Beitrags-Archiv für die Kategory 'Bloggen'

Qualitätsmanagement à la Kassenzone

Samstag, 1. August 2009 7:17

Vor zwei Wochen haben uns die WordPress.com Betreiber wieder mit einer neuen Funktionalität beglückt, die ich heute per Zufall entdeckt habe. Ab heute kann jeder Artikel und Kommentar auf Kassenzone per Rating bewertet werden. Wir freuen uns auf euer Feedback und diese ganz besondere Art des Qualitätsmanagements.

Ganz tolle Bewertung mit rotem Rahmen

Ganz tolle Bewertung mit rotem Rahmen

Ihr könnt eure Meinung aber auch gerne weiterhin per Kommentar kundtun.

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10 Regeln für den richtigen Umgang mit Bloggern

Mittwoch, 22. Juli 2009 9:11

Inspiriert durch zwei Artikel auf dem Law Blog, und weil die Wahrheit manchmal langweilig ist:

  1. Schreibe mit einer PR Mitteilung alle Blogger an, die du in den wichtigen Blogrankings finden kannst.
  2. Behaupte, dass dein Projekt besonders innovativ ist, und fordere den Blogger zum bloggen darüber auf.
  3. Wenn er nicht bloggt, schreibe ihm eine Mail und fordere den Eintrag mit Nachdruck. Der Blogger muss froh sein, wenn er durch deine PR Abteilung berücksichtigt wird.
  4. Befass dich auf keinen Fall mit den Inhalten des Blogs. Das lenkt nur ab.
  5. Versuche möglichst allgemeine Inhalte zu schicken, weil der Blogger Lust hat die exklusiven Dinge über dein Projekt alleine zu recherchieren.
  6. Falls der Blogger Fragen zu deinem Projekt hat, antworte möglichst wieder mit PR Informationen. Dafür sind sie ja auch da.
  7. Fang direkt an den Blogger mit “Du” anzureden. Wir sind doch alle gleich im Internet.
  8. Wenn der Blogger dich (oder dein Projekt) nicht interessant findet, schick ihm ungefragt Gutscheine oder exklusive Betaphasenmitgliedschaften. Darauf wartet er nur.
  9. Falls der Blogger über dein Projekt schreibt, versuche die Diskussion in den Kommentaren zu beeinflussen! Das hilft dem Blogger, weil du ihm damit Arbeit abnimmst.
  10. Rede mit anderen Personen immer über “Die Blogger”. Alle Blogger sind gleich, haben keinen festen Job und möchten sich eigentlich nur mitteilen. Diese Erkenntnis macht den Umgang mit ihnen einfacher.

….to be continued.

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100.000 Besucher auf Kassenzone.de dank Techcrunch Link…

Donnerstag, 30. April 2009 23:11

…gab es leider nicht. Nachdem Techcrunch den Artikel von Florian zum Thema Startup Weekends prominent verlinkt hatte, haben wir aufgrund der schier übermächtigen Bedeutung dieses Blogs mit einem enormen Trafficschub gerechnet. Das war (leider) nicht so, wie man der Trafficgrafik für April  entnehmen kann. Die Backlinks von der internetworld, deutsche-startups und exciting commerce waren mindestens genauso viel wert.

Trafficstatistik Kassenzone.de für April

Was lernen wir daraus? Nicht viel. Zu einer anderen Tageszeit in einem anderen Kontext verlinkt, kann man sicherlich auch das 10-fache des Traffics von Techcrunch bekommen, allerdings sind die großen deutschen Blogs auch nicht übel. Gegenüber Golem, Heise oder SpOn sehen diese Trafficschübe allerdings auch eher klein aus. Der beste Backlink war für uns übrigens ein Link von Robert Basic vor ca. einem Jahr zum Thema Social Commerce.

Der Startup Weekend Artikel wird übrigens hier und hier kontrovers weiter diskutiert. Es gibt doch einige Startup Weekend Verfechter in den USA.

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Auf der Suche nach einem (Blog-) Geschäftsmodell

Montag, 13. April 2009 22:03

Nach einem Jahr Kassenzone.de neige ich hin und wieder dazu die Opportunitätskosten für dieses Blogprojekt zu berechnen. Was könnte ich verdienen, wenn ich diese Zeit in bezahlte Arbeit investieren hätte? Das lässt sich mE nicht so leicht beantworten, weil das sehr vom Betrachtungshorizont abhängt. Hätte ich seit meiner Schulzeit kurzfristig und opportunitätskostenorientiert gehandelt, würde ich heute wohl ohne Abschluss dastehen und 16h/Tag Zeitungen austragen.

Halten wir deshalb einfach fest, dass uns Kassenzone.de inhaltlich weiterbringt und es sich irgendwie lohnt. Die Frage ist nun, ob sich dieses “Lohnen” auch monetär ausdrücken könnte. Der Status Quo bei Kassenzone.de lässt sich in Bezug auf das fehlende Geschäftsmodells wie folgt beschreiben: Unabhängigkeit; kein Vermarktungsstreß; keine Erklärungsnotwendigkeit ggü. Arbeitgeber, Finanzamt, Lesern; hohe Glaubwürdigkeit, gratis Infrastruktur auf wordpress.com.. Das ist bereits viel wert. Wenn wir ein Geschäftsmodell finden, dann müsste es den ggf. teilweisen Verlust dieser Vorteile wettmachen. Um es besser ausrechnen zu können, beziffere ich den Wert dieser Vorteile einfach auf 1.000€ pro Monat.

Es gibt nur wenige Geschäfts- bzw. Erlösmodelle für Blogs die ich bisher beobachtet habe. Wenn in der Aufzählung wesentliche Modelle fehlen, dann reicht ein Hinweis in den Kommentaren.

  • Werbung/Anzeigen: deutsche-startups.de, mobile-zeitgeist.de
  • Abo bzw. Aboförderung: iBusiness.de, internetworld.de
  • Bezahlte Beiträge: z.B. Trigami
  • Spam: siehe Askimet Ergebnisse
  • Affiliate Links: Netbooknews.de, mydealz.de
  • Sponsoring: zum Teil excitingcommerce.de

Nun müssen wir unsere monatlichen Blogwerte (1.000 Abonnenten, 10.000 Aufrufe, Commerce Nische) mit diesen Modellen abgleichen und kommen sofort zu dem Ergebnis, dass uns keines dieser Modelle auch nur annähernd 1.000€ im Monat bringen könnte. Ich finde das Modell der Affiliate Links sehr clever, allerdings haben unsere Themen keine Endkundenrelevanz und somit fällt dieses Modell für uns aus. Am besten wäre es, wenn sich ein Sponsor findet der Kassenzone.de ein Jahr lang mit seinem Banner bestückt. Das ist zwar am Ende nur eine erweitere Form der Anzeigenwerbung, klingt aber besser und ist entspannter, weil man nicht dauernd Rechnungen schreiben muss. Für 3,50€ Werbeerlös im Monat aus klassischer Werbung bin ich zumindest nicht bereit auch nur einen der og. Vorteile aufzugeben.

Tja, dann bleibt es wohl bei der werbefreien und kurzfristig opportunitätskostensuboptimalen Contentproduktion. Vielleicht unterschätze ich den Wert von Kassenzone.de auch. Dann freue ich mich natürlich auf aufklärende Tipps in den Kommentaren.

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Kassenzone.de wird ein Jahr alt – Ein kurzer Rückblick

Mittwoch, 8. April 2009 18:08

Am 21.03.2008 haben wir auf Kassenzone.de unseren ersten Blogpost verfasst. Zu der Zeit war Bloggen noch etwas innovatives und Twitter etwas für die ganz Verrückten. Das hat sich mittlerweile gewandelt. Ein E-Commerce Qualitätsblog wollten wir sein, eine Mischung aus Exciting Commerce und Techcrunch mit einer Brise konzeptionellen Inhalten. Was ist daraus geworden? Das können nach 100 Artikeln und 500 Kommentaren nur die Leser beurteilen. Anbei ein paar Fakten und Eindrücke.

Der erste Trafficschub

Die ersten drei Monate haben wir das Blog nicht sehr gepflegt. Erst im Juni ging es richtig los und mein Artikel zum Thema Social Commerce wurde prominent von Robert Basic verlinkt. Das gab den ersten Ego Trafficschub.

Wir hatten es aber nicht so auf Traffic abgesehen, auch wenn wir mit der Entwicklung sehr zufrieden sind. Bei den Rivva Leitmedien waren wir in der Zeit regelmäßiger Beiträge in den Top 50 und auch gemessen an den Google Reader Zahlen sieht es schon sehr gut aus bei uns. Dank der vielen prominenten Links von Robert und Jochen haben wir wohl schon einen Großtteil der für uns relevanten Leser erreicht.

Erstaunlich ist zudem, wieviel Leser man durch Trackbacks bei Rivva und Golem.de erreichen kann. Je nach Beitragsfrequenz erreichen wir pro Monat zwischen 2.000 und 5.000 Visits. Darin sind die RSS Abrufe nicht gezählt. Das WordPress.com Statistik Plugin ist etwas limitiert, aber aufgrund der angefügten Grafik kann man sich die Trafficentwicklung anschauen.

Visits pro Monat auf Kassenzone.de

Visits pro Monat auf Kassenzone.de

Was kann besser werden?

Leider kommen die Diskussionen auf dem Blog noch nicht so richtig in Schwung. Wir meinen hierbei insbesondere die kontroversen, weiterführenden Diskussionen. Deshalb schreiben wir eigentlich unsere Gedanken hier auf, um im Sinne von Open Innovation auch von der Diskussion zu partizipieren. Es gibt scheinbar ein paar Themen zu denen jeder etwas sagen kann und will, aber deshalb bashen wir noch nicht auf Microsoft oder Apple rum. Kommentare sind zwar wichtig, aber Qualität ist unserer Meinung nach wichtiger.

Während die A-B-C- und D-Blogger in Deutschland sich im Zuge der re:publica`09 gerade noch ein Scharmützel um die Bedeutung des jeweils anderen Medium mit einigen Journalisten liefern, stellt sich die Bedeutungsfrage in der E-Commerce Nische nicht. Es gibt kaum (Papier-) Publikationen die sich dem Thema annehmen (wollen). Es gibt aber noch so viele interessanten Nischen im E-Commerce in denen man sich austoben kann und in denen Diskussionen allen Beteiligten helfen. Danke Jochen für deine Pionierarbeit in diesem Bereich.

Was können wir also rückblickend sagen?

So ein Blog macht viel mehr Arbeit als man denkt, aber es lohnt sich. Es hilft bei der Strukturierung von Themen, bei der Weiterbildung und beim Vernetzen. Es ist motivierend wenn man gelesen wird und dafür Feedback bekommt (“Ihr schreibt ein cooles Blog.”), aber es geht nicht von heute auf morgen und schon gar nicht sofort von Null auf Hundert. Wir finden die gemachten Erfahrungen sehr wertvoll und wollen noch aktiver werden. Am liebsten sollte hier jeden Tag ein neuer Beitrag stehen und das auch noch zweisprachig. Mal schauen, ob wir noch weitere Gastautoren finden mit denen wir diese Frequenz erreichen können.

Danke liebe Leser und bitte kommentiert doch mehr. Das hilft uns und auch euch!

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