Salat per Lieferdienst | Interview mit stadtsalat.de Gründer Marcus Berg

In meiner Umfrage zu gewünschten Interviewthemen- und partnern gab es diverse Nennungen zum Online Lebensmittelhandel. Zu diesem Thema wird es in diesem Jahr ca. fünf Podcasts geben und den Anfang macht Marcus Berg von stadtsalat.de, die mit eigenen Foodtrucks und sehr cleveren Lieferlösungen in Hamburg zu einer respektablen Größe im Mittagsbusiness herangewachsen sind. Im Gespräch mit Markus geht es darum, ob die Nische Salat als Basis für so ein Modell überhaupt groß genug ist, woher die Kunden kommen, welche Wachstumsschritte nun anstehen und natürlich warum der Salat von stadtsalat.de am allerbesten schmeckt. Viel Spass beim Gespräch! Weiterlesen

Was können Banken vom Omnichannel lernen?

Frau mit GeldsackScheinbar machen Banken die gleichen Erfahrungen wie die omnichannel geplagten Händler. In dieser Podcast Ausgabe drehen wir den Spieß um. Bankenexperte und IT-Finanzmagazin Autor Rudolf Linsenbarth ist treuer Leser von Kassenzone.de und hat mich zum Thema Banken und Paymentdienste befragt. Gilt das Omnichannel Dilemma des Handels auch für Banken? Können Retailbanken mit ein paar Onlineinitiativen die Kurve kriegen? Darum geht es im aktuellen Interview. Wir brauchen die ersten 10 Minuten, um warm zu werden, aber danach entwickelt sich aus meiner Sicht ein sehr spannendes Gespräch. Ich muss zugeben, dass mir viele Initiativen der Banken ein Rätsel sind und mehr nach strategischen Notlösungen aussehen, aber ich bin in dieser Folge auch nicht der Experte. So richtig aus Kundensicht sind aber sehr wenige Ansätze gedacht, die ich bisher gesehen habe. Sei es drum, vielleicht gibt es ja bald wieder Zinsen auf das angelegt Geld. Weiterlesen

Preloved Fashion Champion Vite EnVogue im Interview

Lange Zeit hat niemand an den Markt für gebrauchte (Luxus-) Mode geglaubt, aber mittlerweile gibt es einige große Anbieter in den Markt. Der mit Abstand größte Anbieter ist Vite EnVougue. 15 Millionen Euro Bruttoumsatz 2016, 100+ Mitarbeiter und ein profitables Geschäftsmodell sind das Ergebnis jahrelanger Arbeit. Mit der Geschäftsführerin Karolin Junkers spreche ich über die Details des Modells und auch darüber warum es in den nächsten Jahren noch viel größer werden dürfte. (Disclosure: Karolin ist auch Partnerin beim Beratungsnetzwerk eTribes.) Vite EnVogue ist für mich deshalb so spannend, weil das Modell sehr starke und nachhaltige Lock In Effekte aufbaut, die zu niedrigen CPOs und klasse Retention Quoten führen. Auch wenn es auf den ersten Blick aussieht wie ein „normales“ Handelsmodell, so führt Vite EnVogue zu jedem Zeitpunkt ein einzigartiges Angebot auf der Plattform, das mit zeitlicher bzw. mengenmäßiger Verknappung starke Kaufanreize setzt. Und alle Seiten gewinnen dabei: Verkäufer, Käufer und Plattform. Das ist ein zurzeit eher seltener Zustand in der Plattformökonomie und deshalb so lobenswert. Weiterlesen

Wie groß wird der Lebensmittelhandel online bis 2020?

Frau ffnet Kiste mit Lebensmitteln, Lieferservice per postsendIn Deutschland werden jedes Jahr über 200 Mrd. Euro Umsatz mit Lebensmitteln gemacht und nur 1-2% dieses Marktes finden online statt. Das heizt die Phantasie von sehr vielen Unternehmen und Unternehmern an. Mit dem AllyouneedFresh Geschäftsführer Udo Kießlich spreche über über Wachstumschancen, -hürden und die verschiedenen Online Geschäftsmodelle des Marktes. Ich verfolge den Markt nun schon seit einigen Jahren, aber ein robustes Bauchgefühl wann es da „so richtig los geht“ habe ich noch nicht. In der Zwischenzeit halten mich die sehr pointieren Beiträge von Peer Schader (Supermarktblog) bei Laune. Was ich nun aber durch Udo gelernt habe ist Folgendes: Weiterlesen

„Chantal, mach mal lauter!“ | Ein Gespräch über den Status Quo von Bots, Voice & Echo mit Antonia Ermacora

chatbotIch muss zugeben, dass ich ein großer Fan von der Idee einer screenlosen Onlinewelt bin. Wer braucht schon ein Touchpad, wenn er doch alle seine Wünsche und Fragen frei in den Raum sprechen kann? Je mehr ich darüber nachdenke, desto mickriger kommen mir die screengebundenen Interfaces heute vor, egal wie responsive sie sind. Nie wirkt es natürlich, nie fehlerfrei, dauernd braucht man ein neues Passwort. Alles irgendwie blöd. Da wirkt das Versprechen von Google Home und Amazon Echo sehr interessant. Bisher haben wir die Sprache in der digitalen & analogen Welt benutzt, um anderen Menschen zu erklären was wir wollen. Wenn man nun auch einmal Maschinen etwas erklären kann, entstehen sehr spannende Use Cases die ich in vielen folgenden Beiträgen skizzieren werden. Das „Alexa“ etwas bei Amazon für uns bestellt, der Use Case der gerade in der Presse diskutiert wird, erscheint gegenüber dem was bereits heute vorstellbar extrem langweilig. Weiterlesen

