Beitrags-Archiv für die Kategory 'Allgemein'

Developer Conference Hamburg am 20. und 21. Mai 2011

Freitag, 8. April 2011 13:54

Für alle Tech-Interessierten Leser, die eine gute Delevoper Konferenz in Hamburg vermisst haben, gibt es nun mit der Developer Conference Hamburg auf dem Gelände der Otto Group (Barcamp proofed) eine schöne Möglichkeit.

Hamburg, 08. April 2011 – Web-Entwickler aufgepasst: Am 20. und 21. Mai 2011 startet die NetImpact Framework GmbH die „Developer Conference Hamburg“ im Forum der OTTO GmbH & Co KG. Mit über 30 Vorträgen, Workshops und Diskussionsrunden von TopReferenten aus der Entwickler-Szene können sich die Konferenz-Teilnehmer über aktuelle Trends und Technologien der Web-Entwicklung informieren.Die „Developer Conference Hamburg“ vermittelt Praxiswissen, von dem Web-Entwickler täglich profitieren können. Schwerpunkte der Vorträge sind Programmiersprachen, Frameworks, Performance-Optimierung, Cloud-Computing, Facebook, Suchmaschinen, Daten und Vorgehensmodelle. An beiden Konferenztagen können die Teilnehmer zwischen Vortrag, Workshop und einer Diskussionsrunde zu genannten Themen wählen.Zu den Top-Referenten auf der Developer Conference Hamburg sind Prof. Dr. Esser (HAW Hamburg), Stephan Schmidt (brands4friends), Sven Rautenberg (SELFHTML), Thomas Bachem (sevenload) und Jan Burkl (Zend Technologies).Der Kartenvorverkauf ist bereits gestartet, bis zum 15. April 2011 sind noch besonders günstige Tickets für nur 49,-€ verfügbar.

Das war nun auch die letzte Konferenzankündigung in diesem Halbjahr. In den nächsten Artikeln geht es wieder um E-Commerce & Co.


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Startupweekend Hamburg 2011

Mittwoch, 6. April 2011 10:10

 

Endlich gibt es mal wieder ein Startupweekend in Hamburg. Vom 27.05. bis 29.05. kann man sich wieder am Aufbau eines kleinen Geschäftsmodells beteiligen. Ich war beim ersten Hamburger Startupweekend 2007 dabei. Das Ergebnis damals war ein Bildoptimierungsdienst (Edelbild) der leider nie abheben konnte. Das Warum und Wieso wurde damals breit diskutiert. Bei Cem Basman im Blog finden sich dazu diverse gute Artikel. Ich hatte das Konzept seitdem ein wenig aus den Augen verloren, aber scheinbar hat die Idee eines Startupweekends weltweit Freunde gefunden und das Konzept hat seine Kinderkrankheiten abgelegt.

Mittlerweile gibt es feste Quoten für Developer und Business Kasper und es werden diverse Ideen gleichzeitig in kleinen Teams umgesetzt. Ich habe mit dem Hamburger Organisator Yasha bereits dazu gesprochen und bin wieder ganz begeistert davon. Einige Modelle aus den weltweiten Startupweekends wurden auch schon mit Mio. VC Geld gefördert. Das sollte man allerdings nicht als Erwartungshaltung an das HH Startupweekend ansetzen. Zwei Tage intensiv mit neuen Leuten eine Geschäftsmodell aufbauen und daran lernen ist für sich genommen schon ziemlich cool. Die Anmeldung wird noch diese Woche freigeschaltet. Es lohnt sich dabei zu sein. Ich nehme auch teil.

Zeit: Freitag 27.05. abends bis Sonntag 29.05. abends

Ort: tbd (Hamburg)

Sponsoring: es werden noch Sponsoren gesucht – bitte bei Yasha melden

Website: http://hamburg.startupweekend.org/tickets/

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Teil 1: Mediamarkt online – Rahmenbedingungen

Donnerstag, 10. März 2011 17:13

Seit Jahren wird immer mal wieder diskutiert wie MSH (Mediamarkt/Saturn) den Einstieg in den Online Handel schaffen kann und wie nicht. In den letzten Tagen verdichten sich die Anzeichen, dass es zu einem erneuten Versuch dieser Holding kommt. Das ist für uns Szenekenner natürlich sehr spannend, weil scheinbar sehr viel Geld in Bewegung ist und damit neue Marktverhältnisse geschaffen werden können. Den News Ticker zu allen MSH relevanten Online Bewegungen könnt ihr gut bei Jochen Krisch verfolgen. Preisaggressiver Online Ableger -> Neuer Chef -> drei Kandidaten in der Auswahl -> Planspiele mit PaulDirekt -> vielleicht Redcoon?

Ich habe mich vor fast einem Jahr schon einmal mit dem Thema beschäftigt und kam zu der Empfehlung, dass es mit MSH Online unter der Mediamarkt Marke nicht klappen kann. Nun würde ich das hier in drei kurzen Artikel noch einmal in Frage stellen und gemeinsam mit euch die wahrscheinlichsten Optionen erarbeiten. Das können wir dann wahrscheinlich in Kürze mit der echten MSH Entscheidung abgleichen. Bis dahin lohnt es sicht mal unter die Oberfläche zu schauen, um die MSH besser zu verstehen.

Im ersten Teil schauen wir uns die relevanten Rahmenbedingungen für MSH im Online Markt an

Marktfaktoren:

  • Der gesamte deutsche (stationäre) Einzelhandelsumsatz ist zwar mit 400Mrd. €/Jahr relativ stabil, allerdings zeigt sich bei genauerer Betrachtung der für MSH relevanten Sortimente eine deutliche Verschiebung Richtung Distanzhandel. In den 400 Mrd.€ sind z.B. auch Umsätze aus Supermärkten & Tankstellen enthalten die kurz- bis mittelfristig keine Online Relevanz erhalten. Stationäre Modelle mit distanzhandelsfähigen Waren befinden sich also in einem insgesamt schrumpfenden Markt.
  • Zum sinkenden Marktvolumen gesellt sich noch eine sinkende Flächenproduktivität. Das ergibt sich aus einem relativ starken Flächenwachstum der letzten Jahre + dem eben genannten Effekt. Damit wird es immer schwieriger Flächen stationäre Flächen für geringmargige Geschäftsmodelle profitabel zu betreiben. MSH hat damit isoliert für Deutschland wahrscheinlich schlechte Erfolgschancen auf eine renditesteigernde Expansionstrategie im stationären Bereich.
  • Der offensichtlichste Marktfaktor ist die Verlagerung der Einkaufstätte von Offline zu Online, insbesondere für die MSH Sortimente. Die meisten Leser von kassenzone.de gehören wahrscheinlich schon gar nicht mehr zu regelmäßigen Mediamarkt Kunden. Mediamarkt wird also massiv von Distanzhandelskonzepten angegriffen. Amazon freut sich wahrscheinlich mächtig über die schwachen Online Konzepte der MSH.

Geschäftsmodellfaktoren:

  • Wie schon bereits in meinem Artikel vom April 2010 dazu geschrieben arbeitet MSH mit aggressiver Werbung daran als günstiger Anbieter wahrgenommen zu werden. Sie spielen also mit dem (Niedrig-) Preisimage. Das funktioniert recht einfach. Ein paar populäre Produkte werden zu sehr günstigen Preisen angeboten, um die Leute in den Laden zu locken. Die per Cross-Selling verkauften anderen Produkte liefern dann die Marge, um die kostenintensive Filialstruktur zu tragen. Ich selber musste vor kurzem die Erfahrung machen, dass das günstigste 5m HDMI Kabel bei einem MSH Konkurrenten fast 350% teurer war als das günstigste 5m HDMI Kabel bei Amazon.  Das funktioniert in einem Markt ohne perfekte Informationen – dem Offline Markt. Online klappt das leider nicht, weil der günstigste Preis nur einen Klick weit weg ist und Technik in Deutschland ohnehin bevorzugt über Preissuchmaschinen (PSM) gekauft wird. Gefährdet wird dieser Faktor übrigens durch die Entwicklungen im Mobile Commerce Bereich. PSM Angebote sind auf iPhone & Co. bereits heute eine Standardanwendung.
  • Im MSH Modell funktioniert der Verkauf von Ware stationär. Das klingt reichlich trivial, ist es aber nicht. MSH versteht es stationär ausreichend Volumen abzusetzen, um die hohen Flächenkosten tragen zu können. Das verhindert den Einstieg von kleineren Wettbewerbern, die a) nicht so hohe Volumina in ihrem stationären Netzwerk absetzen können und b) nicht ausreichend große Flächen haben, um den Cross Selling Mechanismus profitabel ausnutzen zu können. Ein MSH Markt wird deshalb wahrscheinlich kleinere Märkte/Ketten an allen beliebigen Standorten verdrängen können. Skaleneffekte sind also Teil des Geschäftsmodells. Diese Skaleneffekte können sich online zumindest positiv auswirken, weil die Einkaufskonditionen teilweise weitergegeben werden können.

Strukturelle Faktoren:

Bei den strukturellen Faktoren bewege ich mich ein wenig auf Glatteis und bin dankbar für Hinweise.

  • Die MSH ist Teil der Metro Gruppe – eine Handelsgruppe mit insgesamt homogenen Geschäftsmodellen und damit auch entsprechend statisch ausgerichteten Steuerungsinstrumenten. Es gibt in dieser Gruppe keine Online Geschäftsmodelle und, abgesehen von wenigen Außnahmen, schon gar kein Online Management Know How. Das war bisher auch nicht nötig. Es wird allerdings zunehmend wichtiger entsprechendes Know How im Herzens des Konzerns zu verankern, denn langfristig werden auch die Lebensmittelhändler der Gruppe vor Online Herausforderungen stehen. Für den Aufbau einer MSH Online Aktivität ist außer Management Commitment & Geld kaum Support zu erwarten.
  • Das Franchise-ähnliche System der MSH ist für wesentliche Veränderungen im Geschäftsmodell nachteilig. Das MSH Franchise System laut Wikipedia: Der Media-Saturn-Konzern ist gesellschaftsrechtlich dezentral organisiert. Die einzelnen Märkte werden als rechtlich selbstständige Unternehmen geführt, deren Kapitalmehrheit der Media-Saturn-Holding gehört. Die Geschäftsführer der Märkte sind Minderheitsbeteiligte (i. d. R. von 10 Prozent) und können in Grenzen über Warensortiment, Preise und Werbung mitentscheiden. Offline trägt das zu einem hohen Grad an Lokalisierung und Flexibilität auf Filialebene bei. Das führt u.a. auch dazu, dass diverse Produkte nicht zentral, sondern von Einzelfilialen bestellt werden, so dass sogar zwischen den einzelnen Filialen unterschiedliche Preise bei gleichen Produkten geben kann.
  • Bisher gab es kaum Stabilität beim Aufbau eines schlagkräftigen Managementteams für das Online Thema. Das könnte sich nun mit Martin Wild nun ändern. Unklar ist für mich aber weiterhin, ob MSH es schaffen kann ein ausreichend gutes Team über den Markt aufzubauen, oder ob man auf eine Akquisition für dem Teamaufbau angewiesen ist. Das schauen wir uns im zweiten Teil an.

Fazit:

Die Voraussetzungen für den Aufbau einer MSH Online Aktivität sind insgesamt eher durchwachsen. Das erklärt auch die enttäuschenden Versuche der letzten Jahre. Trotzdem muss sich MSH allein aufgrund der veränderten Marktbedingungen um ein nachhaltiges Online Konzept bemühen.

Ich freue mich natürlich über ergänzende Anmerkungen und Kommentare. In den zweiten Teil geht es um eine Bewertung der möglichen MSH Online Geschäftsmodelle/Strategien. Welche Ziele können/sollten erreicht werden? Was ist umsetzbar? Welche Modelle sind relevant?… Im dritten und letzten Teil wird dann das wahrscheinlichste Szenario noch einmal genauer beleuchtet und die kleine Artikelserie beendet.

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Barcamp am Meer 2 (Kiel) 19./20. August

Samstag, 29. Januar 2011 6:19

Nach dem Barcamp Hamburg findet für mich das Barcamp Highlight des Jahres mal wieder am 19. & 20. August in Kiel statt.

Nach dem sehr erfolgreichen Start in die Barcamp Szene im letzten Jahr lohnt sich in diesem Jahr wohl die frühzeitige Anmeldung. Mit 150 Plätzen und allgemeiner thematischer Ausrichtung passt das Kieler Barcamp sowohl für Anfänger als auch für Profis.

Infos:

Fotos:

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Barcamp Hamburg 4 (2010) – Die Abrechnung

Montag, 29. November 2010 11:04

Wie die letzten beiden Jahre (2008 und 2009), möchte ich euch wieder ein paar interessante Zahlen und Fakten des diesjährigen Barcamps in Hamburg nachliefern. Wie im letzten Jahr kamen wieder an einem Freitag und Samstag (12./13. November) zahlreiche Interessierte zusammen um diese Mal über Themen von Video Shopping, Social Media Monitoring, Agile Produktentwicklung, Android bis hin zur Erfahrung von der Startup-Gründung neben dem Job zu diskutieren.

Nun aber zu den Zahlen & Fakten:

  1. 6 Videos wurden veröffentlicht
  2. 8 Präsentationen bei Slideshare hochgeladen
  3. 8 Organisatoren planten das Barcamp
  4. 10 Sessionräume standen zur Verfügung
  5. 22 Sponsoren ermöglichten die Durchführung des Barcamps
  6. 23 Blogartikel zum Barcamp wurden gepostet
  7. 24 Stunden Barcamp fand an den 2 Tagen statt
  8. 25 Themen mit Slides und Reports wurden zu den Sessions auf Mixxt im Anschluss eingestellt
  9. 51 Bookmarks wurden bei Delicious veröffentlicht
  10. 91 Bilder wurden getwittert
  11. 93 Sessions wurden Freitag und Samstag gehalten
  12. 100 MBit Internetzugang und klasse Support stellte N@work bereit
  13. 168 Bilder wurden bei Flickr hochgeladen
  14. 320 Teilnehmer waren am Samstag vor Ort
  15. 390 Teilnehmer waren am Freitag vor Ort
  16. 547 Interessenten meldeten sich für den zweiten Barcamp-Tag
  17. 553 Interessenten meldeten sich für den ersten Barcamp-Tag
  18. 500 verschiedene Teilnehmer waren an beiden Tagen beim Barcamp
  19. 700 gedruckte Raumpläne lagen bereit
  20. 756 Namensetiketten wurden gedruckt
  21. 930,89 Euro Spenden wurden gesammelt, welche an das EduCamp gehen
  22. 1.866 Mitglieder haben sich im Barcamp Hamburg Mixxt Netzwerk registriert
  23. 2.390 Tweets wurden veröffentlicht
  24. …zahlreiche Helfer die vor Ort unterstützt haben!

Auswertung der 2.390 Tweets:

Übersicht an Blogposts zum Barcamp:

Bis zum Barcamp Hamburg 5 im nächsten Jahr! :-)

Thema: Allgemein, Commerce, Mobile | Kommentare (22) | Autor: