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Beauty im Abo (Glossybox) – kann das funktionieren?

Samstag, 19. März 2011 14:27

Rocket Internet probiert sich mit Glossybox gerade wieder an einem neuen Geschäftsmodell aus, dass ein noch relativ junges Vorbild in den USA hat.  Das Geschäftsmodell basiert auf dem Verkauf von Abos für monatliche gelieferte Beauty Päckchen mit Testprodukten.

Glossybox Geschäftsmodell

Glossybox Geschäftsmodell

Auf Gründerszene.de wurde zu diesem Thema ein Branchenexperte (Christian Litsch) befragt, der das Modell sehr kritisch bewertet. Er glaubt nicht, dass sich das Modell aufgrund der sehr speziellen Marktstruktur im Beautybereich skalieren lässt. Das ist ein wenig auf das Henne-Ei Problem zurückzuführen. Für Top Marken ist es nicht attraktiv spezielle Samples für einen eher kleinen Abonnentenkreis zu erstellen und Nutzer werden in der Regel nicht bereit sein viel für Samples zu zahlen, wenn es sich um NoName Produkte handelt. Diese Argumentation ist auf den ersten Blick schlüssig, allerdings sehe ich die Zukunft des Modells aus drei Gründen nicht ganz so schwarz:

  • Das Modell ist nur bedingt mit dem stationären Handel zu vergleichen. Hätte der Vente Privée CEO vor 10 Jahren einen Branchenexperten gefragt, ob man Markenreste lukrativ  im Internet verkaufen, wäre Vente Privée wohl kaum entstanden. Glossybox hat dieselbe Herausforderung wie die Shopping Clubs. Ausreichend viel begehrenswerte Ware muss in das Angebot eingeschleust werden, um die Boxen mit lukrativen NoName Produkten aufzufüllen. Das ist mE möglich.
  • Wenn der Trick bei dem Modell darin besteht das Henne-Ei Problem zu lösen, dann traue ich das am ehesten Rocket in Berlin zu. An liquiden Mitteln und Erfahrung im Abo Verkauf mangelt es dort nicht.
  • Eine große Basis an Abonnenten mit individuellen Profilen, könnte ein attraktive Basis für Beauty Produzenten sein, um a) neue Produkte zu testen oder, um b) spezielle Produkte bestimmten Zielgruppen direkt zur Verfügung zu stellen.

Thema: Commerce | Kommentare (1) | Autor:

Teil 2: Mediamarkt online – Strategien

Dienstag, 15. März 2011 15:30

Im ersten Teil der Mediamarkt Online Artikel ging es um die Rahmenbedingungen der Media-Saturn-Holding für einen Start im Online Handel. In diesem Artikel werde ich mir fünf populäre Markteintrittsstrategien unter den gezeigten Rahmenbedingungen anschauen. Eine dieser Strategien halte ich aufgrund der vorgenommenen Bewertungen für umsetzungsgeeignet. Diese picke ich mir im letzten Teil dieser kleinen Serie noch einmal heraus.

Bewertungssystem:

Das folgende Bewertungsystem dient an dieser Stelle als Grundlage für die Bewertung der verschiedenen Strategien. Das Bewertungsystem lässt sich mE nicht generalisieren und damit für andere Sachverhalte anwenden. Die folgenden vier Dimensionen (abgeleitet aus dem ersten Artikel) eignen sich für die Bewertung der Mediamarkt Strategien:

Bewertungssystem Mediamarkt

Bewertungssystem Mediamarkt

Für jede der Strategien müssen diese Dimensionen bewertet werden. 5 Sterne bedeutet, dass sich die entsprechende Dimension innerhalb der betrachteten Strategie sehr vorteilhaft für Mediamarkt auswirkt. 0 Sterne bedeutet, dass es sich entsprechend negativ auswirkt. In der folgenden Tabelle sind ein paar beispielhafte Positiv- und Negativfaktoren dazu aufgeführt.