Wie wird man Amazon Millionär? Interview mit Kavaj Gründer Jörg Kundrath

kavajZum Jahresausklang habe ich in einem zweiteiligen Interview mit Jörg Kundrath über die aktuell gängigen Amazon Thesen gesprochen. Als Gründer von Kavaj, wurde Jörg bei Kassenzone schon sehr oft als sehr erfolgreiches Beispiel für das Thema Markenaufbau bei Amazon genannt. Ich selber bin ein großer Fan von den Möglichkeiten die uns die Marktplätze bieten, allerdings werden die aktuell erfolgsversprechenden Amazon Mechanismen sehr oft von den Anwendern als Strategie mißverstanden. Und das stimmt aus meiner Sicht nicht mehr. Jörg hatte vor fünf! Jahren mit seinem Mitgründer eine gute Idee, unternehmerischen Mut und ausreichend Know How, um seine Amazon Umsatzmillionen zu erwirtschaften („Die Kavaj Reise (bei t3n)„). Das ist nicht leicht wiederholbar, weder durch etwas Amazon SEO einer bestehenden Marke oder durch den Aufbau einer neuen Marke. Weiterlesen

Wie funktioniert das Ökosystem rund um Marktplätze? Updates zu Zalando & heypaula

Lehm veredelnIm Februar habe ich das erste Interview mit Marcel Brindöpke zum Unternehmen heypaula.de aufgezeichnet. Zu dem Zeitpunkt ging es noch darum Geld über Seedmatch einzusammeln, was auch hervorragend funktioniert hat. Heypaula wächst sehr zügig und hat im Rahmen der Expansion erkannt, dass der Markt in dem sie sich befinden viel größer ist im Februar als angenommen. Auf den ersten Blick sieht heypaula.de aus wie eine Art Serviceprovider für Markenhersteller, der aufgrund der steigenden E-Commerce Komplexität eine Nische als Produktdatenveredler gefunden hat. In Wahrheit ist es aber so, dass diese Art von Arbeit das eigentliche Handelsgeschäft geworden ist. Dazu habe ich mich im letzten Beitrag („Handel 2025, welcher Handel?„). Warum wächst das Geschäft von Heypaula so stark und warum kann Zalando auch zukünftig nicht auf solche Anbieter verzichten?

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Das Parfüm des Nordens | Interview mit der Kornlegende Simon Meyborg

Simon Meyborg ist Entwickler, Unternehmer und Kornliebhaber. Er hat es sich zum Ziel gemacht den Korn wieder salonfähig zu machen und in seinem zugehörigen Podcast erzählt er jede Woche darüber ob und wie im das gelingt. Nachdem der Korn nun seit zwei Wochen im Handel ist und seine erste Charge mit 230 Flaschen nach 3h ausverkauft war, ist es an der Zeit für das erste Kassenzone Interview. Wer noch schnell die besten 40% für 20 Euro kaufen will, kann das unter www.meyborg.co tun. Die dort gerade vorhandenen 200 Flaschen dürften nicht mehr lange vorhalten. Weiterlesen

Wie kann man Wein online verkaufen? | Wine In Black Gründer Christian Hoya

xirazIn Deutschland wird pro Jahre Wein für fast 10 Mrd. Euro verkauft. Der Onlineanteil liegt noch bei bescheidenen 3-6% und die Handelsstrukturen sind noch sehr sehr traditionell. Bei Wein handelt es sich um ein ein Produkt was aufgrund seiner Eigenschaften für den Onlinehandel nicht einfach greifbar war. Die Produkte sind schwer vergleichbar, nicht einfach zu verschicken und generell kommt der Lebensmittelbereich online erst jetzt so richtig in Fahrt. Umso spannender ist es auf die Lernkurve von Wine In Black (WIB) zu schauen, die in diesen Markt durchaus als Onlinepioniere gelten dürften. Weiterlesen

Verlag 2.0 | Die Onlinemarketingrockstars und ihr spannender Weg zur Medienmarke

OnlinemarketingrockstarsDie Onlinemarketingrockstars (OMR) aus Hamburg sind in vielerlei Hinsicht faszinierend. Philipp Westermeyer hat daraus in kurzer Zeit einen der größten deutschen Podcasts gemacht, ein schon jetzt sehr reichweitenstarkes Blog und das spätestens ab 2017 führende Online Festival in Deutschland bzw. Nordeuropa. Die Entwicklung der OMR ist deshalb so spannend, weil sie bewusst oder unbewusst zeigen wie sich (Fach-) Verlage heutzutage aufstellen müssen. Wie alle digitalen Konzepte denken auch die OMR Leute viel stärker vom Konsument und haben deutlich mehr Software- und Marketingkompetenz als analoge Konzepte. Genau diese Dinge fehlen den meisten Fachverlagen, weshalb es für die OMR in Zukunft nicht schwer sein sollte in andere Fachbereiche zu expandieren. Philipp Westermeyer zeigt in dem Interview sehr glaubwürdig seine Begeisterung fürs Medienmachen.

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