungssituationen. </strong>Es wird z.B. auf dem Sofa zu einer Art digitalen Zeitung. Aus diversen Anwendungskommentaren auf vielen Blogs zu den Thema könnte man so ein Szenario tatsächlich ableiten. Damit versteht sich das iPad als Second Screen Device (parallel zum Fernsehkonsum) und es wird klarer welche &#8220;Apps&#8221; darauf funktionieren können: Apps die im  Second Screen Umfeld funktionieren und dem Anwender helfen. Diese Apps unterscheiden sich in der Regel erheblich von den mobilen Apps die in einem vollkommen anderen Nutzungsumfeld funktionieren müssen. Da fallen mir ad hoc 4-10 sinnvolle Anwendungen für das Sofa ein.</p>
<p style="text-align: left;">Analog zum iPhone lässt sich meines Erachtens auch die <strong>Verbreitung von iPads voraussagen.</strong> Es ist zu 100% davon auszugehen, dass wir in Kürze diverse iPad ähnliche Geräte von anderen Herstellern sehen und android/linux Software und dementsprechende Appstores darauf laufen. Einen ähnlichen Verzug der Apple Wettbewerber  wie beim iPhone (1-2 Jahre) erwarte ich hier nicht. Der iPad Effekt nach Uhrenbacher könnte daher deutlich schneller eintreten &#8211; insbesondere weil keine bestehende Geräte (z.B. Handys) ersetzt werden müssen, sondern ein nützliches Gerät dazukommt. Da ist die Zielgruppe (Eltern, Oma, Opa) oder der vermeintliche Gerätekonkurrent (Netbook, Laptop) ziemlich egal.</p>
<p style="text-align: left;">Vielleicht verhilft das iPad damit endlich dem Television-Commerce zum Durchbruch. Bezeichnenderweise findet dieser Durchbruch dann doch nicht auf dem Fernseher statt.</p>
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		<title>Kaffeeklatsch über Rakete Berlin</title>
		<link>http://www.kassenzone.de/2010/05/02/kaffeeklatsch-samwers/</link>
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		<pubDate>Sun, 02 May 2010 11:13:08 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Alexander Graf</dc:creator>
				<category><![CDATA[Commerce]]></category>
		<category><![CDATA[Strategie]]></category>
		<category><![CDATA[rocket]]></category>
		<category><![CDATA[samwer]]></category>

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		<description><![CDATA[Auf Gründerszene wird über die Einstellung von ein paar Samwermodellen spekuliert: &#8230;Gleich drei Gründungen aus dem Samwer-Umfeld werden in nächster Zeit womöglich vom Netz gehen – das gemeinsame Moment: alle diese Gründungen stellen Copycats deutscher StartUps dar, zwei davon im Ecommerce-Bereich. Gründerszene brachte in Erfahrung, dass eCareer, DealStreet und Mybrands zukünftig wohl nicht mehr von [...]
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<p>Auf <a href="http://www.gruenderszene.de/news/die-samwers-drehen-drei-grundungen-den-saft-ab-rest-in-peace-ecareer-dealstreet-und-mybrands/">Gründerszene</a> wird über die Einstellung von ein paar Samwermodellen spekuliert:</p>
<blockquote><p><em>&#8230;Gleich drei Gründungen aus dem Samwer-Umfeld werden in nächster Zeit womöglich vom Netz gehen – das gemeinsame Moment: alle diese Gründungen stellen Copycats deutscher StartUps dar, zwei davon im Ecommerce-Bereich. Gründerszene brachte in Erfahrung, dass <strong>eCareer, DealStreet und Mybrands</strong> zukünftig wohl nicht mehr von Rocket Internet, dem Inkubator der Samwer-Brüder Alexander, Marc und Oliver betrieben werden&#8230;.</em></p></blockquote>
<p>Ich kann nichts über den Wahrheitsgehalt dieser Meldung sagen, aber möglich ist alles in Berlin. Wir haben bereits vor ein paar Monaten über die <a href="http://www.kassenzone.de/2009/08/20/innovationen-vs-immitationen-sieger-kommt-drauf-an/">Immitationsstrategie der Samwers</a> geschrieben und per se ist daran nichts auszusetzen. Im Gegenteil, in unserem Marktumfeld kann das sogar sehr sinnvoll sein. Konsequenterweise werden daher Konzepte mit geringer Aussicht auf Erfolg eingestellt. Die Messkriterien für Erfolg sind in Berlin ggf. etwas anderes als bei anderen. Dort geht es eher um die Betrachtung von Opportunitäten, weil <strong>auch Rocket nur begrenzt Personal und Geld</strong> zur Verfügung hat. Da muss ein Geschäftsmodell, dass kurz- bis mittelfristig nur 10% Rendite erwirtschaften kann einen Modell mit einer höheren Erwartungsrendite sofort weichen.</p>
<p>Die von Gründerszene angeführte Begründung für die Einstellung von mybrands ist deshalb aus meiner Sicht nicht ganz richtig. Kundenseitige Kannibalisierungseffekte sind in diesem Portfolio sogar erwünscht. Ein Auflösungsgrund ist wohl eher bei den ressourcenseitigen Kannibalisierungseffekten, vor allem im Bereich Personal, zu suchen.</p>
<p>Das wäre sehr interessant, weil es Skalierungsgrenzen des Samwer Inkubatorenmodells aufzeigt. Vielleicht ist das aber auch nicht im Modell begründet, sondern eher in der überschaubaren Beliebtheit der Familie S.</p>
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</ol></p>]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Mediamarkt Online &#8211; Kann das funktionieren?</title>
		<link>http://www.kassenzone.de/2010/04/17/mediamarkt-online-strategie-webshop/</link>
		<comments>http://www.kassenzone.de/2010/04/17/mediamarkt-online-strategie-webshop/#comments</comments>
		<pubDate>Sat, 17 Apr 2010 05:17:50 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Alexander Graf</dc:creator>
				<category><![CDATA[Commerce]]></category>
		<category><![CDATA[Strategie]]></category>
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		<description><![CDATA[Über zwei Jahre nach der Schließung von mediaonline.de versucht sich Mediamarkt mal wieder mit einem eigenen Webshop. Wer mediaonline.de noch kannte, einen Shop mit einem kolpotierten Umsatzvolumen von 90 Mio. €/Jahr (wahrscheinlich waren es viel weniger), kann sich wahrscheinlich noch an die Diskussionen über die Online Strategie von Mediamarkt erinnern. Bevor ich auf die neuen [...]