 

Markt Synergien Komplexität Preis
Positiv
  • Bereits Groß
  • International
  • International-isierbar
  • Einkauf MSH nutzbar
  • Zahlt auf stationär ein
  • Isoliert vom MSH Geschäft umsetzbar
  • wenig Online Know How notwendig
  • eher gering (unter 20 Mio. Euro)
Negativ
  • Kaum International-isierbar
  • Begrenzter Markt
  • Konkurrenz zu stationär
  • Eigener EK notwendig
  • Abstimmung mit stationär notwendig
  • Management Aufmerksamkeit groß
  • eher hoch (über 100 Mio. Euro)

 

Strategie 1:  Zukauf eines etablierten nationalen Online Modells

Der Zukauf eines etablierten Players wie Redcoon oder Cyberport ist sicher eine der meistdiskutierten und eingängigsten Strategien. Aufgrund der Verfügbarkeit diverser Player am Markt ist diese Möglichkeit besonders verlockend für die M&A Verantwortlichen des Konzerns. Wie aber ist diese Strategie zu bewerten?

Markt:

  • Man kann mit dem Zukauf bereits auf ein meist ordentliches Umsatzniveau aufsetzen. Mehr als 1-5% Online Umsatz per Zukauf in Relation zum 20 Mrd. € Stationärumsatz sind allerdings nicht möglich. In diesem Fall müssten alle verfügbaren Player gekauft werden.
  • Die Internationalisierbarkeit der Konzepte ist in der Regel gegeben. Problematisch wäre das höchstens bei notebooksbilliger.de aufgrund der Domain.
  • Der Innovationsgrad eines solchen Geschäftsmodells ist eher gering. Es geht hierbei um Lame Commerce Ansätze, denen ich zukünftig sehr wenig zutraue.

Synergien:

  • Als komplett eigenständiger Player wird es mE schwer auf Leistungen innerhalb des MSH Baukastens zurückzugreifen. Die Overhead Funktionen werden für Cyberport & Co. sicherlich kein Bonus sein.
  • In der Wahrnehmung der anderen MSH Funktionäre wird ein zugekaufter Player wahrscheinlich ein Wettbewerber bleiben. Das hatte bereits der Eigengründung mediaonline.de den Garaus gemacht.

Komplexität:

  • Wenn das Management des zugekauften Players gebunden werden kann, löst das für MSH bereits einige Probleme.
  • Online Know How wird zugekauft. Das macht es einfach.

Preis:

  • Mehrere Anbieter/Verkäufer sind vorhanden. Das wirkt sich positiv auf den Kaufpreis aus. Trotzdem wird grob das aktuelle Umsatzniveau mal 1,x als Bewertungshebel genommen.
  • Da in diesem Marktsegment wahrscheinlich ohne viel Phantasie gehandelt werden kann, erspart sich MSH 15fach+X EBIT Bewertungen.

Ergebnis:

Diese Strategie ist sehr offensichtlich und kann für einen Konzern bei fehlenden Alternativen durchaus sinnvoll sein.

Bewertungsmodell Zukauf

Bewertungsmodell Zukauf

 

Strategie 2: Aufbau eines Online Shops unter der Marke “Mediamarkt”

Da war doch was. Genau, dieses Experiment hat man doch schon mal vor ein paar Jahren gewagt, um es dann aufgrund diverser Querelen 2007 wieder einzustellen. Die neueren Versuche in diesem Bereich sind konzeptionell eher ein Witz. Aufgrund so einer Historie ist von der Strategie bereits abzuraten, aber ich würde trotzdem noch einmal die wichtigsten Punkte beleuchten. Vielleicht gibt es ja eine gewisse Lernkurve bei MSH.

Markt:

  • Man startet mit so einem Versuch bei NULL, allerdings ließen sich auch die MSH Brands dafür nutzen. Es kann also davon ausgegangen werden, dass ein 50-100 Mio.  € Umsatzniveau bei konsequenter Umsetzung zügig erreicht wird.
  • Es besteht die Möglichkeit das Rad neu zu erfinden. Vielleicht baut man ein Zappos für Technik, wobei Zappos nur der Platzhalter für eine weitsichtige Umsetzung ist.

