5min mit Kim Felixmüller von idbeer.de

Heute begrüßen wir im Rahmen der „Ein Herz für Startups“ Aktion Kim Felixmüller von idbeer.de – ein Service im Bereich Food Mass Customization. Nach den lausigen Erfahrungen mit der Soundqualität beim Interview mit barcoo, habe ich diesmal einen Versuch mit Skype & Pamela gewagt, um das Videogespräch aufzuzeichnen. Ergebnis: Sound super, Bild geht so. Das könnte an Kims Kamerea gelegen haben oder am falschen Aufnahmeformat.

Wer seid ihr und was macht ihr?

Also ich bin Kim Felixmüller und Geschäftsführer von idbeer. Wir sind eine Internetplattform und personalisieren Bier. Das bedeutet, wir geben dem Kunden die Möglichkeit, dass sie mit unserem Etikettenkonfigurator, online, einfach und schnell ihr eigenes Bier gestalten.

Wer ist Eure Zielgruppe?

Unsere Zielgruppe sind sowohl Männer und Frauen zwischen 20 und 45 Jahren circa. Die alle ein bisschen gesellig sein sollten und Spaß haben möchten.

Personalisiertes Bier, so etwas gibt es schon oder so etwas gab es schon, oder? Es gibt so einen Etikettendruckservice. Seid ihr dort innovativ am Markt unterwegs oder habt ihr dort schon einen starken Wettbewerb?

Also richtig ist, dass es das Ganze schon einmal gab. Wir sind da auch ein bisschen drauf gestoßen, dadurch das es Utopia in Australien gab. Und wir haben aber versucht diese Idee weiterzuentwickeln, da alle Konkurrenten von uns im Moment auf dem deutschen Markt nur anbieten, dass der Kunde seinen Namen einsetzt in ein bestehendes Etikett. Was er aber nicht mehr großartig verändern kann. Und wir haben einen vollkommen freien Etikettenkonfigurator. Das bedeutet, der Kunde kann mit Hilfe von Elementen, Motiven oder auch seinen eigenen Fotos hochladen. Wirklich komplett sein eigenes Etikett gestalten.

Ist das Euer differenzierendes Merkmal, wenn noch irgendein Wettbewerber in den Markt eintritt?

Das ist es definitiv. Also der Etikettenkonfigurator ist ein USP und das andere ist die B-Qualität. Wir arbeiten mit der Schlossbrauerei Au in der Hallertau zusammen. Das mag jetzt für die meisten nichtssagend sein aber das ist eine kleine Familienbrauerei in der Nähe von München. Und ein absolutes Top-Bier, ein bayerisches Premiumbier.

Wie löst ihr das Problem der Kundenaquisition? Präzisiert seid ihr ja ein Oneshot-Business. Also man verkauft wahrscheinlich so ein personalisiertes Bier für ein Geburtstag oder für die WM oder für irgendeine Firmenfeier. Und dann wahrscheinlich erstmal nicht wieder. Das heißt ja, ihr müsst ja relativ hohe Kundenaquisitionskosten haben! Stimmt das?

Richtig ist dabei, dass wir bis jetzt sehr geschenkelastig sind. Aber das war bei uns auch so gewollt. Wir sind kurz vor Weihnachten online gegangen letzten Jahres 2009. Und natürlich um das Weihnachtsgeschäft mitzunehmen! Und haben darauf auch abgezielt. Allerdings wollen wir uns weiterentwickeln von diesem Geschenk, dass man idbeer nur kauft um jemand anderem eine Freude zu machen sondern wir wollen auch in Zukunft, dass die Leute sich selbst und im Freundeskreis eine Freude machen. Und damit diese Aquisitionslastigkeit ein wenig verringern!

Und habt ihr da auch B2B Vertriebspartner die Euch da helfen oder reagieren diese nur mit einem Lächeln darauf?

Nein, wir machen B2B selber. Wir sprechen selbst Kunden an. Also Unternehmen und vor allem Messeaussteller. Die Reaktion auf idbeer; personalisiertes Bier freut erstmal jeden. Finden alle klasse. Sehr positiv ist damit auch der B2B-Bereich mit sehr großem Erfolg. Was für uns natürlich als junges Unternehmen sehr wichtig ist.

Verdient ihr damit schon Geld?