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<p><a href="http://www.kassenzone.de/wp-content/uploads/2010/04/mediamarkt.jpg"><img class="alignleft size-full wp-image-1984" style="margin: 5px;" title="mediamarkt" src="http://www.kassenzone.de/wp-content/uploads/2010/04/mediamarkt.jpg" alt="" width="200" height="78" /></a>Über zwei Jahre nach der Schließung von <a href="http://mediaonline.de/">mediaonline.de</a> versucht sich Mediamarkt mal wieder mit einem eigenen <a href="http://www.mediamarkt.nl">Webshop</a>.</p>
<p>Wer mediaonline.de noch kannte, einen Shop mit einem kolpotierten Umsatzvolumen von 90 Mio. €/Jahr (wahrscheinlich waren es viel weniger), kann sich wahrscheinlich noch an die <a href="http://www.crn.de/channel/etailer/artikel-53319.html">Diskussionen</a> über die <a href="http://www.excitingcommerce.de/2007/10/media-online-wa.html?cid=87364996">Online Strategie</a> von Mediamarkt erinnern.</p>
<p>Bevor ich auf die neuen Gehversuche von Mediamarkt eingehe, möchte ich noch einmal kurz die beiden wesentlichen Gründe erinnern, <strong>warum es mit mediaonline.de damals nicht geklappt hat. </strong></p>
<ul>
<li>Mediamarkt &amp; Saturn arbeiten mit aggressiver Werbung daran als günstiger Anbieter wahrgenommen zu werden. Sie spielen also mit dem <strong>(Niedrig-) Preisimage</strong>. Das funktioniert recht einfach. Ein paar populäre Produkte werden zu sehr günstigen Preisen angeboten, um die Leute in den Laden zu locken. Die per Cross-Selling verkauften anderen Produkte liefern dann die Marge, um die kostenintensive Filialstruktur zu tragen. <strong>Das funktioniert in einem Markt ohne perfekte Informationen &#8211; dem Offline Markt</strong>. Online klappt das leider nicht, weil der günstigste Preis nur einen Klick weit weg ist. Mediaonline konnte also nur bedingt dem Onlinepreiswettbewerb standhalten.</li>
<li>Für den Aufbau der Mediamärkte hat sich das Konzept der <a href="http://www.metrogroup.de/servlet/PB/menu/1001975_l1/index.html">eigenständigen Gesellschaften</a> mit jeweils beteiligten Geschäftsführern durchgesetzt. Offline trägt das zu einem hohen Grad an Lokalisierung und Flexibilität auf Filialebene bei. Das führt u.a. auch dazu, dass diverse Produkte nicht zentral, sondern von Einzelfilialen bestellt werden, so dass sogar zwischen den einzelnen Filialen unterschiedliche Preise bei gleichen Produkten geben kann. Diese <strong>Asymmetrie in den Preisen</strong> ist online nicht abbildbar, aber viel wesentlicher ist in dieser Konstellation die schwierige Auflösung der Zielkonflikte zwischen Offline und Online. Warum sollte der Kieler Mediamarkt Geschäftsführer einen Online Shop neben sich dulden? Warum sollte er auch nur im Traum daran denken, dass es Online Gutscheine gibt die er in SEINEM Markt einlösen lassen muss.</li>
</ul>
<p>Die Voraussetzungen für einen Neustart sind also alles andere als einfach und auch diesmal scheint es <a href="http://www.mailorderportal.de/blog/artikel/article/mediamarktnl-oeffnet-die-pforten.html">schwer zu werden mit dem Erfolg</a>.</p>
<p>Wenn man sich das Setup anschaut, dann kommt man schnell zu dem Schluss, <strong>dass es Mediamarkt nicht zwingend mit einem Onlineshop versuchen sollte</strong>, um im Konzert der erfolgreichen Online Elektronikhändler mitzuspielen. Es  gibt meines Erachtens diverse Online Konzepte die zu Mediamarkt passen, ohne dass sich der Konzern verbiegen muss. Vom Liveshopping bis zur Groupon Adaption ist da einiges möglich, aber davon ist bisher bei mediamarkt nichts zu sehen. Ich würde sogar noch weiter gehen. Ich halte es für strategisch falsch das erfolgreich aufgebaute Preisimage des Stationärhändlers durch ein Onlinekonzept zu gefährden, nur um zu sagen: &#8220;Wir sind auch auch Online.&#8221;</p>
<p>Genau das passiert jetzt aber. Martin hat es bereits <a href="http://www.mailorderportal.de/blog/artikel/article/mediamarktnl-oeffnet-die-pforten.html">schön beschrieben</a>:</p>
<blockquote><p><em>&#8230;Interessant ist, dass Mediamarkt neben dem Onlinepreis auch einen Storepreis abbildet. Keine schlechte Idee, um Kunden gezielt in Filialen zu locken, wenn die ihre regionalen Aktionen fahren. Die Preise werden nämlich explizit gesplittet.</em></p>
<p><em>Dennoch kann die Transparenz fatal sein. Wer etwas genauer prüft (was bei Elektronika ja fast Usus ist), findet bei diversen Wettbewerbern oft günstigere Angebote. Mit &#8220;ich bin doch nicht blöd&#8221; kann Mediamarkt so jedenfalls nicht werben&#8230;.</em></p></blockquote>
<p>Die Entscheidung beide Preise abzubilden kann ich nicht nachvollziehen. So transparent es damit für den Kunden wird, so schlecht ist das für mediamarkt. Die Umsetzung des Shops ist ziemlich ärmlich. Web 1.0 in Reinform, gemischt mit schlechter Usability. Das muss man aber eher der Agentur anlasten und nicht mediamarkt.</p>
<p><strong>Fazit: </strong>Mediamarkt zieht keine inhaltlichen Konsequenzen aus dem mediaonline.de Fehlern. Ich kann nur hoffen, dass man sich für den deutschen Roll Out ein paar bessere Berater holt und etwas passenderes aufbaut.</p>
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</ol></p>]]></content:encoded>
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		<title>Der Tot von Reichweite (n basierten Geschäftsmodellen)</title>
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		<pubDate>Thu, 25 Mar 2010 06:01:36 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Alexander Graf</dc:creator>
				<category><![CDATA[Strategie]]></category>
		<category><![CDATA[reichweite]]></category>
		<category><![CDATA[startups]]></category>
		<category><![CDATA[vc]]></category>

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		<description><![CDATA[Ein Artikel von RWW aus der letzten Woche trägt den Titel &#8220;The Death of Pageview&#8220;. Darin geht es um die gesunkende Relevanz von primären Trafficwerten (Visits, Pageviews, &#8230;) und den damit verbundenen Aufruf an Startups sich wirklich wesentlichen Messwerten zu widmen und sich nicht mit alberne Reichweitenwerte zu definieren. Das ist an sich nichts wirklich [...]