Synergien:

  • Aufsetzen auf Konzernleistungen möglich, wenn die Barrieren aus den ersten Versuchen beseitigt werden.
  • Der Aufbau eines eigenen Managementteams ist möglich.

Komplexität:

  • Die konzeptionelle Komplexität ist natürlich abhängig vom gewählten Modell. Die wahre Komplexität zeigt sich beim Zugriff auf die Konzernleistungen.
  • Je erfolgreicher ein solches Vorhaben wird, und damit die stationären Aktivitäten kanibalisiert, desto schwieriger wird die Umsetzung.

Preis:

  • Abhängig vom gewählten Modell wahrscheinlich teurer als der Zukauf eines No-Brain Online Shops.

Ergebnis:

Diese Strategie kann sinnvoll sein, wenn eine Lösung für die Konzernwiderstände gefunden wird. Davon ist allerdings nicht auszugehen.

Bewertungsmodell MediaOnline

Bewertungsmodell MediaOnline

 

Strategie 3: Aufbau eines Online Shops unter einer neuen Marke

Sollte man zu dem Ergebnis kommen, dass sich die hausgemachten Differenzen für die Umsetzung der Strategie 2 nicht umsetzen lassen, dann könnte man das Vorhaben unter einer neuen Marke ausgründen. Ich setze damit allerdings voraus, dass die lokalen MSH Manager mit so einem Vorhaben einverstanden sind.

Markt:

  • Analog zu Strategie 2

Synergien:

  • Analog zu Strategie 2
  • Verwendung des starken Mediamarkt Brands nicht möglich

Komplexität:

  • Weitestgehend analog zu Strategie 2

Preis:

  • Noch teurer als Strategie 2, weil eine komplett neue Marke geschaffen werden muss.

Ergebnis:

Die Strategie ist auf den ersten Blick attraktiv, weil sie von den Problemen der zweiten Strategie ablenkt. Im Detail muss natürlich geprüft werden, ob man sich mit einer neu zu schaffenden Marke noch größere Probleme einkauft.

Bewertungsmodell NewBrand

Bewertungsmodell NewBrand

 

Strategie 4: Konzentration auf Zubringerkonzepte wie z.B. Live Shopping

Wenn sich meine Vermutung aus Mediamarkt@Online Analyse vom April 2010 bestätigt, macht es für Mediamarkt keinen Sinn sein teuer aufgebautes Preisimage online zu gefährden. Trotzdem lässt sich eine Domain wie Mediamarkt.de hervorragend dazu nutzen mehr Kunden in die Läden zu locken bzw. Cross Selling Geschäft zu betreiben.  Dafür gibt es unzählige Möglichkeiten. Beispielhaft wären eine Art Club Konzept oder ein OneProductaDay Konzept.

Markt:

  • Der Markt ist insgesamt beschränkt, weil er stark an die aktuelle Mediamarkt Ausrichtung angelehnt ist.
  • Je nach Ausführung des Konzeptes könnte trotzdem ein signifikanter Zusatzumsatz erreicht werden.

Synergien:

  • Werbekonzept verwendbar
  • Ggf. 100% Impact auf Ladenkonzepte
  • Support des stationären Managements

Komplexität:

  • Backend Prozesse könnten Komplex sein, insbesondere wenn Verrechnungssysteme stationär synchronisiert werden müssen
  • Insgesamt wird das Thema aber wohl gut beherrschbar sein.

Preis:

  • Bei Auswahl einer guten Agentur und/oder straffer Steuerung sollte eine günstige Lösung machbar sein.

Ergebnis:

Diese Strategie erscheint mir sinnvoll, ggf. sogar im Zusammenspiel mit Strategie Nr. 3. Ich bin bei dieser Strategie  voreingenommen. Ein neutraler Beobachter wäre in der Bewertung wohl etwas zurückhaltender.

