Markenhersteller und E-Commerce

inside-markenAdrian Hotz beschreibt in seinem Blog sehr plastisch die Lernkurve von (Marken-) Herstellern im E-Commerce. Sehr lesenwert.

Auf der anderen Seite bekommen viele Hersteller durch den steigenden Umsatz über Amazon eindrucksvoll aufgezeigt, welche Umsätze im E-Commerce generiert werden können. Über verschiedene Branchen hinweg lassen sich die unterschiedlichen Entwicklungsstadien von Herstellern im E-Commerce analysieren. Auch wenn die Entwicklung in den einzelnen Phasen manchmal vielleicht sogar schmerzhaft ist, E-Commerce ist vor allem für vertikale Anbieter eine Chance.

2 Gedanken zu “Markenhersteller und E-Commerce

  1. Jo Alex. Der Beitrag hat das ganze sehr treffend beschrieben.

    Die Stufen würde ich fast eher auch als dem Wegfall weiterer Hemmschwellen seitens der Markenhersteller sehen. Nach und nach geben Sie Ihren klassischen Vertriebsweg auf und warten nahe zu nur auf das ein oder andere Quartal bei dem die Umsatzerwartung mal nicht mehr getoppt werden kann, sprich es zu 2-3% Einbruch kommt nur um den etablierten
    Händlern, Vertrieblern usw zu sagen.

    „Seht her, wir haben doch gar keine andere Wahl mehr, …unter den Umständen können wir euch nicht mehr das zusagen was wir vor 12 Monaten gesagt haben, …nämlich das wir nicht direkt vertreiben, wir MÜSSEN jetzt selbst einen Onlineshop starten.“

    Genau aus dieser Situation, dem „plötzlichen, manchmal auch etwas panisch erzeugtem Druck“ entstehen dann Shops und Direktvertriebsstrukturen die jegliches Feingefühl vermissen lassen und in den anderen etablierten Vertriebswegen für massiven Ärger oder Verwunderung sorgen.

    Da erinner ich mich gerne an das Gespräch mit einem mittlerweile aktuell insolventen Großhändler der mich anrief und meinte Sie machen jetzt auch Dell Direktvertrieb, er könne mir den PC für 299,00€ netto zzgl Versand anbieten. Daraufhin erwiderte ich, warum sollte ich oder mein Kunde bei mir kaufen, wenn er den PC bei Dell selbst für 299,00€ netto kaufen kann bzw warum sollte ich die Versandkosten mittragen.

    Auch HP steigert die Schlagzahl seiner Aktionen, teils in Kooperation mit Schnäppchenportalen massiv. Kurz bevor ich über diesen Beitrag hier informiert wurde, kam bereits wieder der fast schon tägliche HP Newsletter, man möge doch bitte mit Rabatten und % Aktionen direkt bei HP im Shop kaufen zu Preisen die oft weit unter meinem Großhändler-Einkaufspreis liegen.

    Was wird also auf Dauer passieren, wie schon im Beitrag angesprochen:

    Die Hersteller werden die 2-3 Plattformen die Sie direkt bedienen können, dann auch direkt bedienen und sich Online gute Kontakte zu den 5,6,7 größten Etailern aufbauen.
    Offline hat sich der Markt sowieso konsolidiert.

  2. Pingback: Markenhersteller und E-Commerce - Kassenzone (B...

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