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<tr>
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<p><a href="http://www.kassenzone.de/wp-content/uploads/2010/03/reach.jpg"><img class="alignleft size-full wp-image-1949" style="border: 0pt none; margin: 10px;" title="reach" src="http://www.kassenzone.de/wp-content/uploads/2010/03/reach.jpg" alt="" width="200" height="67" /></a>Ein Artikel von RWW aus der letzten Woche trägt den Titel &#8220;<a href="http://www.readwriteweb.com/start/2010/03/the-death-of-the-pageview.php">The Death of Pageview</a>&#8220;. Darin geht es um <strong>die gesunkende Relevanz von primären Trafficwerten (Visits, Pageviews, &#8230;) </strong>und den damit verbundenen Aufruf an Startups sich wirklich wesentlichen Messwerten zu widmen und sich nicht mit alberne Reichweitenwerte zu definieren.</p>
<p>Das ist an sich nichts wirklich Neues, weil in der Regel klar ist, dass am Ende zählt wieviel Geld verdient wird, allerdings ist mir vorgestern bei der (empfehlenswerten) <a href="http://www.venture-lounge.de/">Ventoure Lounge</a> in Hamburg aufgefallen, dass die präsentierenden Startups vorrangig genau diese Trafficwerte als Erfolgsmesser aufgeführt haben. Die Hälfte der Startups hat Kapital gesucht (zwischen 100 Tsd. und 2 Mio.€), um mehr Reichweite aufzubauen.</p>
<p>Das ist aus meiner Sicht schon <strong>ein Hinweis darauf, dass diese Geschäftsmodelle kaum funktionieren können</strong>. Wenn ein Geschäftsmodell für einen erfolgreichen Businessplan eine hohe Reichweite braucht, dann wird es in der Regel nicht funktionieren, weil Reichweite per se begrenzt ist und der Wettbewerb um Aufmerksamkeit permament wächst. Wir alle haben nur zwei Augen und schauen in der Regel auf einen Monitor. Viel interessanter sind deshalb Geschäftsmodelle die mit &#8220;wenigen Augen&#8221; auskommen und aus einer geringen Reichweite viel Umsatz schöpfen, oder Reichweite generisch nutzen können (z.B. Facebook Apps).</p>
<p>Wenn diese Geschäftsmodelle dann noch groß im Sinne von Reichweite werden, dann sind sie umso spannender. Der <strong>Fokus muss also deutlich stärker in Richtung &#8220;Geld verdienen&#8221; ausgelegt sein.</strong> Wieviel Umsatz macht ein durchschnittlicher Nutzer? Wie lange bleibt ein Nutzer auf meiner Website? Wie hoch ist die CLV? Wie hoch sind meine Fixkosten?&#8230;..</p>
<p>Ich persönlich finde <a href="http://www.deutsche-startups.de/2010/03/17/5-millionen-euro-fuer-citydeal/">Trafficvergleiche zwischen den Grouponklonen</a> auch sehr interessant, allerdings wäre es falsch daraus die Umsetzungsexcellenz des jeweiligen Modells abzuleiten. Die Reichweite hat überhaupt nichts mit dem Erfolg des entsprechenden Geschäftsmodells zu tun. Schaut euch studivz o.ä. an. Was kann man daraus lernen? Sollten euch in Zukunft Geschäftsmodelle über den Weg laufen die das erreichen des Break Even an eine bestimmte (i.d.R. hohe) Reichweite koppeln, dann sollte man sich zumindest Gedanken darüber machen, ob der Ansatz wirklich nachhaltig ist und <strong>Reichweite dazu führt Markteintrittsbarrieren zu errichten</strong>. Bei den Groupon Klonen ist das übrigens nicht der Fall.</p>
<p><strong>Update:</strong> Eine schöne Fortsetzung des Gedankens findet sich bei <a href="http://www.mailorderportal.de/blog/artikel/article/kunde-oder-transaktion.html">Martin im Mailorderportal</a>:</p>
<blockquote><p><em>&#8230;Der Versender investiert viel Geld in eine Beziehung, die nur in einem Bruchteil der Fälle wirklich zustande kommt. Der Lohn des langwierigen Aufbaus von Beziehungen mit teuren Werbeträgern ist &#8211; oder vielmehr: war &#8211; eine langfristige Geschäftsbeziehung. Auf diesem Prinzip beruht die Ermittlung des Wertes, den ein Kunde im Lauf der aktiven Saisons für den Versender darstellt. Der Customer Lifetime Value ist eines der wichtigsten und zentralen Steuerungselemente im Versandhandel</em>&#8230;.</p></blockquote>
<p>Ihr seid anderer Meinung? Ab in die Kommentare damit.</p>
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		<title>&#8220;Viele Händler sind kaum auf E-Commerce vorbereitet&#8221; &#8211; 10min mit Matthias Schrader</title>
		<link>http://www.kassenzone.de/2010/03/22/interview-matthias-schrader-e-commerce/</link>
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		<pubDate>Mon, 22 Mar 2010 06:17:11 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Alexander Graf</dc:creator>
				<category><![CDATA[Commerce]]></category>
		<category><![CDATA[Strategie]]></category>
		<category><![CDATA[5min]]></category>
		<category><![CDATA[handel]]></category>
		<category><![CDATA[interview]]></category>
		<category><![CDATA[nextcommerce]]></category>

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		<description><![CDATA[Matthias Schrader von sinnerschrader stand uns für ein 2x5min Interview zum Thema &#8220;E-Commerce im Wandel&#8221; zur Verfügung und erzählt aus erster Hand wie er den Wandel bei Händlern erlebt und welche Geschäftsmodelle in Zukunft spannend werden können. Groupon Klone sind nicht dabei. Er bloggt auf fischmarkt.de (Lesetipp). Nach meinen durchwachsenen Kameraerfahrungen bei den letzten Interviews [...]
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<p>Matthias Schrader von <a href="http://www.sinnerschrader.de/">sinnerschrader</a> stand uns für ein 2x5min Interview zum Thema &#8220;E-Commerce im Wandel&#8221; zur Verfügung und erzählt aus erster Hand <strong>wie er den Wandel bei Händlern erlebt und welche Geschäftsmodelle in Zukunft spannend werden können</strong>. Groupon Klone sind nicht dabei. Er bloggt auf <a href="http://www.fischmarkt.de/">fischmarkt.de</a> (Lesetipp).</p>
<p><em>Nach meinen durchwachsenen Kameraerfahrungen bei den letzten Interviews musste diesmal die (Profi-) Kamera von Florian herhalten die zwar sehr gute Bilder mit gutem Ton macht, aber diesmal hat Youtube bei der Konvertierung gespart. Wir reichen bald ein Video mit besserem Bild nach.</em></p>
<p><object classid="clsid:d27cdb6e-ae6d-11cf-96b8-444553540000" width="480" height="385" codebase="http://download.macromedia.com/pub/shockwave/cabs/flash/swflash.cab#version=6,0,40,0"><param name="allowFullScreen" value="true" /><param name="allowscriptaccess" value="always" /><param name="src" value="http://www.youtube.com/v/ALEyC-sPr-0&amp;hl=de_DE&amp;fs=1&amp;" /><param name="allowfullscreen" value="true" /><embed type="application/x-shockwave-flash" width="480" height="385" src="http://www.youtube.com/v/ALEyC-sPr-0&amp;hl=de_DE&amp;fs=1&amp;" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true"></embed></object></p>
<p><strong>Hallo Herr Schrader. Herzlich Willkommen zu den 5 Minuten auf Kassenzone zum Thema E-Commerce und Next-Commerce. Schön, dass Sie sich bereit erklärt haben ein paar Insides mit uns zu teilen und natürlich mit der Leserschaft von Kassenzone. </strong></p>
<p><strong>Dann geht’s auch schon direkt los. Was meinen Sie macht E-Commerce heute aus?</strong></p>
<p>Also das was E-Commerce heute ausmacht, ist nichts anderes als das, was E-Commerce seit 14 Jahren eigentlich ausmacht. Die Spannungschancen von Marken und Händler, direkt halt mit den Konsumenten in Kontakt zu kommen. Zu spüren, was interessiert die Konsumenten. Wo sind die Bedürfnisse der Konsumenten. Und mit einem neuen Team zusammenzukommen.</p>
<p><strong>Ok. Aber die letzten 12 Monate oder vielleicht die letzten 24 Monate hat sich ja schon einiges getan im Online-Markt. Was sind aus Ihrer Sicht die ganz zentralen Veränderungen?</strong></p>
<p>Der große Treiber ist tatsächlich immer noch der interaktive Konsument. Und wir haben im letzten Jahr auch noch mal so eine Schallmauer durchbrochen, weil im stationären Handel die Umsätze rückläufig waren. Das einmal die Internet-Nutzer weiterhin gebucht haben; gekauft haben. Und dieser Schalter bei den Märkten und bei den Händlern ist einfach nochmal so richtig umgedreht worden. Und ich glaube, es gibt heute keine Marke und keinen Händler mehr, für den das Thema E-Commerce nicht relevant ist. 70% sind vielleicht online, 30% noch nicht.</p>
<p><strong>Sind die Händler darauf vorbereitet?</strong></p>
<p>Nein. Die wenigsten Händler sind halt darauf vorbereitet.</p>
<p><strong>Wie drückt sich das aus, in Ihrer Erfahrung?</strong></p>
<p>Es drückt sich so aus, dass sie im Grunde glauben, dass es damit halt getan ist, letztendlich halt die Prozesse einfach zu digitalisieren. Versandhandel-fähig zu werden. Aber sie arbeiten halt wenig am Sortiment, wenig am Marketing, wenig an ihrem USP. Und verkennen damit auch auf der einen Seite die Gefahr, dass sie im Internet total vergleichbar sind mit dem Sortiment. Von der Sortimentierung bis zur Preisgestaltung. Auf der anderen Seite nehmen sie sich aber auch Chancen, sich dort halt zu differenzieren. Insofern gibt es da noch viel zu erklären und zu beraten.</p>
<p><strong>Ist es das, was Next-Commerce hauptsächlich für die Händler macht? Erklären und beraten?</strong></p>
<p>Ja und dann halt auch umsetzen. Im Kern ist es tatsächlich so, dass Next-Commerce wie andere Service-E-Commerce Anbieter auch, den gesamten Service von Fulfillment über Logistik und Payment anbieten. Aber das ist eher eine Convenience Leistung. Der Pitch ist eher, dass wir Marken und Händlern versprechen, sehr schnell in eine Region von 7 bis 10% Online-Anteile ihrer Gesamtumsätze zu kommen. Also in eine Region zu kommen, wo ihr Geschäft Online sich selber trägt, profitabel ist, die Fixkosten einfährt. Und es letztendlich auch finanzierbar macht, Online-Marketing Investitionen zu tätigen. Die letztendlich auch einen positiven Effekt auf das Stationärgeschäft haben.  Und dann macht es eigentlich auch für Marken und Händler erst richtig Spaß.</p>
<p><strong>Sie bringen sozusagen die Händler ins E-Commerce?</strong></p>
<p>Ja. Und schneller von 3% auf 10%, als wenn sie es halt selber machen würden oder wenn sie da rein prozessorientierte Logistik- und Technologie-Dienstleister wählen.</p>
<p><strong>Das heißt, wenn die Händler noch keine Erfahrungen im E-Commerce haben, dann verbleiben sie länger bei einer relativ niedrigen Umsatzanteilsquote im E-Commerce, als es mit Ihrer Hilfe zum Beispiel geht?</strong></p>
<p>Ja.</p>
<p><strong>Das kann ich verstehen. Aber, welche Rolle spielen dann die Händler, ob das nun die sind die Sie beraten, oder ob das nun Händler sind, die auf andere Dienstleistungen setzen. Was muss man dafür eigentlich tun? Muss man dafür überhaupt irgendwas tun, wenn sie eine Marke haben? Dann gibt es wahrscheinlich noch Dienstleister, die Sie online darin intensiv beraten beziehungsweise alles für sie machen.</strong></p>
<p>Alles nicht. Also der Händler hat natürlich immer noch die Aufgabe, den entsprechenden Dienstleister zu steuern: wie ist mein Pricing, wann mache ich Sales, welche Kampagnen gibt es? Und er muss natürlich noch Know How aufbauen. Aber dieses Know-How heute aufzubauen ist gar nicht so einfach. Denn das Know-How wird überall gesucht. Und es ist ein Prozess, so glauben wir, von drei bis fünf Jahren. Dieses Know-How in den Unternehmen so aufzubauen, sodass man dann wieder es riskieren kann dieses Geschäft umzusourcen. Sofern verstehen wir uns auch als Partner für die ersten drei bis fünf Jahre, sozusagen zu einer Partnerschaft. Und danach steht es halt dem Unternehmen frei, den kompletten Bereich wieder zu integrieren und selber weiter zu betreiben.</p>
<p><strong>Hat sich die Rolle von der Agenturen, ob es sich nun um Interactive Agenturen wie SinnerSchrader oder andere Agenturen geht, hat es sich verändert in diesem Prozess?</strong></p>
<p>Also wenn wir jetzt nun noch mal diesen Blick auf Next-Commerce halten, lernt man natürlich als Agentur unglaublich viel davon. Weil wir uns als Fragestellungen uns beschäftigen mit Retourenvermeidung, Logistikproblemen. Mit denen man normalerweise als Agentur wenig am Hut hat. Das ist natürlich wirklich so ein Know How Beschleuniger. Insgesamt glaube ich, wandelt sich die Rolle der Agentur aber auch davon unabhängig, insofern, dass der gesamte Bereich digital wieder in der Aufmerksamkeit des Top-Managements der Marken, der Unternehmen an Bedeutung gewinnt. Die Unternehmen haben wieder die Hoffnung, dass „digital“ ein Thema ist, um sie im Wettbewerb stärker zu differenzieren und erfolgreicher zu machen. Und damit steigt natürlich auch die Bedeutung derjenigen Dienstleister, die diese Erwartung und Umsetzungsleistung anbieten können. Also wie es schon mal vor zehn Jahren der Fall war, steigt man so ein bisschen wieder in der Hierarchie  auf. Und wo jetzt auch wieder Lösungen entwickelt werden, die Umsetzungsprojekte sind. Davon haben die Agenturen die letzten acht Jahre gut gelebt und das auch gelernt aber sie müssen jetzt auch wieder ihren Kunden Innovationen liefern. Und das ist natürlich für alle Agenturen eine Riesenanstrengung. Aber natürlich auch eine Chance.</p>
<p><strong>Und welche Innovation oder Geschäftsidee im E-Commerce begeistert Sie denn heute am meisten?</strong></p>
<p>Also was mich momentan begeistert ist, dass auf der Sortimentsthematik das Thema fmtg und Food. Ich glaube, dass da einfach noch viel geht. Man hat sich in den Staaten alice.com aber auch P&amp;G vorgenommen &#8211; fünf Milliarden Dollar in den nächsten drei Jahren online umzusetzen. Da sieht man, dass da relativ viel passiert. Und was mich auf der anderen Seite interessiert, auch bei bestehenden Geschäftsmodellen ist: „Was kann man eigentlich aus Daten machen“? Wie kann ich eigentlich Transaktionsdaten nutzen, zu einem langweiligen Thema wie Retouren-Verwaltung. Jüngst für ein Unternehmen einen Schuhshop gelauncht, wo wir genau dieses Thema genutzt haben. Wie kriegen wir sozusagen Millionen von Kaufakten aggregiert und können daraus Ableitungen machen für das zukünftige Retouren-Verhalten und können einen Mehrwert für den Nutzer darstellen und es hat für alle Seiten einen echten Mehrwert. Wie kann man letztendlich halt das Geschäft tatsächlich des Kunden mit Hilfe von Algorithmen, von Daten aber auch von echten nutzerrelevanten Mehrwert halt tatsächlich innovieren. Das ist natürlich auch wieder spannend. Das ist wirklich eine Innovation, in die Projekte halt einzubauen und die Konsumenten einfach begeistern und auf jeden Fall einfach weiter zu erzählen.</p>
<p><strong>Ok. Also Innovationen auch in innovative Geschäftsmodelle sozusagen sie treiben?</strong></p>
<p>Ja, ich glaube, dass man Innovationen in kleine Geschäftsmodelle halt machen kann, man kann auch total viele Innovationen in alte Geschäftsmodelle einbauen. Also wenn Sie sich TUIfly beispielsweise anschauen. Wird von uns seit sechs Jahren betreut. Fünfeinhalb Jahre von diesen sechs Jahren hatte TUIfly eine eigene Flotte. Heute haben sie keine eigene Flotte mehr. Zu großen Teilen haben sie ihre Flotte abgegeben an airberlin und trotzdem ist die TUIfly.com extrem erfolgreich halt unterwegs und verkauft extrem viele Flugtickets jeden Tag. Und hat das Geschäftsmodell quasi einmal gedreht. Und ich glaube, dass man bei Touristik, bei Banken, im Bereich aber auch natürlich Retail, wenn man mal genauer hinschaut, überall Dinge entdeckt, wo man auf bestehende Geschäftsmodelle noch mal natürlich mit diesem Connect zwischen Unternehmen, Konsument, Daten einfach nochmal neu strukturieren kann, nochmal neu erfinden kann. Das ist sowohl von der Umsetzung und natürlich intellektuell natürlich eine tolle Aufgabe.</p>
<p><strong>Im Rahmen von innovativen Geschäftsmodellen und neuen Geschäftsmodellen wird in Deutschland momentan sehr viel von Coupon und beziehungsweise von den Klonen in Deutschland geredet. Glauben Sie, dass das funktioniert?</strong></p>
<p>Also ich bin da ein bisschen skeptisch. Gar nicht weil ich sozusagen an das Thema Coupons denke. Also ich glaube Coupons sind total bewährte Mechanik. Was halt schwierig ist oder eine echte Herausforderung ist: „Wie kriege ich diesen manuellen und Sales-Prozess letztendlich auch in diese Fläche herausgebrochen. Also wenn ich mir diese ganzen Coupon-Plattformen mal heute anschaue und zähle mal diese ganzen Deals zusammen also das sind echt lausige Pennys die ich da sehe wenn ich sie zusammen addiere. Das fällt mir schwer sozusagen da ein Gefühl für Skalierungen zu bekommen. Ein Feature auf ein bestehendes Modell draufzusetzen, kann es glaube ich sehr gut funktionieren. Aber ich glaube als Solo-Geschäftsmodell &#8212;- eher skeptisch.</p>
<p><strong>Was können wir, in drei Sätzen erklärt, in den nächsten 3 Jahren erwarten?</strong></p>
<p>Hoffentlich Generationen-  von Bestandskunden, viele Generationen auch bei neuen Kunden und eine tolle iphone-Anwendung.</p>
<p><strong> </strong></p>
<p><strong>Vielen Dank.</strong><strong></strong><br />
<em>Hinweis: Das Video wurde halbautomatisch vertextet. Ggf. sind einige Wörter &amp; Sätze falsch abgebildet.</em></p>
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		<title>Rückblick: 9 Mobile und M-Commerce Thesen 2009</title>
		<link>http://www.kassenzone.de/2010/02/16/ruckblick-9-mobile-und-m-commerce-thesen-2009/</link>
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		<pubDate>Tue, 16 Feb 2010 07:20:03 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Florian Hermsdorf</dc:creator>
				<category><![CDATA[Commerce]]></category>
		<category><![CDATA[Mobile]]></category>
		<category><![CDATA[Strategie]]></category>
		<category><![CDATA[2009]]></category>
		<category><![CDATA[2010]]></category>
		<category><![CDATA[rückblick]]></category>
		<category><![CDATA[thesen]]></category>
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		<category><![CDATA[vorhersagen]]></category>

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		<description><![CDATA[Nachdem Alex bereits festgestellt hat, dass 80% der E-Commerce Thesen von 2009 bestätigt wurden, wage ich nun einen Rückblick auf meine 9 Mobile-Thesen von 2009. 1. Nutzung des Mobilen Internets steigt These: Mobile Internet bleibt weiterhin in der Nische, All-In-Flatrates verbreiten sich zusehends. Bewertung: Der BVDW hat gerade errechnet, dass die Nutzung des Mobile Internets [...]
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</ol>]]></description>
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<p>Nachdem Alex bereits festgestellt hat, dass <a href="http://www.kassenzone.de/2009/12/30/e-commerce-thesen-2009-fazit/" target="_blank">80% der E-Commerce Thesen von 2009 bestätigt wurden</a>, wage ich nun einen Rückblick auf meine <a href="http://www.kassenzone.de/2009/01/13/9-mobile-und-m-commerce-thesen-2009/" target="_blank">9 Mobile-Thesen von 2009</a>. <strong> </strong></p>
<h4>1. Nutzung des Mobilen Internets steigt</h4>
<p><strong>These:</strong> Mobile Internet bleibt weiterhin in der Nische, All-In-Flatrates verbreiten sich zusehends.<strong><br />
Bewertung:</strong> Der <a href="http://www.bvdw.org/presse/news.html?tx_ttnews[tt_news]=3010&amp;cHash=f0c145da7e">BVDW</a> hat gerade errechnet, dass die Nutzung des Mobile Internets <a href="http://www.e-commerce-magazin.de/ecommerce_magazin_presse.html?presse=7245&amp;do=showDetail">bis zu 24% im letzten Jahr billiger</a> geworden ist. Eine Vielzahl an All-In-Flatrates gibt es jedoch leider noch immer nicht. Insgesamt stehen wir bei der Nutzung des Mobile Internets jedoch noch auf dem <a href="http://www.mobilemarketingwatch.com/forrester-predicts-european-mobile-internet-explosion/" target="_blank">Level der Internetverbreitung von 1999</a>. Die <a href="http://www.mobile-zeitgeist.com/2009/09/04/im-naechsten-jahr-kommt-der-durchbruch-fuer-mobile/">Erwartungen für dieses Jahr sind jedoch umso größer</a>.<br />
<strong>Trefferquote:</strong> 70%</p>
<h4>2. Mobile optimierte Internetseiten weiterhin relevant</h4>
<p><strong>These:</strong> Das iPhone (als Handy mit einem der besten mobilen Browsern) zeigt, dass speziell optimierte Mobilesites/ Inhalte dauerhaft hoch relevant sein werden.<br />
<strong>Bewertung:</strong> Trotz des enormen Wachstums an <span style="text-decoration: line-through;">iPhone-Klones</span> Smartphones scheint inzwischen deutlich zu werden, dass mobil-optimierte Websites nachwievor für ein gutes Nutzererlebnis notwendig sind. Auch in absehbarer Zeit bedingen die Handydisplays somit Extraseiten. Dass diese &#8220;Extraseiten&#8221; nicht gleichbedeutend mit hässlich sein müssen zeigen insb. die Smartphone-optimierten mobilen Sites. Erschreckend rückständig sind in diesem Zusammenhang leider noch die Aktivitäten der deutschen E-Commerce Unternehmen. <a href="http://www.kassenzone.de/2010/02/04/das-deutsche-m-commerce-desaster-wo-bleiben-die-mobile-shops/" target="_blank">Kaum einer der Web-Shops verfügt über ein mobiles Äquivalent</a>.<br />
<strong>Trefferquote:</strong> 100%</p>
<h4>3. Mobile TV scheitert weiterhin</h4>
<p><strong>These:</strong> 2009 wird mobiles Fernsehen (à la DVB-H) in Deutschland weiterhin kein Thema sein. Nur Streamingvideos (u.a. YouTube Mobile) werden eine halbwegs relevante Nutzung erfahren.<br />
<strong>Bewertung:</strong> DVB-H ist erwartungsgemäß an einer Wiederauferstehung gescheitert. Auch in absehbarer Zukunft kann ich mir DVB-H in Deutschland nicht vorstellen. Im Gegensatz dazu weist Youtube auf allen Smartphones eine gute Nutzung auf. Auch die Aktivitäten seitens T-Home mit der Übertragung der Bundesliga in einem ersten kostenfreien Test Mitte 2009 regte die Phantasien an. In letzter Zeit ist es hierum jedoch auch recht still geworden.<br />
<strong>Trefferquote:</strong> 100%</p>
<h4>4. Netzbetreiberportale sind tot</h4>