Bewertungsmodell LiveShopping

Bewertungsmodell LiveShopping

 

Strategie 5: Konzentration auf Nischen- und Dienstleistungskonzepte (Become a platform)

Sollte sich MSH bzw. die Metrogruppe überlegen langfristig eine große Nummer im Online Geschäft zu sein, dann reicht ein MSH Online Konzept natürlich nicht aus. Die Strategie 5 ist eher vergleichbar mit dem S3/EC2 Vorstoß von Amazon in die IT Dienstleistungsecke. Etwas ähnliches ist natürlich auch für die Metrogruppe möglich, z.B. wenn deren dienstleistungsfähige Kompetenzen entsprechend online ausgerichtet werden. Vielleicht könnten ich z.B. als Hersteller einer neuen LCD TV Marke in Realtime Ladenflächen in einem Saturnmarkt mieten.

Markt:

  • Unbegrenzt

Synergien:

  • Unbekannt – abhängig vom Geschäftsmodell

Komplexität:

  • Sehr hoch

Preis:

  • Sehr teuer

Ergebnis:

Klingt irgendwie spektakulär, zu spektakulär für einen klassichen Konzern mE.

Bewertungsmodell BigMove

Bewertungsmodell BigMove

 

Fazit:

Es gibt natürlich noch mehr Möglichkeiten für die MSH, allerdings sind die hier vorgestellten Strategien ausreichend populär und wahrscheinlich Teil der MSH Planspiele. Aus meiner Sicht wäre eine konsequente Umsetzung von Strategie 3 und 4 sinnvoll. Meinen Beobachtungen nach, wird es aber auf Strategie 1 hinauslaufen. Das ist für so einen Konzern zum aktuellen Zeitpunkt wahrscheinlich die schmerzfreiste Lösung.

In meinem letzten Beitrag zu diesem Thema werde ich deshalb noch einmal das Vorgehen zu Strategie 1 näher unter die Lupe nehmen und diverse Anbieter aus Sicht der MSH bewerten. Vielleicht komme ich auf diesem Weg tatächlich zur später umgesetzen Strategie.

Thema: Commerce, Strategie | Kommentare (4) | Autor:

MeinPaket.de Review

Sonntag, 30. Januar 2011 12:06

Seit einigen Wochen nehme ich mir nun schon regelmäßig vor das Projekt www.meinpaket.de von DHL zu bewerten. Heute morgen habe ich dazu wieder einen Artikel bei shopanbieter.de gelesen und mich an den breit gestreuten Werbeflyer (Bild unten) erinnert.  Einen Online Marktplatz mit einer wiederkehrenden Option zum Gewinn eines Kaffeevollautomaten zu bewerben war, positiv ausgedrückt, ein mutiger Ansatz. Es gab bereits im Oktober fast nur kritische Stimmen aus der Fachszene zu dem Vorhaben, allerdings hatte ich das eher unter “Learnings Sammeln” einsortiert und gehofft, dass DHL tatsächlich ein starkes Marktplatzkonzept präsentiert. Da gäbe es viele spannende Fragen zu beleuchten:

  • Was wären sinnvolle USPs für einen DHL Marktplatz?
  • Lassen sich die DHL Assets gut nutzen?
  • Welche Sortimente sind für das Konzept geeignet?
  • Wie kann/wird das Markting gestaltet?
  • Was für einen Eindruck macht der Marktplatz technisch/Usability?
  • Hat das Konzept einen Chance gegen Amazon & Co.
  • ……

Nach 5 Minuten Kurzanalye und Check diverser Funktionen auf meinpaket.de, Lesen diverser Reviews und Rückblick auf das DHL  Konzept der “Clevercard“, werde ich allerdings momentan von einer Analyse absehen. Das Konzept ist grundsätzlich so mangelhaft und wird von technischen, fachlichen und sonstigen Mängeln garniert, dass eine Analyse wohl kaum Mehrwerte in Form neuer Erkenntnisse schaffen könnte. Schade eigentlich (insbesondere für das Team), denn der Gedanke eines DHL nahen Marktplatzes ist aus meiner Sicht attraktiv. Entweder wird das Projekt wie die Clevercard nach 6 Monaten wieder eingestellt, oder DHL muss sich Gedanken über ein paar grundlege Fragen (s.o.) machen.

