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	<title>Kommentare zu: &#8220;Wir sind zum Showroom für Amazon geworden.&#8221; Thalia, Best Buy, 1000 Töpfe</title>
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	<description>Online Strategy &#38; E-Commerce</description>
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		<title>Von: Frank Rehme</title>
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		<dc:creator>Frank Rehme</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 02 Nov 2012 09:04:24 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[<!-- insert ads is firing -->@Sylvia und Alexander: Ich bezeichne mich als starker Evangelist und Blogger des stationären Handels und kann die These von Sylvia nur bestätigen. Nicht alle Menschen sind Kunden des stationären Handels, aber alle Kunden sind Menschen. Und Menschen funktionieren nun einmal rein emotional. Wenn man sich mit Neurowissenschaft beschäftigt stellt man fest, dass es fast keinen Menschen gibt, der sich mehr als 7 Preise merken kann. Dazu kommt, das alle Entscheidungen auf Emotionen basieren, die es wie oben beschrieben zu bespielen gilt. Basis einer Kaufentscheidung ist der Kontext, in der sie getroffen wird, und den kann der stationäre Handel wesentlich besser ausspielen als jeder Online Kanal. Er tut es nur nicht, denn er hat das Händlersein verlernt. Das Riechen, Schmecken und Tasten kann kein Onlineshop bieten, und diese multisensorische Ansprache muss gelernt werden. Jeder Mensch mag Erlebnisse und wird von Lustgewinn gesteuert. Jeder! Es sei denn, er ist der Homo Ökonomikus, aber den gibt es ja nicht. <p style="text-align: center;"><a href="http://www.netshops.de"><img class="aligncenter size-full wp-image-2819" title="E-Commerce Agentur" src="http://www.kassenzone.de/wp-content/uploads/2013/02/netshops.png" alt="E-Commerce Agentur" width="600" height="74" /></a></p>]]></description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@Sylvia und Alexander: Ich bezeichne mich als starker Evangelist und Blogger des stationären Handels und kann die These von Sylvia nur bestätigen. Nicht alle Menschen sind Kunden des stationären Handels, aber alle Kunden sind Menschen. Und Menschen funktionieren nun einmal rein emotional. Wenn man sich mit Neurowissenschaft beschäftigt stellt man fest, dass es fast keinen Menschen gibt, der sich mehr als 7 Preise merken kann. Dazu kommt, das alle Entscheidungen auf Emotionen basieren, die es wie oben beschrieben zu bespielen gilt. Basis einer Kaufentscheidung ist der Kontext, in der sie getroffen wird, und den kann der stationäre Handel wesentlich besser ausspielen als jeder Online Kanal. Er tut es nur nicht, denn er hat das Händlersein verlernt. Das Riechen, Schmecken und Tasten kann kein Onlineshop bieten, und diese multisensorische Ansprache muss gelernt werden. Jeder Mensch mag Erlebnisse und wird von Lustgewinn gesteuert. Jeder! Es sei denn, er ist der Homo Ökonomikus, aber den gibt es ja nicht.</p>
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		<title>Von: Sylvia Doemer</title>
		<link>http://www.kassenzone.de/2012/10/15/wir-sind-zum-showroom-fur-amazon-geworden-thalia-best-buy-1000-topfe/#comment-2985</link>
		<dc:creator>Sylvia Doemer</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 18 Oct 2012 20:18:19 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[<!-- insert ads is firing -->@Alexander:ich sage zu meinen Kunden genau das, mach Deinen Shop emotionaler. Gefühle steuern Gedanken steuern Taten. Und ein Wort zu &quot;skalierbar&quot;, gerne für die Zalandos dieser Welt, auch für vertikale Ketten absolut nachvollziehbar. Aber wir sprachen über das &quot;Waldsterben&quot;, Laden- Sterben. Die Aneinanderreihung von Ketten ödet die Kunden an und zerstört Innenstadt- Kultur. Ein Eickhoff muss nicht skalierbar sein, er steht für sich - und davon braucht es mehr. <p style="text-align: center;"><a href="http://www.netshops.de"><img class="aligncenter size-full wp-image-2819" title="E-Commerce Agentur" src="http://www.kassenzone.de/wp-content/uploads/2013/02/netshops.png" alt="E-Commerce Agentur" width="600" height="74" /></a></p>]]></description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@Alexander:ich sage zu meinen Kunden genau das, mach Deinen Shop emotionaler. Gefühle steuern Gedanken steuern Taten. Und ein Wort zu &#8220;skalierbar&#8221;, gerne für die Zalandos dieser Welt, auch für vertikale Ketten absolut nachvollziehbar. Aber wir sprachen über das &#8220;Waldsterben&#8221;, Laden- Sterben. Die Aneinanderreihung von Ketten ödet die Kunden an und zerstört Innenstadt- Kultur. Ein Eickhoff muss nicht skalierbar sein, er steht für sich &#8211; und davon braucht es mehr.</p>
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		<title>Von: Alexander Graf</title>
		<link>http://www.kassenzone.de/2012/10/15/wir-sind-zum-showroom-fur-amazon-geworden-thalia-best-buy-1000-topfe/#comment-2984</link>
		<dc:creator>Alexander Graf</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 18 Oct 2012 20:04:52 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[<!-- insert ads is firing -->Themen sind das, aber diese Themen sind genauso konkret wie &quot;Nutzer zentriertes Design&quot;, &quot;Fokussierung&quot; oder &quot;CRM&quot;. Da sind Mechanismen, aber keine Strategien bzw. Lösungsansätze. Skalierbarkeit bedeutet für mich insbesondere &quot;wiederholbar&quot; oder &quot;beschreibbar&quot;. Es mag sein, dass mal ein Shop (stationär oder online) wirklich emotional ist und super funktioniert, aber übertragbar auf andere Fälle ist er damit nicht. Wenn ich einem Kunden erzähle, dass er seinen Shop emotionaler gestalten soll, damit die Kunden öfter wiederkommen, dann lacht der mich aus. Aber ggf. reden wir da auch aneinander vorbei oder ich habe einfach keine Ahnung von Emotionalisierung. Die Gefahr besteht natürlich. <p style="text-align: center;"><a href="http://www.netshops.de"><img class="aligncenter size-full wp-image-2819" title="E-Commerce Agentur" src="http://www.kassenzone.de/wp-content/uploads/2013/02/netshops.png" alt="E-Commerce Agentur" width="600" height="74" /></a></p>]]></description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Themen sind das, aber diese Themen sind genauso konkret wie &#8220;Nutzer zentriertes Design&#8221;, &#8220;Fokussierung&#8221; oder &#8220;CRM&#8221;. Da sind Mechanismen, aber keine Strategien bzw. Lösungsansätze. Skalierbarkeit bedeutet für mich insbesondere &#8220;wiederholbar&#8221; oder &#8220;beschreibbar&#8221;. Es mag sein, dass mal ein Shop (stationär oder online) wirklich emotional ist und super funktioniert, aber übertragbar auf andere Fälle ist er damit nicht. Wenn ich einem Kunden erzähle, dass er seinen Shop emotionaler gestalten soll, damit die Kunden öfter wiederkommen, dann lacht der mich aus. Aber ggf. reden wir da auch aneinander vorbei oder ich habe einfach keine Ahnung von Emotionalisierung. Die Gefahr besteht natürlich.</p>
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	<item>
		<title>Von: Sylvia Doemer</title>
		<link>http://www.kassenzone.de/2012/10/15/wir-sind-zum-showroom-fur-amazon-geworden-thalia-best-buy-1000-topfe/#comment-2983</link>
