5min mit Benjamin Thym von barcoo.de

Mit diesem Beitrag möchten wir, im Rahmen der Ein Herz für Startups Aktion, gerne ein neues Format auf kassenzone.de einführen. Wir interviewen Gründer 5min lang zu ihrem Geschäftsmodell per Video und stellen es danach online inkl. Textausgabe. Die Inhalte sollen etwas unterhaltsamer & informativer sein als die bekannten PR Videos. Wir sind auf euer Feedback (siehe Umfrage unten) gespannt. Wenn du/ihr Lust habt von uns interviewt zu werden, dann schreibt einfach eine kurze Mail an info@kassenzone.de.

Das aktuelle Video, geführt mit Benjamin Thym auf den empfehlenswerten Live Shopping Days, habe ich mit meiner eigenen Digitalkamera gemacht, aber die Soundqualität ist leider nicht so gut. Beim nächsten Mal brauche ich einen Minicamcorder mit externem Mikro. Tipps?

Interview Text:

Erzähl, wer bist Du und was macht Ihr?

Ich bin Benjamin Thym, Geschäftsführer der checkitmobile GmbH und wir sind mit zwei Marken unterwegs. Zum einen Barcoo, zum anderen Woabi. Und bei beiden Marken geht es im Kern darum, dass man bei seinem Mobiltelefon anhand Produkte den Barcode scannt  und dann Informationen zum jeweiligen Produkt erhält. Das heißt Preisvergleiche, Testberichte, Ökoinformationen, Bioinformationen.

Ist das beides das Gleiche? Barcoo und Woabi?

Es ist so, dass Barcoo auch insgesamt für Qualitätsinformationen steht. Das heißt, dass dort neben dem Preisvergleich Gesundheitsinformationen, Ökoinformationen, Nachhaltigkeitsinformationen im Vordergrund stehen. Das interessiert laut Statistik ungefähr 40% der Deutschen. Wir wollen aber noch einem größeren Markt entsprechen. Deswegen machen wir noch Woabi. Das sind zusammen oft Preisvergleich und Schnäppchensuche und lokale Angebote.

Wie lange gibt es Euch schon?

Also Barcoo wird betrieben seit Februar 2009 und Woabi ist zwei bis drei Monate später dann gestartet. Und insgesamt haben wir jetzt über 400 000 Installationen. Ich würde sagen ungefähr die Hälfte davon ist sehr aktiv.

Was heißt sehr aktiv, einmal am Tag?

Es ist natürlich je nach Use-Case zu unterscheiden. Weil zum Beispiel wenn man aus dem Internet vergleicht zum Beispiel bei billiger.de nutzen es die User ein bis zweimal im Jahr. Solche Leute gibt es dann nur sehr selten, welche es zwei bis drei Monate benutzen. Aber wir haben auch Leute, die es dann aktiv für den Medieneinkauf nutzen, Lebensmittelkonsum im Allgemeinen nutzen. Und dort ihr Ernährungstagebuch pflegen oder die Lebensmittelampel anschauen.

Du sagst ja es gibt Leute, die laufen in den Supermarkt mit ihrem Handy und scannen die Produkte ein und schauen „Was gibt es für Produktinformationen“  als Person für mich?

Ja genau. Oder Sie scannen aus dem eigenen Kühlschrank und leiten daraus die Informationen.

Warum brauchen sie das dauerhaft? Wenn sie es einmal gescannt haben, dann wissen sie doch was drin ist.

Zum einen gibt es immer wieder neue Produkte, worüber man sich wieder informieren kann. Wie zum Beispiel Inhaltsstoffe. Diese verändern sich dann aber auch mit der Zeit. Aber wenn man zum Beispiel ein Ernährungstagebuch führt, sollte man auch dringend scannen.

Wie verdient Ihr Eurer Geld?

Wir verdienen unser Geld zum einen dadurch, dass wir bei Woabi kostenpflichtig im App Store für das i-Phone anbieten. Und zum anderen bei Barcoo, das wir dort Werbung für die Ernährung anzeigen und Shoppingkurse.

Dass die Leute dann wenn sie auf die Werbung klicken ihr beteiligt werdet.

Genau. Ganz klassisch wie in den Läden der Preisvergleich.

Sucht Ihr noch Investoren?

Wir haben schon Investoren, da sind wir schon ganz gut aufgestellt. Für den vergangenen Monat, für den Dezember hat es sich schon sehr gut gelohnt. Weil Woabi durch i-Phone sich sehr extrem gut verkauft hat. Natürlich, Apps verkaufen ist kein wirklich nachhaltiges Geschäft.

Was sind Eure Visionen?

Zum einen sagen wir, dass es noch nicht so gut funktioniert hat wie wir es uns vorstellen. Und unsere Vision ist, dass eigentlich alle Grenzen komplett verfließen. Das heißt, wenn man lokal unterwegs ist, einfach diese Online-Preise abrufen kann. Aber nicht nur diese Online-Preise abrufen sondern auch wirklich einkaufen kann. Aber das ist im Moment ein Problem, weil es in Deutschland nur eine Handvoll Online-Shops gibt die mobil tauglich sind. Diese werden wir nächsten Monat erst starten, dass auch der mobile Einkauf möglich wird. Und auf der anderen Seite auch den Einzelhandel gut erschließen wollen. Und denen eine Plattform bieten möchten. Das heißt einfach eine Vermischung aller Welten im Frontend.

Was ist euer USP? Beste Infos, meiste Infos? Was kann man von Euch erwarten in den nächsten paar Monaten?

Wir haben es möglich gemacht, dass wir die meisten und besten Infos haben. Und das ist auch das woran wir in den nächsten Monaten arbeiten. Also es wird bei Barcoo die Nachhaltigkeitsampel kommen, das heißt wir werden verschiedene Csa-ratings hernehmen, aggregieren und auch Bewertungen zeigen wo man auch wieder Details anzeigen lassen kann.

Wir von kassenzone werden auch ein nächstes Interview machen und freuen uns auf das nächste Interviewgespräch.

Dankeschön.

Das Gespräch wurde halbautomatisch übersetzt. Teilweise können Wörter und Sätze nicht vollständig korrekt angezeigt werden.

6 Gedanken zu „5min mit Benjamin Thym von barcoo.de

  1. Pingback: 5min Interview mit Felix von idbeer.de | Kassenzone

  2. Fairtrade durch und durch mit “Happy Coffee”…

    Guter Fairtrade Kaffee ist heute zwar keine Mangelware mehr, aber guter Fairtrade Kaffee hat auch seinen Preis. Mit Happy Coffee soll das anders werden, denn hier wird knallhart kalkuliert und ein Kilo Fairtrade Kaffee kostet bei Happy Coffee 15,50 €…

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  3. Interessanter Artikel. Ich wollte das Produkt mal testen, aber dann:

    – Betreiber ist eine Limited!
    – Die Rufnummer ist nur eine anonyme 0700 (nein, nicht DIESE 0700 Nummer. ich meine ALLE 0700, 0180, 0137 Nummern die nicht über eine Festnetzflatrate erreichbar sind) mit Abzockpreisen, vor allem aus dem Handynetz.

    Für mich ein No-Go, auch wenn heutzutage eine Limited auch von seriösen Geschäftsleuten in D verwendet wird. Ich bin seit 30 Jahren Freelancer und habe schon so einiges erlebt. Unter anderem aus diesem Grund würde ich für Finanzgeschäfte (und Rechnungs- bzw. Forderungsmanagement ist im Grunde nichts anderes) niemals einen nicht-deutschen Partner wählen. Die kriegt man im Problemfall wenigstens (wenn mitunter auch mit viel Aufwand) vor den Richter.

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  4. Hallo Richard, du hast zwei interessante Punkte angesprochen, an denen wir auch schon arbeiten:

    Als wir FastBill 2007 gegründet haben, war diese Rechtsform ein recht unkomplizierte Wahl und wir konnten auf diese Weise schnell starten. Heute besteht das FastBill Team aus knapp 10 Mitarbeitern und wir sind “erwachsen” geworden. Unseren Kunden gegenüber möchten wir das auch zeigen und so sind wir gerade im Umwandlungsprozess zur GmbH. Also diese berechtigte Kritik wird in Kürze aus der Welt geschafft sein.

    Zur Telefonnummer: Man kann uns auch problemlos unter 0201 – 47091505 anrufen. Wir können diese Nummer im Grunde auch direkt kommunizieren, das wäre sicher besser.

    Ich hoffe, dass jetzt die Bedenken vor einem Test aus dem Weg geräumt sind. Gerne stehe ich für weiter Fragen zur Verfügung – und natürlich auch für Feedback.

    Gruß,
    René

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