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E-Commerce ist toll

Mittwoch, 26. Januar 2011 19:52

Nachdem ich im Anschluss an das Barcamp Hamburg 2010 einen Artikel zum Thema (Lame) E-Commerce ist doof geschrieben habe, möchte ich in diesem Artikel die Gegenposition einnehmen. (Exciting) E-Commerce ist toll. Die Unterscheidung zwischen Lame & Exciting ist an dieser Stelle sehr wichtig. Klassische Shopkonzepte, auch wenn Zalando dank kluger Marketingstrategie etwas anderes zeigt, haben es zunehmend schwerer am Markt. Deshalb bezieht sich meine Empfehlung ausdrücklich auf Konzepte die den Markt anders (ggf. neu) angehen.

#1: Der relevante Markt ist sehr groß

Normalerweise streiche ich dieses Argument, weil Standard VCs u.a. damit Business Modelle einwerten. Auf diese Weise sind alle Startups im E-Commerce, Automobil, Pharme und Energiebereich interessant. Allerdings werden insbesondere im Handelsbereich die Regeln durch das Internet zunehmend auf den Kopf gestellt und damit potentiell viel Umsatz neu verteilt. Heißt: Die etablierten Player stolpern gerade mächtig über ihre eigenen Füße. Ich werde das in einem der nächsten Artikel am Beispiel Mediamarkt näher erläutern. Das macht die Sache dann doch wieder spannend.

Einzelhandel-Anteil-BIP

Einzelhandel Anteil am BIP (Quelle: Einzelhandel.de)

Der E-Commerce Anteil am Einzelhandelsumsatz beträgt je nach Berechnung unter 10%. Das sollte allerdings nicht abschrecken, sondern eher zum Markteintritt ermutigen. Die Verschiebung hin zu E-Commerce bzw. E-Commerce induzierte Offline Sales ist ungebrochen.

#2: Die Eintrittsbarrieren sind gering

Auch wenn dieses Argument langfristig gegen einen Einstieg in diesen Markt sprechen sollte, so kann es Gründern nur helfen. Kunden lassen sich leicht wie nie akquirieren, die Technologien stehen fast immer kostenlos zur Verfügung und die Kosten für Prototypen sind sehr gering. In einem Marktumfeld in dem die Kundenbindung immer schwerer wird (geringe Wechselkosten auf Kundenseite) gelten diese Regeln umso mehr. Dazu empfehle ich auch unseren Artikel zum Transparenzdilemma.

Wettbewerbseffekte

Wettbewerbseffekte

#3: Man kann das schnellste erste Mrd. $ Unternehmen werden

Groupon ist neben Facebook sicherlich das am meisten gehypte Online Unternehmen in 2010 gewesen. Und es war das Unternehmen mit der kürzesten Zeit zur ersten Umsatzmilliarde.  Aus meiner Sicht wird es nicht das letzte Commerce Startup gewesen sein, was so einen Medienhype auslöst und alle etablierten Wettbewerber zum Handeln zwingt – auch wenn ich den Versuch von ebay lächerlich finde. Wer es also auf viel Aufmerksamkeit von Presse und Wettbewerb anlegt, der ist im E-Commerce richtig. Ggf. wird euer Startup dann auch Ziel diverser kluger Anlaysen á la Pareto Optimierung.

Pareto & Groupon

Pareto & Groupon (Quelle: evanmiller.org)

#4: Social Commerce ist gerade mal bei 1%

Diese Aussage ist vom Google CEO der damit aber “nur” das Thema Social gemeint hat. Es wurde in den letzten Jahren zwar viel über Social Commerce geschrieben, aber neben ein paar kleinen Versuchen á la polyvore & Co. und einer supertollen Social Commere Definition ist noch nicht viel passiert in diesem Umfeld. Das liegt zum Einen am sich erst langsam anpassenden Nutzerverhalten und zum Anderen an der Verfügbarkeit und Verwendbarkeit sozial geprägter Daten. Dieses Thema verändert sich Dank Facebook rasend schnell. Die Datenschutzdebatte hinkt da leider ein paar Jahre hinterher, aber das wird schon noch. Wenn man sich mal gedanklich von banalen CheckIn Aktivitäten löst, lassen sich wirklich einige sehr spannende Ideen skizzieren. Da erhoffe ich mir von den Live Shopping Days 2011 ein paar interessante Inputs. Ein paar Resttickets gibt es übrigens noch.

Social Commerce Definition

Social Commerce Definition

#5: Der Rest

Es gibt sicherlich noch ein paar mehr Gründe, die ich nicht mehr ausführlich auflisten will kann:

  • Commerce Geschäftsmodelle sind meist einfach an Investoren zu pitchen
  • Commerce Geschäftsmodelle verdienen kein Geld durch Werbung
  • Commerce Geschäftsmodelle haben in der Regel sehr kurze Proof of Concept Zeiten
  • Tolle Blogs wie kassenzone.de schreiben über Startups im E-Commerce Umfeld
  • ….

Thema: Commerce | Kommentare (7) | Autor:

SEO Lyrics

Donnerstag, 30. Dezember 2010 17:21

SEO, SEO und dann noch SEO. Bei vielen Online Unternehmungen findet sich dieser Begriff im Businessplan und einige Startups erklären das Thema SEO sogar zur zentralen  Strategie.  Darüber lässt sich sicherlich streiten, aber darum geht es in diesem Artikel gar nicht. Zwischen den Tagen wollte ich kurz über ein unterhaltsames Resultat dieser SEO Fokussierung berichten. Weil Google im Wesentlichen den Content einer Seite im Rahmen der OnSite Bewertung anschaut, finden sich in den letzten Jahren vermehrt kurze Texte auf Produktseiten, Kategorieseiten und allem was sonst noch als Landingpage herhalten kann. Diese werden bei größeren Shops in der Regel von Agenturen erstellt, die diese Aufgabe wiederum an Kleinstautoren (Schüler, Studenten, Hausfrauen) weiterleiten. Die bekommen dann ein paar Keywords zugeworfen mit dem Auftrag daraus einen 100-200 Wörter Text zu formen. Der fertige Text sollte dann die Keywords erhalten und schön informativ für den Nutzer für die Suchmaschine sein. Oft sind diese Texte versteckt und werden von euch gar nicht gelesen. Wie schade! Deshalb sammle ich in diesem Artikel, als unterhaltsame Lektüre zwischen den Tagen, ein paar besonders schöne Exemplare und freue mich auf Ergänzungen in den Kommentaren. Jedes Zitat bekommt auch einen prima SEO relevanten Backlink von Kassenzone!

Stiefel billig – Stiefel billig kaufen – Eine Kunst die nur wenige Frauen richtig gut beherrschen. Es geht nicht darum einfach nur den “billigsten” Schuh zu erhaschen – Nein der Shopping-Sport besteht eher darin, qualitativ hochwertige Schuhe von Top-Schuhmarken zu günstigen Preisen zu erstehen. Billige Stiefel mit guter Qualität Stiefel von Tommy Hilfiger, EMU oder Bronx gibt es des Öfteren zu billigen Preisen zu kaufen. Wenn man Glück hat und die Stiefel nach der Hauptsaison kauft in den beliebten Sommer-oder Winterschlussverkäufen, senken sehr viele Schuhhändler und Online Shops sehr gute Stiefel auf günstige Preise…..
Quelle:  http://www.zalando.de/stiefel-billig/

Stiefel- Kaum zu glauben, aber bereits vor 17.000 Jahren trugen Höhlenmenschen Stiefel. Damals dienten sie in erster Linie zum Schutz. Heute steht natürlich eher der modische Aspekt von Stiefeln im Vordergrund. Stiefel sind längst nicht mehr nur ein Bestandteil der Wintermode. Ganz im Gegenteil haben Stiefel für Damen inzwischen das ganze Jahr über Hochsaison. Wir tragen Stiefel tagsüber zur Arbeit, abends auf die Party oder zum Wandern in die Berge.
Quelle: http://www.limango-outlet.de/damen-stiefel

