Was genau hat enfore.com vor? Im Gespräch mit Seriengründer Marco Börries

enforeMarco Börries hat bereits einige große Unternehmen aufgebaut und verkauft. Seit sieben Jahren arbeitet er nun an seinem Startup Nummer 4 „enfore.com“ . Diese in heutigen Zeiten sehr sehr sehr lange Entwicklungsphase, die scheinbar den Lean Startup Prinzipien widerspricht, hat zu einer entsprechenden Skepsis des Marktes (auch bei mir) geführt. Nun stellen sich viele Marktbegleiter die Frage was er denn genau macht bzw. machen will. Ist der deutsche Bill Gates größenwahnsinnig den weltweit 200 Millionen kleinen Businesses helfen zu wollen, oder doch am Ende genial. Warum konnte er bevor er mit irgendetwas live geht 40 Mio. Dollar (oder mehr) einsammeln und warum sind die Investoren, so sagt man zumindest, immer noch begeistert? Joel Kaczmarek hat sich dieser Frage in mehreren Podcasts mit Marco gewidmet und auch dabei auch versucht das Produkt enfore.com zu beschreiben. Das ist alles andere als einfach.  Weiterlesen

Wer baut das nächste Paypal?

French Bulldog saving moneyNachdem ich nun eine Stunde lang mit den beiden Bankenexperten Jochen Siegert und André Bajorat (Paymentandbanking.com) zu dieser Frage gesprochen habe weiß ich: Von den Banken oder Versicherungen kommt zu wenig, um einen Paypal Herausforderer zu bauen und das auch noch viel zu langsam, um beim Thema digital überhaupt mittelfristig eine Rolle spielen zu können. Das ist schade, weil im Gegensatz zu vielen anderen Branchen sehr spannende Assets (Kundendaten, Kundenzugang, Kontodaten usw.) vorhanden sind, mit denen man hervorragend digitale Geschäftsmodelle aufbauen könnte. Aber viel mehr als eine neue „digitale EC-Karte“ kommt bisher nicht dabei rum. Weiterlesen

Warum Amazon von notebooksbilliger.de lernen kann | Interview mit Arnd von Wedemeyer

Notebooksbilliger.deAuf das Interview mit dem Notebooksbilliger.de Gründer Arnd von Wedemeyer habe ich mich schon lange vorab gefreut. Notebooksbilliger.de ist eine der Webseiten die mich bereits seit meinem Einstieg in die Welt des Onlinehandels begleitet, und über die Jahre habe ich das ein oder andere Notebook dort bestellt. Im Kassenzone Whatapp Kanal gingen vor dem Interview dutzende Fragen ein, die Arnd alle sehr geduldig beantwortet hat. Die meisten Fragesteller waren natürlich an der Konstellation Amazon vs. Notebooksbilliger.de interessiert und hier muss man anerkennen, dass Notebooksbilliger.de sein Segment dominiert und Amazon mittlerweile erhebliche Probleme hat Sortimente sinnvoll darzustellen, die sehr aktuell gehalten werden müssen und hoch konfigurativ sind. („Amazons Limit„). Aber auch sonst war das Gespräch sehr unterhaltsam und aufschlussreich. Weiterlesen

Digitalisierung zum Festpreis – Teil 3. Interview mit Florian Heinemann bei der #OMR17

Kluge EuleDas Onlinemarketingrockstars Festival in Hamburg war schon sehr cool, aber dazu wird noch ein ausführlicher Beitrag folgen. Auf dem Festival haben wir mit Spryker einen kleinen Stand inkl. Bühne betrieben, um ein paar Kluge Worte mit Florian Heinemann, Tarek Müller & Co. zu wechseln. Den Anfang hat traditionell Florian Heinemann gemacht, der seine beiden legendären Podcasts („Digitalisierung zum Festpreis„) und („Investieren mit Geld zurück Garantie„) fortsetzt. Man mag es kaum glauben, aber auch in dieser Ausgabe kamen wieder neue spannende Gedanken zur Sprache. Unter anderem beklagt Florian die teilweise Ignoranz von Führungskräften die in Zalando noch immer einen Verlustcase sehen („Lest doch mal Zeitung!“) und er bringt pragmatische Vorschläge in welche Themen und Setups Konzerne investieren können („Kompetenzen kaufen, nicht Umsatz!“). Wie immer sehr spannend. Viel Spass beim Interview! Weiterlesen

Stephan Schambach über Mobile First Konzepte

schambachStephan Schambach ist einer der erfolgreichsten deutschen Seriengründer seit Beginn der digitalen Zeitrechnung. Angefangen mit Intershop in Jena, über den 2,8 Mrd. Dollar Exit von Demandware an Salesforce bis hin zur spannenden Neugründung Newstore in Boston/Berlin hat er eine Menge „Shoptechnologen“ gesehen und gegründet. Warum er daran glaubt, dass Newstore die richtige Lösung für vertikale Premiummarken ist, und weshalb man lieber in den USA oder China gründen sollte, erklärt er im Interview. Sehr spannend ist seine Sicht auf dem Gesamtmarkt. Er war zu seiner Zeit mit Intershop und Demandware seinem Markt jeweils weit voraus, insofern könnte an der Mobile First Idee von Newstore schon etwas dran sein. Aber schaut euch einfach das Interview an.  Weiterlesen

Vom Company Builder zum Operational VC | Gespräch mit Project A Ventures

PAV-LOGOAuf den ersten Blick ist es gar nicht so klar, aber das klassische Venture Capital Modell scheint auch ein Opfer der Plattformökonomie zu werden. Unter „klassisch“ verstehe ich ein Setup in dem ein mehr oder weniger erfahrenes Managementteam einen xx Mio. Euro Fund verwaltet und fünf bis zehn Investments pro Jahr macht – in der Hoffnung auf den einen großen Hit. Ich habe mit dem Project A Ventures Gründer Uwe Horstmann über den Zustand der Berliner VC Szene und natürlich über Project A Ventures unterhalten. Bisher war Project A vor allem als Inkubator bekannt, allerdings ist das so nicht mehr gültig und aktuell lässt Project A keine Gelegenheit aus sich als Operational VC darzustellen. Warum das so ist, erfahrt ihr im Gespräch mit Uwe. Das Problem klassischer VCs sprechen wir nicht explizit an, aber es gibt zwei Beiträge die ich euch dazu nicht vorenthalten möchte.  Weiterlesen

Salat per Lieferdienst | Interview mit stadtsalat.de Gründer Marcus Berg

In meiner Umfrage zu gewünschten Interviewthemen- und partnern gab es diverse Nennungen zum Online Lebensmittelhandel. Zu diesem Thema wird es in diesem Jahr ca. fünf Podcasts geben und den Anfang macht Marcus Berg von stadtsalat.de, die mit eigenen Foodtrucks und sehr cleveren Lieferlösungen in Hamburg zu einer respektablen Größe im Mittagsbusiness herangewachsen sind. Im Gespräch mit Markus geht es darum, ob die Nische Salat als Basis für so ein Modell überhaupt groß genug ist, woher die Kunden kommen, welche Wachstumsschritte nun anstehen und natürlich warum der Salat von stadtsalat.de am allerbesten schmeckt. Viel Spass beim Gespräch! Weiterlesen

Was können Banken vom Omnichannel lernen?

Frau mit GeldsackScheinbar machen Banken die gleichen Erfahrungen wie die omnichannel geplagten Händler. In dieser Podcast Ausgabe drehen wir den Spieß um. Bankenexperte und IT-Finanzmagazin Autor Rudolf Linsenbarth ist treuer Leser von Kassenzone.de und hat mich zum Thema Banken und Paymentdienste befragt. Gilt das Omnichannel Dilemma des Handels auch für Banken? Können Retailbanken mit ein paar Onlineinitiativen die Kurve kriegen? Darum geht es im aktuellen Interview. Wir brauchen die ersten 10 Minuten, um warm zu werden, aber danach entwickelt sich aus meiner Sicht ein sehr spannendes Gespräch. Ich muss zugeben, dass mir viele Initiativen der Banken ein Rätsel sind und mehr nach strategischen Notlösungen aussehen, aber ich bin in dieser Folge auch nicht der Experte. So richtig aus Kundensicht sind aber sehr wenige Ansätze gedacht, die ich bisher gesehen habe. Sei es drum, vielleicht gibt es ja bald wieder Zinsen auf das angelegt Geld. Weiterlesen

Preloved Fashion Champion Vite EnVogue im Interview

Lange Zeit hat niemand an den Markt für gebrauchte (Luxus-) Mode geglaubt, aber mittlerweile gibt es einige große Anbieter in den Markt. Der mit Abstand größte Anbieter ist Vite EnVougue. 15 Millionen Euro Bruttoumsatz 2016, 100+ Mitarbeiter und ein profitables Geschäftsmodell sind das Ergebnis jahrelanger Arbeit. Mit der Geschäftsführerin Karolin Junkers spreche ich über die Details des Modells und auch darüber warum es in den nächsten Jahren noch viel größer werden dürfte. (Disclosure: Karolin ist auch Partnerin beim Beratungsnetzwerk eTribes.) Vite EnVogue ist für mich deshalb so spannend, weil das Modell sehr starke und nachhaltige Lock In Effekte aufbaut, die zu niedrigen CPOs und klasse Retention Quoten führen. Auch wenn es auf den ersten Blick aussieht wie ein „normales“ Handelsmodell, so führt Vite EnVogue zu jedem Zeitpunkt ein einzigartiges Angebot auf der Plattform, das mit zeitlicher bzw. mengenmäßiger Verknappung starke Kaufanreize setzt. Und alle Seiten gewinnen dabei: Verkäufer, Käufer und Plattform. Das ist ein zurzeit eher seltener Zustand in der Plattformökonomie und deshalb so lobenswert. Weiterlesen

Wie groß wird der Lebensmittelhandel online bis 2020?

Frau ffnet Kiste mit Lebensmitteln, Lieferservice per postsendIn Deutschland werden jedes Jahr über 200 Mrd. Euro Umsatz mit Lebensmitteln gemacht und nur 1-2% dieses Marktes finden online statt. Das heizt die Phantasie von sehr vielen Unternehmen und Unternehmern an. Mit dem AllyouneedFresh Geschäftsführer Udo Kießlich spreche über über Wachstumschancen, -hürden und die verschiedenen Online Geschäftsmodelle des Marktes. Ich verfolge den Markt nun schon seit einigen Jahren, aber ein robustes Bauchgefühl wann es da „so richtig los geht“ habe ich noch nicht. In der Zwischenzeit halten mich die sehr pointieren Beiträge von Peer Schader (Supermarktblog) bei Laune. Was ich nun aber durch Udo gelernt habe ist Folgendes: Weiterlesen