Wir verdienen als Unternehmen Geld. Wir sind drei Geschäftsführer und ein IT, der beratend mitgegründet hat. Verdienen damit noch nicht Geld. Aber das ist definitiv angepeilt und soll alles noch in diesem Jahr stattfinden.

Ihr macht das also auch Vollzeit? Das ist keine Hobbyveranstaltung?

Das ist überhaupt keine Hobbyveranstaltung. Drei von uns haben die Uni letztes Jahr abgeschlossen. Und wir machen das jetzt Full-time.

Würde das auch mit anderen Produkten funktionieren? Zum Beispiel idwodka, idwhiskey und ähnlichem?

Das schöne dabei ist, wir haben es geschafft diesen Prozess der Messkasten mal ein bisschen runterzubrechen auf eine wirklich kleine Stückzahl von Flaschen. Man kann so allgemein sagen, was dann in den Flaschen ist, ist eigentlich sekundär. Das bedeutet, wir haben definitiv das Potenzial, dadurch Ausweisungen in der Produktpalette id auf andere Getränke zu übertragen.

Das es technisch funktioniert kann ich mir auch vorstellen. Aber glaubst du das wird von Kunden angenommen?

Aufjedenfall. Wir haben jetzt mit Bier angefangen. Das hat seine Gründe in der Geselligkeit im Endeffekt. Weil wir suchen natürlich Multiplikatoren. Und Bier trinkt man natürlich nicht alleine. Das heißt wenn einer unserer Kunden ein idbeer kauft, gehen wir davon aus, dass er es mit vielen Freunden trinkt. Und denen es dann auch gefällt. Und davon gibt es definitiv noch andere Getränke, die auch gesellig sind. Vielleicht für andere Geschlechter viel interessanter sind. Und da sehen wir viel Potenzial für die Zukunft.

Ihr seid ja erst vor kurzem gestartet,. Kannst du uns verraten wieviele Kästen ihr schon verkauft habt?

Das möchte ich nicht sagen. Das bleibt ein Geheimnis!

Spielen online neue Verkaufsmechanismen für euch eine Rolle, also zum Beispiel ID auf der Facebookseite oder Aktion über Twitter? Oder ist das alles noch eher klassisches E-Commerce Geschäft?

Nein überhaupt. Wir sind gegenüber diesen Medien sehr,sehr aufgeschlossen. Haben eine ziemlich erfolgreiche Fanpage von idbeer auf Facebook. Ist auch jeder herzlich eingeladen, Facebook-Fan von uns zu werden. Und wir twittern auch sehr aktiv. Ich glaube die Facebook-Fanpage hat jetzt so 1400 Mitglieder. Ist auch erst im Dezember gegründet worden.

Was können wir 2010 von idbeer erwarten?

Wir planen natürlich jetzt, im Hinblick auf die Fussballweltmeisterschaft und auch auf den Sommer allgemein aktiv zu werden und massiv unsere Bekanntheit zu steigern. Und mit den einen oder anderen Aktionen auch unseren Kunden und Fans eine Freude zu machen.

Möchtest du noch irgendetwas an die kassenzone-Leserschaft richten? Irgendwelche Investoren gesucht? Oder sonstige Hilfe, dann hast du jetzt die Möglichkeit dazu!

Nein. Wir suchen nicht aktiv Investoren aber wir sind natürlich daran immer interessiert an strategischen Partnern die uns begleiten. Das ist aber für uns ein fortlaufender Prozess und unterhalten uns gern mit verschiedensten Leuten, die glauben, dass sie in unserer Kette eine ganz wichtige Rolle spielen können. Ansonsten habe ich dem nichts beizufügen.

Super. Dann wünschen wir von kassenzone Euch viel Erfolg! Und beobachten das hochinteressiert weiter, wie das mit dem personalisierten Bier vorangeht.

Vielen Dank auch an dich für das Gespräch!

Das Gespräch wurde halbautomatisch übersetzt. Teilweise können Wörter und Sätze nicht vollständig korrekt angezeigt werden.

Umfrage: Ist idbeer cool?