Ecksofas - die pure Gemütlichkeit Ecksofas – sie sind der Traum vieler Menschen. Warum? Das zu beantworten ist ganz einfach, denn Ecksofas zeichnen sich aus durch ihre Gemütlichkeit, welche durch den Platz entsteht, auf welchem man sich ausbreiten kann. Und auf Ecksofas finden natürlich auch besonders viele Menschen Platz – ohne dabei dicht gedrängt “aufeinander” zu sitzen, wie das leider allzu oft bei normalen Zwei- oder Dreisitzer Sofas der Fall ist. Hier bieten Ecksofas einfach viel bessere Lösungen, sich zu verteilen.
Quelle: http://www.moebel-profi.de/wohnzimmermoebel/sofas-couches/ecksofas

Immer mehr setzt die Möbelindustrie auf den Einrichtungsgegenstand “Ecksofa“, um gemütliche Wohnzimmereinrichtungen zu verkaufen. Es ist völlig egal, ob man ein großes oder eher kleines Wohnzimmer besitzt, ein Ecksofa wirkt in keiner guten Stube fehl am Platz.
Kleine Räume gewinnen an Platz, ohne auf Sitzmöglichkeiten verzichten zu müssen. Durch die konzentrierte Anordnung der Plätze entfallen die Zwischenräume, die man einrechnen muß, wenn man die Kombination Zweiersofa-Dreiersofa-Sessel bevorzugt.
Quelle: http://www.ecksofa.org/

Vorbei sind die Zeiten, in denen unförmige Röhrenfernseher das Wohnzimmer verunstalteten. Flachbildfernseher heißt das Zauberwort für ein modernes, hochauflösendes und platzsparendes Fernsehvergnügen in den heimischen vier Wänden. Doch wie funktioniert ein LCD-Fernseher eigentlich? Hinter einer Scheibe wird eine Flüssigkristallschicht je nach Spannung dazu angeregt, mehr oder weniger Licht hindurch zu lassen. Dieses Licht trifft dann auf Farbfelder in den Farben Rot, Grün und Blau und bringt diese unterschiedlich stark zum Leuchten. So entsteht das Bild auf einem LCD-Fernseher.
Quelle: http://www.billiger.de/show/kategorie/2060.htm

Wissenswertes über Fernseher – Die Geschichte des Fernsehers beginnt früh. Schon gegen 1886 wurde ein Patent angemeldet, das ein fernseherartiges Gerät beschreibt. Mit diesem Gerät sollten aus der Ferne übertragene Bilder mechanisch angezeigt werden. Die Fernsehtechnik nach heutigem Verständnis wurde erst durch die Erfindung der Braunschen Röhre möglich. Diese war der Grundstein für Fernseher nach heutigem Verständnis. Dank vieler Weiterentwicklungen um die Braunsche-Röhre war es zu Beginn des 20. Jahrhunderts möglich, bewegte Bilder anzuzeigen. 1929 wurde die erste deutschsprachige Nachrichtensendung ausgestrahlt….
Quelle: http://www.preis.de/katalog/Fernseher/3,647.html

Die (Leder-) Handtasche und ihre Geschichte – Die Geschichte der Handtasche ist recht alt und geht bis in das Mittelalter zurück. Damals konnte man natürlich noch keine Designer Handtaschen online kaufen, außerdem war dieses Zubehör hauptsächlich den Männern vorbehalten…..
Quelle: http://www.handtaschenstore.de/

Handtaschen – das gewisse Etwas für den perfekten Auftritt – Schuhe und Taschen – für uns als modebewusste Frauen die vielleicht wichtigsten Bestandteile unseres Outfits! Am liebsten tragen wir beide toll aufeinander abgestimmt und immer dem Anlass entsprechend. Handtaschen sind deshalb unsere geliebten Begleiter besonders auf rauschenden Festen oder coolen Parties- das nötigste haben wir so immer dabei und gleichzeitig können wir mit unseren Handtaschen unser Gespür für die aktuellen Trends beweisen….
Quelle: http://www.stylefruits.de/handtaschen

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Guten Rutsch.

Thema: Commerce | Kommentare (17) | Autor: