Äpfel und Birnen

apfelIn dem Artikel Äpfel & Birnen aus der letzten Ausgabe der Brandeins geht es um den so oft gelobten Lebensmittelmarkt Online in England. Alleine für diesen Artikel lohnt es sich schon das Jahresabo der Brandeins zu kaufen. Seit heute ist er in Volltext online lesbar.

[…] Wenig Wachstum, Kunden, die ihr Geld zusammenhalten, zu viel Fläche – auf den Supermärkten lastet ein starker Druck. Die Lösung meint man – nicht nur bei Tesco – im Internet gefunden zu haben. Doch noch ist die Nische klein: Erst 3,4 Prozent aller Supermarkteinkäufe werden auf der Insel im Netz getätigt – in Deutschland sind es nach einer Studie der Unternehmensberatung A. T. Kearney 0,2 Prozent. Die gute Nachricht: Es ist eine Nische mit Potenzial. In den kommenden vier Jahren soll der digitale Umsatz in Großbritannien um 98 Prozent zulegen, prognostiziert das Brancheninstitut IGD. Die Euphorie seitens der Supermärkte ist groß.

Der Berater Richard Hyman versucht sie zu dämpfen. „Es geht dabei fast ausschließlich um Marktanteile. Geld zu verdienen ist momentan nicht die Priorität“, sagt er. Indira Thambiah, lange Jahre für zahlreiche Einzelhandelskonzerne und heute als Beraterin tätig, spricht vom „Amazon- Effekt“.[…]

Der Artikel zeigt das Dilemma der Händler mehr als deutlich auf. Online ist es extrem schwer als reines (Lebensmittel-) Handelsunternehmen Geld zu verdienen. Und wenn schon in England bei jeder Online Bestellung 5-15€ durch die Händler draufgezahlt werden, wie soll das denn in Deutschland funktionieren? In unserem Land wird bei Lebensmitteln noch deutlich preisorientierter eingekauft. Lesetipp.

3 Gedanken zu „Äpfel und Birnen

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  2. Danke Jochen. Klarer kann man es kaum sagen:

    „Mr. Heckman added, “It could also mean that delivery fees are lower, order size minimums are waived, and it certainly could mean that home delivery and in-store pick up will never pay out using traditional metrics and full allocated costs.”“

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