<p><strong>These:</strong> Die Nutzer rufen direkt mobile Internetseiten auf, werden zu mobile optimierten Seiten automatisch umgeleitet oder nutzen “normale” Webseiten.<br />
<strong>Bewertung:</strong> Subjektiv betrachtet nehme ich in meinem direkten Umfeld kaum noch eine Nutzung der Netzbetreiberportale wahr. Wie erwartet hat die Smartphone-Verbreitung auf das mobile Surfverhalten einen massiven Einfluss, d.h. es nähert sich im Verhalten an die PC-Nutzung an. Startpunkte für den Internetzugang werden so insb. Google oder der direkte gezielte Aufruf von Websites.<br />
<strong>Trefferquote:</strong> 90%</p>
<h4>5. Always Connected – Mobile Kommunikation löst klassische Kommunikation ab</h4>
<p><strong>These:</strong> mobile Kommunikation wird über Instant Messaging, Twitter, Skype, E-Mail zunehmend die Internetverbindung zur Hilfe nehmen, allerdings noch weiterhin ein Nischenthema.<br />
<strong>Bewertung:</strong> Mobile Kommunikation über Social Networks, via Twitter, E-Mail oder Instant Messaging hat zweifellos letztes Jahr massiv zugenommen. Allerdings ließ sich nur teilweise ein Einfluss auf die klassische mobile Kommunikation (insb. Telefonie, SMS) erkennen. Vom teilweisen Ablösen der klassischen Kommunikation ganz abzusehen.<br />
<strong>Trefferquote:</strong> 70%</p>
<h4>6. Mobile Advertising noch mit geringer Relevanz</h4>
<p><strong>These:</strong> die Größe der erreichbaren Zielgruppe wird jedoch auch 2009 einem bedeutenden Wachstum im Wege stehen.<br />
<strong>Bewertung:</strong> Trotz aktueller Erfolgsmeldungen im Bereich des Mobile Advertistings/<a href="http://www.mobile-zeitgeist.com/2009/10/23/studie-sms-und-mms-weiterhin-mit-starkem-wachstum-im-mobile-marketing/" target="_blank">Marketings</a> hat der mobile Kanal insb. im Vergleich zum etablierten Onlineumfeld noch eine geringe Relevanz. U.a. die Übernahme von <a href="http://www.heise.de/newsticker/meldung/Google-vereinbart-Uebernahme-von-AdMob-854568.html" target="_blank">Admob durch Google</a> Ende 2009 verspricht jedoch spannende Perspektiven.<br />
<strong>Trefferquote:</strong> 100%</p>
<h4>7. M-Commerce Geschäftsmodelle I / AppStores</h4>
<p><strong>These:</strong> Weitere zum AppStore vergleichbare Stores (Android, Blackberry…) werden launchen und versuchen auf den gleichen Zug aufzuspringen. Die Netzbetreiber werden versuchen hier mitzuverdienen.<br />
<strong>Bewertung:</strong> 2009 war mit Sicherheit des Jahr der AppStores. Alle relevanten Mobile Betriebssysteme besitzen inzwischen einen eigenen Store. Zusätzlich versuchen die <a href="http://www.mobile-zeitgeist.com/2009/05/20/vodafone-app-store-groesser-als-apple/" target="_blank">Netzbetreiber</a> und <a href="http://www.chip.de/news/Samsung-Application-Store-oeffnet-im-September_37863796.html" target="_blank">Gerätehersteller</a> auf den Zug aufzuspringen. Mehr oder <a href="http://techcrunch.com/2009/05/26/nokia-ovi-store-launch-is-a-complete-disaster/" target="_blank">weniger</a> erfolgreich.<br />
<strong>Trefferquote:</strong> 100%</p>
<h4>8. M-Commerce Geschäftsmodelle II / M-Commerce Geschäftsmodelle</h4>
<p><strong>These:</strong> 2009 werden (leider) noch keine M-Commerce fokussierten Handels-Geschäftsmodelle starten.<br />
<strong>Bewertung:</strong> Reine M-Commerce Geschäftsmodelle waren 2009 leider noch nicht zu entdecken. Erste Entwicklungen in diese Richtung zeigte z.B. <a href="http://www.barcoo.de/" target="_blank">Barcoo</a>.<br />
<strong>Trefferquote:</strong> 100%</p>
<h4>9. Neue M-Payment Versuche</h4>
<p><strong>These:</strong> Es wird sich 2009 kein Anbieter durchsetzen können.<br />
<strong>Bewertung:</strong> Neben <a href="http://www.mpass.de/" target="_blank">mpass</a> gab es insb. im deutschen Raum keine nennenswerten Neuerungen oder Entwicklungen im Mobile Payment Umfeld. Und auch mpass zählt nach inzwischen <a href="http://www.vodafone.de/unternehmen/presse/97943_135792.html" target="_blank">1,5 Jahren am Markt</a> gerade einmal <a href="http://www.mpass.de/shops/">21 Partner-Shops</a>.<br />
<strong>Trefferquote:</strong> 100%</p>
<h4>Fazit</h4>
<p>Insgesamt betrachtet würde ich mir 90% Treffersicherheit für die beschriebenen Thesen geben. Damit hätten wir uns die zweite <a href="http://www.kassenzone.de/2009/12/30/e-commerce-thesen-2009-fazit/" target="_blank">Goldene Ananas</a> verdient. Sieht nach einem guten Start ins neue Jahr aus <img src='http://www.kassenzone.de/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':-)' class='wp-smiley' /> </p>
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		<title>Strategiewechsel bei Startups: Fokussierung ist der neue Trend</title>
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		<comments>http://www.kassenzone.de/2010/02/06/strategiewechsel-bei-startups-fokussierung-ist-der-neue-trend/#comments</comments>
		<pubDate>Sat, 06 Feb 2010 08:02:44 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Christian Häfner</dc:creator>
				<category><![CDATA[Mobile]]></category>
		<category><![CDATA[Strategie]]></category>
		<category><![CDATA[mobile enabling]]></category>
		<category><![CDATA[mobile strategien]]></category>
		<category><![CDATA[startups]]></category>

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		<description><![CDATA[Reichweite ist und bleibt ein Erfolgsindikator für Startups. Wer es einmal geschafft hat eine gute Datenbasis aufzubauen, der scheint über das Gröbste hinweg zu sein. Doch wird das auch in Zukunft ausreichen? Vermutlich nicht!
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<p><em>Ein Gastbeitrag von Christian Häfner.</em></p>
<p>Reichweite ist und bleibt ein Erfolgsindikator für Startups. Wer es einmal geschafft hat eine gute Datenbasis aufzubauen, der scheint über das Gröbste hinweg zu sein. Doch wird das auch in Zukunft ausreichen? Vermutlich nicht!<br />
Gleich mehrere aktuelle Entwicklungen zeigen, dass es Zeit wird die eigene Strategie zu überdenken. Die Vergangenheit zeigt, dass viele breit angelegte, möglichst vielfältige online Dienste etabliert wurden um möglichst viel Reichweite zu gewinnen. Um in dem vielfältigen Angebotsmarkt auch künftig für die Nutzer attraktiv zu sein kommt man wohl nicht drum herum sein Angebot auf die konkreten Bedürfnisse der Nutzer zu fokussieren.<br />
Schuld daran ist vor allem die rasante Entwicklung rund um das Thema mobile services. Immer mehr User sind “auf der Straße” online während sie in der Bahn, im Bus oder im Lieblings-Café sitzen. Doch statt den nächsten Urlaub zu planen ist der Bedarf lokaler Informationen für diese Zielgruppe ein anderer. Auch wurde bisher vermutlich eher weniger Zeit in die aufwendige Suche nach dem billigsten Schnäppchen in der Umgebung vor dem heimischen PC gesteckt. “Einfach mal losgehen&#8230;” ist für viele Nutzer heute wohl noch der praktikablere Ansatz. <strong>Doch was, wenn nun unterwegs eine ganz neue Qualität relevanter Informationen verfügbar wird? Wer bedient mich als Nutzer künftig an Ort und Stelle mit den für mich und meinem Standort relevanten Informationen?</strong> <strong>Welche Informationen werden das sein? Wie kann ich als Nutzer den maximalen Mehrwert aus lokalen Diensten gewinnen, ohne dass ich lange und aufwendig suchen muss?<br />
</strong><br />
Eine Antwort könnte <strong>Fokussierung </strong>sein. Genauer die Fokussierung von Inhalten und Zugangsmöglichkeiten.</p>
<p>Mehrere Gründe sprechen dafür, dass Nutzer künftig eher auf spezialisierte Angebote zurückgreifen werden. Einige Beispiele:</p>
<ol>
<li>Zeit ist knapp &#8211;&gt; Wer unterwegs ist nimmt sich in der Regel weniger Zeit für die Suche nach konkreten Informationen. Das klassische “surfen” im Internet wird ersetzt durch zielgenaues Abfragen der gewünschten Daten.</li>
<li>Kleines Display &#8211;&gt; klingt trivial. Als Nutzer eines durchschnittlichen Smartphones will ich nicht lange auf dem kleinen Display suchen sondern kurz und knackig die für mich relevante Information finden.</li>
<li>Mobile Ortung &#8211;&gt; Das Handy weiß wo ich bin. Keine Eingabe/Suche von Orten, an denen ich eventuell mal sein werde sondern Beschränkung der Informationen auf die unmittelbare Umgebung. (Bushaltestelle, Briefkästen, Kinofilme, Angebote, etc.). Vom Standort losgelöste Informationsabfragen werden vermutlich nicht so stark sein wie vom heimischen PC.</li>
<li>Daraus resultierend: Der Echtzeit Faktor &#8211;&gt; Sobald ich unterwegs bin interessiert mich im Zweifel eher nicht, was morgen in dem Kino läuft, in dem ich <strong>jetzt </strong>einen Film sehen möchte weil ich davor stehe. Damit wird die mobile und lokale Informationsbeschaffung nicht nur relevanter, sondern macht den Ausflug durch die Stadt auch zum echten Erlebnis.</li>
</ol>
<p>Lokale Fokussierung also statt breit angelegter Angebote. Es wird langfristig – so glaube ich – weniger all-in-one-Lösungen (Apps) oder mobile Webseiten geben, sondern klar sortierte, strukturierte und bedarfserfüllende Tools für jede Lebenslage. Zwar zeigen Apps wie Aloqa oder Layar, dass kanalisierte Informationen durchaus sinnvoll in einer App zusammengefasst werden können, die Befütterung liefern jedoch stark fokussierte Informationsanbieter (Starbucks, McDonalds, call-a-bike-Channels, Qype für Bewertungen, etc.).</p>
<p>Ein weiteres Poroblem wird das der Platzierung auf den iPhone werden. Auch wenn es mittlerweile über 112.000 Apps im App-Store gibt, so werden sich langfristig möglicherweise nur wenige Apps eine dauerhafte Position auf dem Durchschnitts-iPhone sichern können. Ich könnte mir gut vorstellen, dass sich irgendwann der Umfang auf noch eine Fahrplan-App, eine zum Bezahlen, ein paar für die Unterhaltung und dann noch wenige für die individuellen Bedürfnisse (shopping, Community, Food&#8230;) reduzieren wird. Jeder Nutzer wird sich immer wieder (implizit) fragen, warum er einen Service nutzt. Will man hier überzeugen, muss neben einer guten Zugänglichkeit (z.B. Über eine schöne App) auch eine schnell und gut zugängliche, also fokussierte, Information liefern können. Und hier liegt aus meiner Sicht das Potential vieler neuer Geschäftsideen.</p>
<p><strong>Wer sich dem Trend verweigert, der wird es schwer haben gegen die stark wachsende Gemeinde um spezialisierte Informationslieferanten im lokalen, mobilen Business</strong>. Ich bin daher besonders gespannt auf bereits etablierte Plattformen und deren Überlegungen, den mobilen Markt zu betreten. Lohnt sich ein Strategiewechsel für den Eintritt in den mobilen Markt? Ich bin gespannt&#8230;</p>
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</ol></p>]]></content:encoded>
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