Bewerbe dich jetzt bei Ein Herz für Startups. Wenn du ein innovatives Startup im Bereich E-Commerce, Mobile oder Technologie betreibst und bisher nicht ausreichend Beachtung in den Blogs gefunden hast, dann schicke eine Mail an info@kassenzone.de mit den folgenden Infos:

  1. Link zu eurer Website
  2. Was macht ihr genau? Wer ist euer Wettbewerber?
  3. Keyfacts inkl. Gründerteam und Startdatum des Startups
  4. Warum seid ihr innovativ?
  5. Keine Businesspläne anhängen! (die sind meistens total langweilig)
  6. Wenn ihr länger als 5 Minuten braucht diese Mail zu schreiben, dann trifft Punkt Nr. 4. wahrscheinlich nicht zu.

Danach schauen wir uns das Startup an und schreiben vielleicht ein ausführliches Review über euer Projekt bei Kassenzone.de.

8 Gedanken zu “5min mit Kim Felixmüller von idbeer.de

  1. die Idee und Ausführung des Bierlabels finde ich super.

    Aber warum auf Bier beschränken? Es gibt viele Gegenstände, die man beschriften kann. Ich denke auch an unterschiedliche Labelmaterialien.

    Z.B hätte ich gerne einen haltbaren Label für meine Handyrückseite. Etwas Kunst, bunt, Name use..

    Kim könnte die Feedbackseite aufmotzen, dort mehr Diskussion zulassen für neue Labelideen. Crowdsourcing!

    Gruß aus California
    Otmar
    http://keshoo.com

  2. die Idee und Ausführung des Bierlabels finde ich super.

    Aber warum auf Bier beschränken? Es gibt viele Gegenstände, die man beschriften kann. Ich denke auch an unterschiedliche Labelmaterialien.

    Z.B hätte ich gerne einen haltbaren Label für meine Handyrückseite. Etwas Kunst, bunt, Name use..

    Kim könnte die Feedbackseite aufmotzen, dort mehr Diskussion zulassen für neue Labelideen. Crowdsourcing!

    Gruß aus California
    Otmar
    http://keshoo.com

    This comment was originally posted onKassenzone – Commerce, Mobile, Technologie

  3. Pingback: Design Blog vom Designer

  4. Pingback: bei idbeer können Sie Bierflaschen mit eigenen Eitketten versehen - Online Shopping Angebote

  5. Interessanter Artikel. Ich wollte das Produkt mal testen, aber dann:

    – Betreiber ist eine Limited!
    – Die Rufnummer ist nur eine anonyme 0700 (nein, nicht DIESE 0700 Nummer. ich meine ALLE 0700, 0180, 0137 Nummern die nicht über eine Festnetzflatrate erreichbar sind) mit Abzockpreisen, vor allem aus dem Handynetz.

    Für mich ein No-Go, auch wenn heutzutage eine Limited auch von seriösen Geschäftsleuten in D verwendet wird. Ich bin seit 30 Jahren Freelancer und habe schon so einiges erlebt. Unter anderem aus diesem Grund würde ich für Finanzgeschäfte (und Rechnungs- bzw. Forderungsmanagement ist im Grunde nichts anderes) niemals einen nicht-deutschen Partner wählen. Die kriegt man im Problemfall wenigstens (wenn mitunter auch mit viel Aufwand) vor den Richter.

    This comment was originally posted onKassenzone – Commerce, Mobile, Technologie

  6. Hallo Richard, du hast zwei interessante Punkte angesprochen, an denen wir auch schon arbeiten:

    Als wir FastBill 2007 gegründet haben, war diese Rechtsform ein recht unkomplizierte Wahl und wir konnten auf diese Weise schnell starten. Heute besteht das FastBill Team aus knapp 10 Mitarbeitern und wir sind “erwachsen” geworden. Unseren Kunden gegenüber möchten wir das auch zeigen und so sind wir gerade im Umwandlungsprozess zur GmbH. Also diese berechtigte Kritik wird in Kürze aus der Welt geschafft sein.

    Zur Telefonnummer: Man kann uns auch problemlos unter 0201 – 47091505 anrufen. Wir können diese Nummer im Grunde auch direkt kommunizieren, das wäre sicher besser.

    Ich hoffe, dass jetzt die Bedenken vor einem Test aus dem Weg geräumt sind. Gerne stehe ich für weiter Fragen zur Verfügung – und natürlich auch für Feedback.

    Gruß,
    René

    This comment was originally posted onKassenzone – Commerce, Mobile, Technologie

Die Kommentarfunktion ist geschlossen.