		<dc:creator>Sylvia Doemer</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 18 Oct 2012 19:53:25 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[<!-- insert ads is firing -->@Alexander: dann lies mal nach at &quot;she- commerce&quot; und Emotionalisierung von Webshops. Das sind für mich DIE Themen. So wie die Aufreihung  von Bildchen auf weissem Hintergrund keinerlei Differenzierung bieten, so spielt sich das derzeit im Stationärhandel ab. E- Commerce muss sich der Emotionalisierung annehmen, aber Stationärhandel ist per se klar im Vorteil. &quot;Skalierbar&quot; - ein schönes Modewort der Exitszene, geht es darum im Stationärhandel? Ich meine nicht. <p style="text-align: center;"><a href="http://www.netshops.de"><img class="aligncenter size-full wp-image-2819" title="E-Commerce Agentur" src="http://www.kassenzone.de/wp-content/uploads/2013/02/netshops.png" alt="E-Commerce Agentur" width="600" height="74" /></a></p>]]></description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@Alexander: dann lies mal nach at &#8220;she- commerce&#8221; und Emotionalisierung von Webshops. Das sind für mich DIE Themen. So wie die Aufreihung  von Bildchen auf weissem Hintergrund keinerlei Differenzierung bieten, so spielt sich das derzeit im Stationärhandel ab. E- Commerce muss sich der Emotionalisierung annehmen, aber Stationärhandel ist per se klar im Vorteil. &#8220;Skalierbar&#8221; &#8211; ein schönes Modewort der Exitszene, geht es darum im Stationärhandel? Ich meine nicht.</p>
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	<item>
		<title>Von: Alexander Graf</title>
		<link>http://www.kassenzone.de/2012/10/15/wir-sind-zum-showroom-fur-amazon-geworden-thalia-best-buy-1000-topfe/#comment-2982</link>
		<dc:creator>Alexander Graf</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 18 Oct 2012 15:09:21 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[<!-- insert ads is firing -->@Sylvia: Alle von dir genannten USPs sind für mich keine USPs aus Kundensicht. Außerdem sind sie doch gar nicht greifbar. Dann könnte ich doch einem Online Shop Betreiber sagen. &quot;Mach mal deinen Shop relevant.&quot; Dann fragt er mich: &quot;Wie denn?&quot; Ich würde mich freuen, wenn du mit wirklich greifbaren Beispielen sagst, wie dieser &quot;Erlebniskauf&quot; stationär &amp; skalierbar funktioniert. 


@Peter: Die Idee finde ich sehr charmant. Die Ansätze &quot;betreuter Bestellterminals&quot; dich ich bisher gesehen habe, weisen allerdings nur leichte Zusatzumsätze bzw. Cross Selling Umsätze auf &amp; die Marge auf die Partnerprodukte ist ja in der Regel viel geringer. Insbesondere bei Optikern ist das fatal. Die bepreisen ja jeden Kunden oft individuell. <p style="text-align: center;"><a href="http://www.netshops.de"><img class="aligncenter size-full wp-image-2819" title="E-Commerce Agentur" src="http://www.kassenzone.de/wp-content/uploads/2013/02/netshops.png" alt="E-Commerce Agentur" width="600" height="74" /></a></p>]]></description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@Sylvia: Alle von dir genannten USPs sind für mich keine USPs aus Kundensicht. Außerdem sind sie doch gar nicht greifbar. Dann könnte ich doch einem Online Shop Betreiber sagen. &#8220;Mach mal deinen Shop relevant.&#8221; Dann fragt er mich: &#8220;Wie denn?&#8221; Ich würde mich freuen, wenn du mit wirklich greifbaren Beispielen sagst, wie dieser &#8220;Erlebniskauf&#8221; stationär &#038; skalierbar funktioniert. </p>
<p>@Peter: Die Idee finde ich sehr charmant. Die Ansätze &#8220;betreuter Bestellterminals&#8221; dich ich bisher gesehen habe, weisen allerdings nur leichte Zusatzumsätze bzw. Cross Selling Umsätze auf &#038; die Marge auf die Partnerprodukte ist ja in der Regel viel geringer. Insbesondere bei Optikern ist das fatal. Die bepreisen ja jeden Kunden oft individuell.</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Von: Peter (shopanbieter.de)</title>
		<link>http://www.kassenzone.de/2012/10/15/wir-sind-zum-showroom-fur-amazon-geworden-thalia-best-buy-1000-topfe/#comment-2980</link>
		<dc:creator>Peter (shopanbieter.de)</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 18 Oct 2012 14:07:10 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[<!-- insert ads is firing -->@Alexander,

apropos local heroes und der Idee, dass stationäre Händler als Showroom für Onlineversender agieren könnten.

Die Idee hat auch der Firmengründer von Edel Optics. Das Interview meines Redaktionskollegen kommt mir ja gerade recht. Siehe auch: http://www.shopanbieter.de/news/archives/6601-local-heroes-edel-optics.html.

--cite---
Eine weitere vorstellbare Variante wäre für Martens der Start eines Partnerprogramms – allerdings mit deutlich anders gelagerten Akzenten als beim Wettbewerber Mister Spex: „Denkbar wäre beispielsweise, dass wir Partneroptikern unsere Technologie der virtuellen Warenauslage zur Verfügung stellen und ein virtuelles Sortiment über das gesamte Netzwerk damit abbilden“, so der Edel Optics-Gründer. Auf diese Weise ließe sich ein größerer und für die Optiker wohl auch attraktiverer Kooperationszusammenhang herstellen, als dies bei Mister Spex der Fall sei. So könnten Optiker vor allem die Umsätze mit weniger gängigen Modellen steigern. Die Kunden würden in diesem Szenario wiederum von einer deutlich vergrößerten Auswahl bei den Modellen und den Vorteilen der Modellauswahl per Suchfunktion profitieren. Zudem könnte das iPad eine Ergänzung des Filialbestandes bieten und anstelle von Katalogen eingesetzt werden. „Die Planungen hierzu laufen“, erklärt Martens – „auch wenn andere Baustellen aktuell noch höhere Priorität für uns haben.“
---cite--- <p style="text-align: center;"><a href="http://www.netshops.de"><img class="aligncenter size-full wp-image-2819" title="E-Commerce Agentur" src="http://www.kassenzone.de/wp-content/uploads/2013/02/netshops.png" alt="E-Commerce Agentur" width="600" height="74" /></a></p>]]></description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@Alexander,</p>
<p>apropos local heroes und der Idee, dass stationäre Händler als Showroom für Onlineversender agieren könnten.</p>
<p>Die Idee hat auch der Firmengründer von Edel Optics. Das Interview meines Redaktionskollegen kommt mir ja gerade recht. Siehe auch: <a href="http://www.shopanbieter.de/news/archives/6601-local-heroes-edel-optics.html" rel="nofollow">http://www.shopanbieter.de/news/archives/6601-local-heroes-edel-optics.html</a>.</p>
<p>&#8211;cite&#8212;<br />
Eine weitere vorstellbare Variante wäre für Martens der Start eines Partnerprogramms – allerdings mit deutlich anders gelagerten Akzenten als beim Wettbewerber Mister Spex: „Denkbar wäre beispielsweise, dass wir Partneroptikern unsere Technologie der virtuellen Warenauslage zur Verfügung stellen und ein virtuelles Sortiment über das gesamte Netzwerk damit abbilden“, so der Edel Optics-Gründer. Auf diese Weise ließe sich ein größerer und für die Optiker wohl auch attraktiverer Kooperationszusammenhang herstellen, als dies bei Mister Spex der Fall sei. So könnten Optiker vor allem die Umsätze mit weniger gängigen Modellen steigern. Die Kunden würden in diesem Szenario wiederum von einer deutlich vergrößerten Auswahl bei den Modellen und den Vorteilen der Modellauswahl per Suchfunktion profitieren. Zudem könnte das iPad eine Ergänzung des Filialbestandes bieten und anstelle von Katalogen eingesetzt werden. „Die Planungen hierzu laufen“, erklärt Martens – „auch wenn andere Baustellen aktuell noch höhere Priorität für uns haben.“<br />
&#8212;cite&#8212;</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Sylvia Dömer</title>
		<link>http://www.kassenzone.de/2012/10/15/wir-sind-zum-showroom-fur-amazon-geworden-thalia-best-buy-1000-topfe/#comment-2977</link>
		<dc:creator>Sylvia Dömer</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 18 Oct 2012 10:40:07 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[<!-- insert ads is firing -->@Alexander zu 14): es gibt immer 2 Seiten des USP´s, zum einen das Sortiment, zum anderen die Vermarktung, offline wie online. Die Modehändler sind wieder gefordert, einen individuellen Sortimentsmix anzubieten, auch wieder mutig Marken zu mischen, Looks zu zelebrieren, klare Kaufbotschaften zu senden, dem Angebot eine eigene Handschrift zu verleihen. Das könnte bedeuten, Multibrandflächen nach Themen zu gestalten und Geschichten zu erzählen. Die Kunden wollen inspiriert werden, brauchen aber auch Anleitung. Das erfordert wieder intensive Vorarbeit, Planung und Beschäftigung mit Trends. Das ist eine andere Anforderung an den Einkauf, nämlich so, wie es früher mal war. Heute sind Einkäufer doch nur noch Markensammler und kaufen linear die jeweilig besten Artikel pro Kollektion. Das funktioniert nicht mehr. Eine Handschrift bedeutet a) das individuelle Markenportfolio an sich b) Mut zur Lücke c) individuelle Sortiments-&quot;Mischung&quot;. Das muß erst einmal sicher gestellt sein. Dann geht es um die Präsentation, das Visual Merchandising. Hier muß Bewegung rein, Flexibilität und Mut, auf bestimmte Flächen das Mobiliar passend zur Ware auszutauschen. Das sind doch die klaren Vorteile im Stationärhandel, sich flexibel an Trends auszurichten und die Storys zu kommunizieren. Ein Onliner kann nicht ständig seinen Webshop verändern, das ist ein starres Gebilde. Breuninger z.B. ist so ein Stationärhändler. Da wird auch mal eben ein ganzes Haus zeitweise in eine Aktion verpackt. Das erregt Aufsehen, das ist dann ein Erlebnis - und Kunde kauft, was er gar nicht vorhatte. Unsere Kunden sind doch nicht zu Preissuchmaschinen mutiert (in manchen Bereichen schon, aber doch nicht in der Mode). Es muß wieder von den Einzelhändlern Initiative ausgehen. Der gute alte &quot;Erlebniskauf&quot; ist in den letzten Jahren doch völlig in Vergessenheit geraten. Vorrangig kämpfen alle um die gleichen Marken und sind stolz, wenn sie &quot;Gebietsschutz&quot; erlangen. Das ist reine Selbstbeschäftigung und geht am Kunden vorbei. Da liegen die Ansatzpunkte und der Stationärhandel ist klar im Vorteil. <p style="text-align: center;"><a href="http://www.netshops.de"><img class="aligncenter size-full wp-image-2819" title="E-Commerce Agentur" src="http://www.kassenzone.de/wp-content/uploads/2013/02/netshops.png" alt="E-Commerce Agentur" width="600" height="74" /></a></p>]]></description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@Alexander zu 14): es gibt immer 2 Seiten des USP´s, zum einen das Sortiment, zum anderen die Vermarktung, offline wie online. Die Modehändler sind wieder gefordert, einen individuellen Sortimentsmix anzubieten, auch wieder mutig Marken zu mischen, Looks zu zelebrieren, klare Kaufbotschaften zu senden, dem Angebot eine eigene Handschrift zu verleihen. Das könnte bedeuten, Multibrandflächen nach Themen zu gestalten und Geschichten zu erzählen. Die Kunden wollen inspiriert werden, brauchen aber auch Anleitung. Das erfordert wieder intensive Vorarbeit, Planung und Beschäftigung mit Trends. Das ist eine andere Anforderung an den Einkauf, nämlich so, wie es früher mal war. Heute sind Einkäufer doch nur noch Markensammler und kaufen linear die jeweilig besten Artikel pro Kollektion. Das funktioniert nicht mehr. Eine Handschrift bedeutet a) das individuelle Markenportfolio an sich b) Mut zur Lücke c) individuelle Sortiments-&#8221;Mischung&#8221;. Das muß erst einmal sicher gestellt sein. Dann geht es um die Präsentation, das Visual Merchandising. Hier muß Bewegung rein, Flexibilität und Mut, auf bestimmte Flächen das Mobiliar passend zur Ware auszutauschen. Das sind doch die klaren Vorteile im Stationärhandel, sich flexibel an Trends auszurichten und die Storys zu kommunizieren. Ein Onliner kann nicht ständig seinen Webshop verändern, das ist ein starres Gebilde. Breuninger z.B. ist so ein Stationärhändler. Da wird auch mal eben ein ganzes Haus zeitweise in eine Aktion verpackt. Das erregt Aufsehen, das ist dann ein Erlebnis &#8211; und Kunde kauft, was er gar nicht vorhatte. Unsere Kunden sind doch nicht zu Preissuchmaschinen mutiert (in manchen Bereichen schon, aber doch nicht in der Mode). Es muß wieder von den Einzelhändlern Initiative ausgehen. Der gute alte &#8220;Erlebniskauf&#8221; ist in den letzten Jahren doch völlig in Vergessenheit geraten. Vorrangig kämpfen alle um die gleichen Marken und sind stolz, wenn sie &#8220;Gebietsschutz&#8221; erlangen. Das ist reine Selbstbeschäftigung und geht am Kunden vorbei. Da liegen die Ansatzpunkte und der Stationärhandel ist klar im Vorteil.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Peter (shopanbieter.de)</title>
		<link>http://www.kassenzone.de/2012/10/15/wir-sind-zum-showroom-fur-amazon-geworden-thalia-best-buy-1000-topfe/#comment-2976</link>
		<dc:creator>Peter (shopanbieter.de)</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 18 Oct 2012 07:36:12 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[<!-- insert ads is firing -->Naja, ob die Beratung vor 50 Jahren so immer so dolle war wissen wir auch nicht. ;-)

Aber du hast recht, dass Kisten schieben (wie früher) nicht mehr genügt. Darauf hatte ich ja aber auch in meinem Kommentar schon hingewiesen. Die Händler müssen sich Gedanken machen, womit und wie sie künftig Geld verdienen können. Heute genügt es nicht mehr, einen Laden aufzumachen, Produkte reinzustellen und darauf zu warten dass die (Lauf-)Kundschaft. Das waren in meinen Augen aber auch früher schon nicht wirklich &quot;Händler&quot;, sondern eben &quot;Kistenschieber&quot;.

BTW: Hier sind durchaus auch die Hersteller/Lieferanten gefragt. Und manche tun da auch etwas, wie unsere wöchentliche Serie &quot;Local heroes&quot; zeigt, zB. http://www.shopanbieter.de/news/archives/6588-local-heroes-al-ko-rasenmaeher-online-bestellt-vom-fachhaendler-geliefert.html <p style="text-align: center;"><a href="http://www.netshops.de"><img class="aligncenter size-full wp-image-2819" title="E-Commerce Agentur" src="http://www.kassenzone.de/wp-content/uploads/2013/02/netshops.png" alt="E-Commerce Agentur" width="600" height="74" /></a></p>]]></description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Naja, ob die Beratung vor 50 Jahren so immer so dolle war wissen wir auch nicht. <img src='http://www.kassenzone.de/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';-)' class='wp-smiley' /> </p>
<p>Aber du hast recht, dass Kisten schieben (wie früher) nicht mehr genügt. Darauf hatte ich ja aber auch in meinem Kommentar schon hingewiesen. Die Händler müssen sich Gedanken machen, womit und wie sie künftig Geld verdienen können. Heute genügt es nicht mehr, einen Laden aufzumachen, Produkte reinzustellen und darauf zu warten dass die (Lauf-)Kundschaft. Das waren in meinen Augen aber auch früher schon nicht wirklich &#8220;Händler&#8221;, sondern eben &#8220;Kistenschieber&#8221;.</p>
<p>BTW: Hier sind durchaus auch die Hersteller/Lieferanten gefragt. Und manche tun da auch etwas, wie unsere wöchentliche Serie &#8220;Local heroes&#8221; zeigt, zB. <a href="http://www.shopanbieter.de/news/archives/6588-local-heroes-al-ko-rasenmaeher-online-bestellt-vom-fachhaendler-geliefert.html" rel="nofollow">http://www.shopanbieter.de/news/archives/6588-local-heroes-al-ko-rasenmaeher-online-bestellt-vom-fachhaendler-geliefert.html</a></p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Alexander Graf</title>
		<link>http://www.kassenzone.de/2012/10/15/wir-sind-zum-showroom-fur-amazon-geworden-thalia-best-buy-1000-topfe/#comment-2975</link>
		<dc:creator>Alexander Graf</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 18 Oct 2012 07:11:38 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.kassenzone.de/?p=2850#comment-2975</guid>
		<description><![CDATA[<!-- insert ads is firing -->@Peter. Das Argument kenne ich, aber es hilft den stationären Nischenkonzepten doch auch nicht. Es reicht doch schon, wenn du 20% deines (Schrauben-) Umsatzes bei Obi bzw. Online machst, um das kleine Ladengeschäft in die Knie zu zwingen. Und den Rasenmäher für 400€ kaufst du jetzt auch online, weil er da so günstig ist. Das Ladengeschäft hat aber mit dem Rasenmäher/den Kisten in der Vergangenheit das Geld verdient. Dieses &quot;selektive&quot; Einkaufen rechnet sich stationär nur sehr selten. Zudem war es doch vor 50 Jahren so wie du beschreibst. In der Stadt gab es alle Produkte und super Beratung. <p style="text-align: center;"><a href="http://www.netshops.de"><img class="aligncenter size-full wp-image-2819" title="E-Commerce Agentur" src="http://www.kassenzone.de/wp-content/uploads/2013/02/netshops.png" alt="E-Commerce Agentur" width="600" height="74" /></a></p>]]></description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@Peter. Das Argument kenne ich, aber es hilft den stationären Nischenkonzepten doch auch nicht. Es reicht doch schon, wenn du 20% deines (Schrauben-) Umsatzes bei Obi bzw. Online machst, um das kleine Ladengeschäft in die Knie zu zwingen. Und den Rasenmäher für 400€ kaufst du jetzt auch online, weil er da so günstig ist. Das Ladengeschäft hat aber mit dem Rasenmäher/den Kisten in der Vergangenheit das Geld verdient. Dieses &#8220;selektive&#8221; Einkaufen rechnet sich stationär nur sehr selten. Zudem war es doch vor 50 Jahren so wie du beschreibst. In der Stadt gab es alle Produkte und super Beratung.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Peter (shopanbieter.de)</title>
		<link>http://www.kassenzone.de/2012/10/15/wir-sind-zum-showroom-fur-amazon-geworden-thalia-best-buy-1000-topfe/#comment-2974</link>
		<dc:creator>Peter (shopanbieter.de)</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 18 Oct 2012 05:48:27 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.kassenzone.de/?p=2850#comment-2974</guid>
		<description><![CDATA[<!-- insert ads is firing -->---cite---
Den Kunden ist das doch egal. Sie wollen auch stationär immer das begehrteste Produkt zum fairen Preis.
---cite---

Ist ja vielleicht eine Frage der Perspektive. Aber ich kenne genügend Leute (mich eingeschlossen) die weder das begehrteste Produkt brauchen, noch überhaupt wollen. Außerdem, bin ich bereit für gute Beratung einen höheren Preis im Laden zu bezahlen. Auch wenn ich weiß, dass ich es im Internet günstiger haben kann.   

Ich würde auch noch viel öfter im Laden einkaufen, wenn ich wüsste wo ich in der Stadt das finde, was ich gerade benötige.

Mein Lieblingsszenario ist seit Jahren folgendes: Ich brauche eine neue Hose und geh in die Stadt zum Einkaufen. In Laden X stelle ich fest, dass mir eine bestimmte Hose gefällt. Diese aber nicht in meiner Größe vorhanden ist. Via Smartphone kann ich nun rausfinden, wo der nächste Laden ist in der meine Hose in meiner Größe noch im Laden liegt. Technisch alles längst machbar. 

Worauf ich hinaus möchte: Der stationäre Händler hat nach wie vor USPs. - Produktkompetenz und Warenverfügbarkeit. Beides kann das Internet im Idealfall bzw. bei genauer Betrachtung nicht bieten. Ein weiterer USP sollte/werden künftig Serviceangebote sein. Das reine Kistenschieben wird in vielen Bereichen sicherlich tatsächlich vom Internet abgelöst.     

Aber wann kaufe ich denn zB. bei einem kleinen Baufachmarkt und nicht bei OBI oder im Internet ein? - Schrauben kaufe ich bei OBI, aber wenn ich Beratung benötige, gehe ich zum kleinen Baufachmarkt und zahle dann auch den höheren Preis. <p style="text-align: center;"><a href="http://www.netshops.de"><img class="aligncenter size-full wp-image-2819" title="E-Commerce Agentur" src="http://www.kassenzone.de/wp-content/uploads/2013/02/netshops.png" alt="E-Commerce Agentur" width="600" height="74" /></a></p>]]></description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>&#8212;cite&#8212;<br />
Den Kunden ist das doch egal. Sie wollen auch stationär immer das begehrteste Produkt zum fairen Preis.<br />
&#8212;cite&#8212;</p>
<p>Ist ja vielleicht eine Frage der Perspektive. Aber ich kenne genügend Leute (mich eingeschlossen) die weder das begehrteste Produkt brauchen, noch überhaupt wollen. Außerdem, bin ich bereit für gute Beratung einen höheren Preis im Laden zu bezahlen. Auch wenn ich weiß, dass ich es im Internet günstiger haben kann.   </p>
<p>Ich würde auch noch viel öfter im Laden einkaufen, wenn ich wüsste wo ich in der Stadt das finde, was ich gerade benötige.</p>
<p>Mein Lieblingsszenario ist seit Jahren folgendes: Ich brauche eine neue Hose und geh in die Stadt zum Einkaufen. In Laden X stelle ich fest, dass mir eine bestimmte Hose gefällt. Diese aber nicht in meiner Größe vorhanden ist. Via Smartphone kann ich nun rausfinden, wo der nächste Laden ist in der meine Hose in meiner Größe noch im Laden liegt. Technisch alles längst machbar. </p>
<p>Worauf ich hinaus möchte: Der stationäre Händler hat nach wie vor USPs. &#8211; Produktkompetenz und Warenverfügbarkeit. Beides kann das Internet im Idealfall bzw. bei genauer Betrachtung nicht bieten. Ein weiterer USP sollte/werden künftig Serviceangebote sein. Das reine Kistenschieben wird in vielen Bereichen sicherlich tatsächlich vom Internet abgelöst.     </p>
<p>Aber wann kaufe ich denn zB. bei einem kleinen Baufachmarkt und nicht bei OBI oder im Internet ein? &#8211; Schrauben kaufe ich bei OBI, aber wenn ich Beratung benötige, gehe ich zum kleinen Baufachmarkt und zahle dann auch den höheren Preis.</p>
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