Beiträge vom September, 2009

Amazon Outlet – Ein Rabattfilter

Montag, 28. September 2009 13:08

Der Mail-Men berichtet, dass Amazon seinen Kunden nun auch Schnäppchen und Restposten vie Amazon Outlet anbieten möchte. Diese Entwicklung ist nochvollziehbar, wenn man die Erfolge von Vente Privée und Brands4Friends betrachtet. Diese Art der Produktvermarktung ist bisher gänzlich an Amazon vorbgegangen. Amazon ist Online-Weltmeister im bedarfsdeckenden Verkauf von Produkten. Das hat allerdings wenig mit den bedarfsweckenden Ansätzen der ClubSale Marktführer zu tun. Und genau daran hapert es auch bei der Umsetzung von Amazon Outlet. Es ist auch für den Marktführer nicht einfach neue Online Konzepte stringent zu denken und weiterzuentwickeln.

Auf dem Amazon Blog gibt es leider keine Infos über die Herkunft der Ware. Interessant wäre es, wenn für diese Artikel ein eigenes Sourcingkonzept verwendet wird. Es sieht auf den ersten Schritt aber nicht danach aus.  So bleibt Amazon Outlet nur ein Suchfilter für amazon.de.

Ich bin mir sicher, dass Amazon genug Potenzial für eine erfolgreiche Umsetzung (oder Weiterentwicklung) einer ClubSale Plattform hat. Problematisch ist dabei nur das stark Online-Analytics getriebene Denken (eher kurzfristig orientiert) und die unausweichliche Nähe zur Mutterplattform. Da wird es auch nicht reichen die Produkte irgendwann unter einer eigenen Domain zu präsentieren. Irgendwie erinnert mich das an eBay Express.

Amazon Outlet

Amazon Outlet

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Der Versandhausberater…

Montag, 28. September 2009 7:17

….Martin Gross-Albenhausen schreibt neben einer lesenswerten Broschüre für den Distanzhandel, ein sehr sehr lesenswertes Blog. Die Broschüre wird von allen Entscheidern im Distanzhandel gelesen, aber das Blog könnte für meinen Geschmack noch mehr Leser haben. Die Artikel sind regelmäßig mit klugen Gedanken gespickt und helfen beim Weiterdenken. Bei Kassenzone passiert in letzter Zeit nicht so viel (Urlaub, Arbeit…), so dass wir unsere Leser gerne dazu aufrufen bei Grobi zu stöbern.

Verbesserungswürdig ist die Kommentarfunktion. Bei so vielen Eingabefeldern hat man das Gefühl ein Zeitungsabo zu bestellen.

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92% für kostenpflichtiges Barcamp

Samstag, 26. September 2009 17:04

Ok, der Titel ist etwas irreführend. Bei der Umfrage zum Thema “1€ Gebühr für Barcamps” geht es eher ums Prinzip als um echte Gebühren. Die Resonanz der Umfrage und die Kommentare sind aber eindeutig. 92% haben für die Einführung einer Teilnahmegebühr gestimmt, die ggf. wieder für einen guten Zweck gespendet werden kann.

barcamp

Darf das Barcamp 1€ kosten?

Bei ca. 350-400 Plätzen für das Barcamp Hamburg und schon heute 800 Community Teilnehmern wird aber auch die 1€ Gebühr nichts an der Anmeldeproblematik ändern. Außerdem hat niemand Lust Zeit sich um die administrative Abwicklung der “Gebühr” zu kümmern. Ich nehme die viele Zustimmung aber trotzdem gerne mit und werde analog zu den US Barcamps meinen Paypal Account als Spendendestination angeben. (Details kommen mit der Einladung zur Anmeldung). Dann kann jeder selber entscheiden wieviel Geld er Spenden möchte. Damit können dann entweder ein paar Extras für das Barcamp finanziert werden, oder es wird für guten Zweck gespendet. Ich bin für alles offen.

Bei ca. 20.000 – 25.000 Euro  Kosten für das Barcamp HH (Essen, Technik, Personal, Räume…) sind bisher übrigens erst ca. 6.000 Euro durch externe Sponsoren gedeckt. Wenn sich noch ein paar Sponsoren unter euch befinden, dann freue ich mich auf eine Rückmeldung!

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Blogs monetarisieren – Experiment

Dienstag, 22. September 2009 9:55

Ich habe mir schon vor einiger Zeit Gedanken über die Monetarisierung von kassenzone.de gemacht und bin aufgrund diverser Nachteile dieser Idee nicht weiter nachgegangen.

Dennis hat sich nun in seinem Blog nun die einzelnen “Verdienstmöglichkeiten” im Detail angeschaut und kommt in seinem Artikel “Montarisierung von kleinen Blogs – Ein Experiment” zu interessanten Erkenntnissen. Ein Lesetipps für alle (Klein-) Blogbetreiber. Ich bin gespannt wieviel Einnahmen dabei in die Kasse gespült werden.

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Barcamp 1 Euro

Mittwoch, 9. September 2009 17:26

Das Barcamp Hamburg rückt näher und mit ihm eine immer wieder aufkommende Diskussion: Wie regelt man am besten die Teilnehmerakkreditierung und senkt die No Show Quote? Pixelsebi hat sich dazu bereits sehr ausführliche (und gute!) Gedanken gemacht. Eine bisher immer verworfene Lösung, aufgrund von Kommerzcharakter und Orgaaufwand, ist die Einführung einer Teilnahmegebühr.

Bisher hat sich das Thema immer irgendwie von selbst geregelt, aber die immer noch anhaltende und sogar steigende Popularität von Barcamps hat dazu geführt, dass sogar größere Barcamps innerhalb von kürzester Zeit “ausgebucht” sind. Das ist meines Erachtens auch auf die einfache “barrierefreie” Buchungsmethode zurückzuführen. Man kann sich einfach mal einen Platz reservieren ohne bei Nichterscheinen ausgebuht zu werden. (Schlechtes Karma bekommt man trotzdem).

Ich hatte den Gedanken an eine Barcampgebühr eigentlich schon verloren, aber beim Lesen von Chris Andersons “Free” ist das Thema für mich noch einmal aktuell geworden. (Eine detailierte Buchkritik folgt hier noch). In einem Abschnitt beschreit er grob den Effekt “kostenlos vs. nicht-kostenlos”. Dabei ist es egal, ob die Kosten 0,01 Euro oder 100 Euro betragen. Alleine die Tatsache, dass ein Produkt etwas kostet zwingt den Konsumenten zu einem radikal veränderten Verhalten auch wenn der Preis lachhaft gering ist. Das ist laut Anderson auf eine Art “mind barrier” und nicht auf eine “economic barrier” zurückzuführen. Man wird durch den Preis gezwungen sich mit dem Produkt auseinanderzusetzen. Man kann es nicht einfach “einstecken” oder “buchen”.

Nun wäre es zu diskutieren, ob dieser Effekt nicht auch für das Barcamp Anwendung finden kann/darf. Dabei ist es erst mal egal wie das organisatorisch abgewickelt werden kann. Ich bitte um Meinungen!

Darf das Barcamp 1 Euro kosten? Die Gesamteinnahmen daraus können später an eine Einrichtung gespendet werden, die im Rahmen einer Session auf dem Barcamp “ausgelost” wird.

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