Beitrags-Archiv für die Kategory 'Mobile'

Was benötigt man, um einen Online Marktplatz erfolgreich zu machen?

Sonntag, 2. Dezember 2012 14:13

In folgenden Interview erklärt Morten Hartmann vom Hamburger Unternehmen stuffle.it, wie man dank Nico Lumma erfolgreich einen neuen mobilen/digitalen Marktplatz launcht. Stuffle ist eine Art mobiler Flohmarkt, der im Gegensatz zu eBay tatsächlich mal alle nativen Funktionen moderner Smartphones nutzt. Das ist, neben einer sehr guten Usability, aber auch schon der einzige Vorteil gegenüber den mobilen Lösungen von eBay Kleinanzeigen und eBay.de.  Aktuell muss stuffle beweisen, dass dieses Setup ausreicht, um ausreichend Käufer und Verkäufer auf die Plattform zu locken. Ich bin zwar noch etwas skeptisch, weil beim Thema Marktplätze in den letzten Jahren kein wirklich großer Erfolg neben eBay und Amazon zu sehen war, freue mich aber über jeden aussichtsreichen Versuch. Wenn irgendwann mal eine Android App für stuffle verfügbar ist, probiere ich das auch aus. Ungeachtet dieser Argumente, ist die Aussicht aus dem Digital Pioneers Büro in Hamburg ziemlich geil.

Diese Folge ist die mittlerweile fünfte Auskopplung aus der Serie „CloseUp Hamburg“, die in Kooperation von der eCommerce Aktionslinie von Hamburg@work und kassenzone.de produziert wird. Hierbei besucht Matthias Höfer von T-Systems interessante Hamburger Persönlichkeiten aus dem Onlinehandel, der Startup-Szene und der Agenturwelt, um über die Zukunft der Digitalbranche und insbesondere des eCommerce zu reden.

Thema: Mobile | Kommentare (4) | Autor:

Barcamp Hamburg 4 (2010) – Die Abrechnung

Montag, 29. November 2010 11:04

Wie die letzten beiden Jahre (2008 und 2009), möchte ich euch wieder ein paar interessante Zahlen und Fakten des diesjährigen Barcamps in Hamburg nachliefern. Wie im letzten Jahr kamen wieder an einem Freitag und Samstag (12./13. November) zahlreiche Interessierte zusammen um diese Mal über Themen von Video Shopping, Social Media Monitoring, Agile Produktentwicklung, Android bis hin zur Erfahrung von der Startup-Gründung neben dem Job zu diskutieren.

Nun aber zu den Zahlen & Fakten:

  1. 6 Videos wurden veröffentlicht
  2. 8 Präsentationen bei Slideshare hochgeladen
  3. 8 Organisatoren planten das Barcamp
  4. 10 Sessionräume standen zur Verfügung
  5. 22 Sponsoren ermöglichten die Durchführung des Barcamps
  6. 23 Blogartikel zum Barcamp wurden gepostet
  7. 24 Stunden Barcamp fand an den 2 Tagen statt
  8. 25 Themen mit Slides und Reports wurden zu den Sessions auf Mixxt im Anschluss eingestellt
  9. 51 Bookmarks wurden bei Delicious veröffentlicht
  10. 91 Bilder wurden getwittert
  11. 93 Sessions wurden Freitag und Samstag gehalten
  12. 100 MBit Internetzugang und klasse Support stellte N@work bereit
  13. 168 Bilder wurden bei Flickr hochgeladen
  14. 320 Teilnehmer waren am Samstag vor Ort
  15. 390 Teilnehmer waren am Freitag vor Ort
  16. 547 Interessenten meldeten sich für den zweiten Barcamp-Tag
  17. 553 Interessenten meldeten sich für den ersten Barcamp-Tag
  18. 500 verschiedene Teilnehmer waren an beiden Tagen beim Barcamp
  19. 700 gedruckte Raumpläne lagen bereit
  20. 756 Namensetiketten wurden gedruckt
  21. 930,89 Euro Spenden wurden gesammelt, welche an das EduCamp gehen
  22. 1.866 Mitglieder haben sich im Barcamp Hamburg Mixxt Netzwerk registriert
  23. 2.390 Tweets wurden veröffentlicht
  24. …zahlreiche Helfer die vor Ort unterstützt haben!

Auswertung der 2.390 Tweets:

Übersicht an Blogposts zum Barcamp:

Bis zum Barcamp Hamburg 5 im nächsten Jahr! :-)

Thema: Allgemein, Commerce, Mobile | Kommentare (22) | Autor:

Barcamp Hamburg 4 am 12./13. November

Donnerstag, 14. Oktober 2010 15:17

Pünktlich um 12:01 Uhr wurde heute die Anmeldung zum diesjährigen Hamburger Barcamp freigeschaltet. Innerhalb von 45 Minuten waren die jeweils für Freitag und Samstag 400 kostenfreien Plätze bereits vergeben.

Wenn ihr kein Platz bekommen haben solltet, meldet euch über die Warteliste an. Erfahrungsgemäß wird es aufgrund von Abmeldungen noch die Möglichkeit geben nachzurücken.

Die Veranstaltung wird dieses Jahr wieder den Schwerpunkt E-Commerce und Mobile haben. U.a. sind in diesem Zusammenhang spannende Beiträge von Exciting Commerce zu erwarten.

Wie bei Barcamps üblich findet die Vorstellung der Themen und die Sessionplanung erst vor Ort statt, allerdings besteht die Möglichkeit Themenvorschläge schon im Voraus zu nennen.

Sponsoren

Wir sind noch auf der Suche nach Sponsoren insb. um die übliche Eröffnungsparty stellen zu können. Bei Interesse meldet euch gerne bei uns.

Thema: Allgemein, Commerce, Mobile | Kommentare (1) | Autor:

Das Ende der Kassenzone

Donnerstag, 30. September 2010 11:37

“Das Ende der Kassenzone”, so ist es gerade auf Internet World Business zu lesen.

Doch keine Angst, wir machen weiter! :-)

Es dreht sich in dem Artikel nicht um unser Blog, sondern um unseren Namensgeber aus den Stationärgeschäften…

Glen Senk, CEO von Urban Outfitters, beschäftigte sich beim Shop.org’s 2010 Annual Summit u.a. mit der Zukunft von Stationärgeschäften und die Verknüpfung mit M-Commerce u.a. im Bereich der Kassenzone (Checkout). Dabei war ihm insb. der Aspekt wichtig, wie M-Commerce genutzt werden kann um ggü. E-Commerce-Händlern konkurrenzfähig zu bleiben:

“Mobile Geräte werden das Kundenerlebnis im Ladengeschäft mehr beeinflussen als das im Onlineshop” [...] “Wir sind nur ein paar Jahre davon entfernt, dass Kunden in den Store gehen, Produkte scannen und Infos abrufen, Verfügbarkeiten in einer bestimmten Farbe oder einer bestimmten Größe prüfen, Produkte mit Freunden teilen, den Shop mit dem Produkt verlassen und dafür automatisch mit ihren mobilen Geräten bezahlen. Kassenzonen wird es dann nicht mehr geben.”
Das Ziel von Multi-Channel-Händlern könne nicht länger sein, die Websites so gut zu machen wie die stationären Geschäfte. Stattdessen müssen sie hart daran arbeiten, die Filialen so gut zu gestalten wie ihre Websites. “Der Bezahlprozess in den Läden ist – verglichen mit dem Check-out-Prozess im Netz – so schlecht”, betonte er. Bis Ende des Jahres will Glen die stationären URBN-Outfitters-Läden mit mobiler Technologie ausstatten. “Viele Händler haben ihre stationären Geschäfte längst abgeschrieben. Doch in der Kombination Offline und Mobile stecken große Chancen.”

(via Internetworld)

Nachdem bereits sehr deutlich der Vorsprung der US E-Commerce Anbieter im M-Commerce zu sehen ist, ist eine ähnliche Entwicklung aus Perspektive des Stationärhandels zu erwarten. An genügend innovativen Konzepten sollte es hier jedenfalls nicht scheitern.

Bleibt nur generell abzuwarten ob M-Commerce eher den Versandhändlern hilft weitere Stationärumsätze zu gewinnen oder den Stationärhändlern um ihr Geschäft zu festigen und auszubauen.

Thema: Allgemein, Commerce, Mobile, Strategie | Kommentare (1) | Autor:

Wann sind wir endlich für M-Commerce bereit?

Sonntag, 1. August 2010 20:30

Erst kürzlich wurde in der umfangreichen Mobile-Studie GO SMART 2012 erneut die zunehmende Relevanz des Mobile Internets attestiert:

“Momentan nutzen 11 Prozent der Deutschen ein Smartphone, das entspricht rund 9 Millionen deutschen Smartphone-Besitzern. 23 Prozent, also fast 2 Millionen von ihnen, surfen damit bereits täglich mobil im Internet.”

Bis 2012 soll sich die Nutzerzahl noch einmal verdoppeln und zudem wird die Nutzungsintensität zunehmen. Bei pessimistischer Schätzung kann man also in knapp 2 Jahren mit 4 – 6 Mio. mobiler Intensivnutzer rechnen.

Man müsste meinen, dass dies genug Gründe sind um sich aus Handels-Sicht mindestens mit M-Commerce auseinander zu setzen. Umso erstaunlicher ist es, dass dieses Feld von den meisten Unternehmen noch immer kaum Beachtung findet. Seit der letzten umfangreicheren Analyse des deutschen M-Commerce Marktes (Das deutsche M-Commerce-Desaster: Wo bleiben die Mobile-Shops?) hat sich kaum etwas verändert.

Dabei gibt es bereits einige interessante und erfolgreiche M-Commerce Ansätze. So hat Vente Privée erst gerade von 500.000 Euro Umsatz über die gerade gelaunchte iPhone App berichtet, auch wenn sie noch einige Schwächen aufweist. Amazon gab bekannt, dass mittlerweile 1 Mrd. Dollar Nachfrage mobil generiert wird.

Was derzeit den meisten M-Commerce Ansätzen noch fehlt sind echte Mehrwerte ggü. den bestehenden Aktivitäten. Denn die wirklichen Vorteile ergeben sich erst durch eine sinnvolle Vernetzung der unterschiedlichen Kanäle oder der Nutzer / Kunden.

Im ersten Schritt ist jedoch zu empfehlen erst einmal das bestehende Angebot (insb. Services) mobil verfügbar zu machen. Ob dies via Mobile App oder mobiler Website erfolgt ist vom konkreten Anwendungsszenario abhängig.

Thema: Commerce, Mobile | Kommentare (22) | Autor: