Kundendaten – Analogie

Inspiriert durch die Analogie Betrachtung meiner ClubSale Evolutionsphasen bei Burkhard, gemischt mit ein paar Gedanken über mobile Apps von Christian stellt sich mir die Frage:

Was sind Kundendaten im Commerce von Morgen?

Berufsbedingt ist mir der Wert einer „qualifizierten Adresse“ durchaus bewusst. Diese Art von Kundendaten wird normalweise über irgendwelche Zeitungsabos, Gewinnspiele oder Kundenkarten/Rabattkarten generiert. Ein unglaublich riesiges und nicht immer ganz glanzvolles Geschäft. Bleibt das auch so?

Bei dieser ganzen Diskussion um M-Commerce und Apps spielen auch Kundendaten eine besondere Rolle. Diesmal geht es aber nicht um Daten zum Einkommen oder zum Wohnort sondern zum aktuellen Aufenthaltsort. Wer diese Daten zuverlässig generieren kann und vermarkten darf, hat aus meiner Sicht langfristig ein größeres Asset als die klassischen Aboverkäufer Datendienstleister.

Banal betrachtet wäre das eine App mit permanenten GPS Kontakt. Vor diesem Hintergrund gewinnen Google Latitude und Radalert eine ganz andere Bedeutung.

Naja – ich kann mich auch irren. Meinungen?

8 Gedanken zu „Kundendaten – Analogie

  1. Hallo Alex,

    ich stimme dir zu, dass Bewegungsdaten von Kunden extrem wichtig sein werden in Zukunft. Auch ohne Smartphones gibt es hier bereits Möglichkeiten. In Stockholm z.B. verkaufen sie Touristenkarten (für Bahn, Museen, etc.) für 1,2 oder 3 Tage. Auch wenn der Eintritt mit der Karte überall kostenlos ist, so muss sie jedes Mal bei Nutzung ausgelesen werden (Hat einen Chip). Damit entsteht ein Bewegungsmuster der Touristen in der Stadt, auf dessen Basis letztlich Angebotsoptimierungen durchgeführt werden können. Das Smartphone kann zwar auch den Standort des Einzelnen tracken, interessant wird es aber wenn auch hier – vor dem Geschäft, im Kaufhaus, im Urlaub – Verhaltens-, bzw. Bewegungsmuster aufzeigen, an welcher Ecke ich den Kunden wie anspreche. Sehr wertvoll aus meiner Sicht, wenn man weiß, wo der Kunde besonders empfänglich für bestimmte Dienste oder Waren ist, oder?
    Gruss
    Christian

  2. Hallo Alex,

    ich stimme dir zu, dass Bewegungsdaten von Kunden extrem wichtig sein werden in Zukunft. Auch ohne Smartphones gibt es hier bereits Möglichkeiten. In Stockholm z.B. verkaufen sie Touristenkarten (für Bahn, Museen, etc.) für 1,2 oder 3 Tage. Auch wenn der Eintritt mit der Karte überall kostenlos ist, so muss sie jedes Mal bei Nutzung ausgelesen werden (Hat einen Chip). Damit entsteht ein Bewegungsmuster der Touristen in der Stadt, auf dessen Basis letztlich Angebotsoptimierungen durchgeführt werden können. Das Smartphone kann zwar auch den Standort des Einzelnen tracken, interessant wird es aber wenn auch hier – vor dem Geschäft, im Kaufhaus, im Urlaub – Verhaltens-, bzw. Bewegungsmuster aufzeigen, an welcher Ecke ich den Kunden wie anspreche. Sehr wertvoll aus meiner Sicht, wenn man weiß, wo der Kunde besonders empfänglich für bestimmte Dienste oder Waren ist, oder?
    Gruss
    Christian

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  3. Man kann das auch bis auf die Mikro-Ebene runterbrechen. Auf der Innovation Conference letzte Woche in San Francisco wurde eine App vorgestellt, mit der man im Store die Artikel scannt, um Zusatz-Infos zu bekommen. Neben dem Benefit für den Kunden weiß der Händler damit endlich auch genauer, welche Artikel wann „angefasst“ (aber nicht gekauft) werden und welche Bedeutung das Regalbrett dabei hat (Höhe etc.).

    Generell gelten die Location Based Services als nächster großer Trend im e-Commerce.

  4. Man kann das auch bis auf die Mikro-Ebene runterbrechen. Auf der Innovation Conference letzte Woche in San Francisco wurde eine App vorgestellt, mit der man im Store die Artikel scannt, um Zusatz-Infos zu bekommen. Neben dem Benefit für den Kunden weiß der Händler damit endlich auch genauer, welche Artikel wann “angefasst” (aber nicht gekauft) werden und welche Bedeutung das Regalbrett dabei hat (Höhe etc.).

    Generell gelten die Location Based Services als nächster großer Trend im e-Commerce.

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  5. @Christian: Klar, die Verknüpfung von Ortsdaten mit Daten zum Kaufverhalten ist nat. noch besser, aber dank der Location Information weiß ich zuerst einmal wo ich den Markt machen kann, sie ist mE sogar wichtiger.

    @Martin: Das klingt nach dem feuchten Traum eines jeden Stationärhändlers – automatisierte Regaloptimierung. 🙂

  6. @Christian: Klar, die Verknüpfung von Ortsdaten mit Daten zum Kaufverhalten ist nat. noch besser, aber dank der Location Information weiß ich zuerst einmal wo ich den Markt machen kann, sie ist mE sogar wichtiger.

    @Martin: Das klingt nach dem feuchten Traum eines jeden Stationärhändlers – automatisierte Regaloptimierung.

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