Wirkaufens.de – Zwischenhandel 2.0. Interview mit CEO Christian Wolf

wirkaufens-manWirkaufens.de ist den meisten Kassenzone Lesern wohl bekannt. Auf der Plattform kann man seine gebrauchten elektronischen Geräte (Handys, Kameras, Notebooks…) verkaufen. Wirkaufens.de nimmt die Geräte für einen vorher vereinbarten Preis entgegen, prüft diese und verkauft sie dann weiter auf der eigenen Plattform asgoodasnew.com, auf Amazon oder auf eBay und natürlich ins Ausland, wenn die Geräte nicht mehr den Anforderungen des deutschen Marktes gerecht werden. Ein echter Zwischenhandel also. Theoretisch dürfte es das Geschäftsmodell gar nicht geben, weil das Internet grundsätzlich versucht alle Zwischenhandelsmodelle aufzufressen. In der Realität frisst Google zwar die Zwischenhandelsmodelle (Produktsuchmaschinen, Preisvergleicher, Flugsuchmaschinen, schlechte Händler…), aber am Ende erwischt es die Zwischenhändler so oder so. Wirkaufens.de bzw. die dazugehörige Firma asgoogas.nu GmbH wächst aber in dieser Nische seit 2008 sehr erfolgreich auf 15 Mio. Jahresumsatz (2013), und beschäftigt mittlerweile über 100 Mitarbeiter – die meisten am Logistikstandort Frankfurt Oder. Der CEO Christian Wolf stand mir Rede und Antwort und erklärt, warum gerade dieses Zwischenhandelsmodell so schnell nicht von Google bzw. dem Internet gefressen wird.

Technischer Hinweis: Ich habe ein wenig am Bild- und Tonsetup gearbeitet. Nun kommt ein zweites Mikro an einem Zoom H1 Recorder zum Einsatz und die Ton- & Bildverarbeitung wird über MAGIX Video und Auphonic.com gewährleistet. Für Feedback bin ich weiterhin sehr dankbar.