Startupweekend 2009 – Pitch #1

ideeNachdem Florian vor ein paar Monaten schon die Entwicklungen der weltweit stattgefundenen Startupweekends zusammengefasst hat und mit Erschrecken feststellen musste, dass gerade mal 5% der Ideen noch gerade so im Online Modus sind, hat Cem in seinem Blog darüber berichtet und nach Meinungen zu zukünftigen Startupweekend gefragt. Es scheint nach außen nichts Nachhaltiges dabei rauszukommen.  Trotzdem bleiben dieses Events faszinierend. Irgendwie ist die Mischung aus Neugier, Unbekannten, Hoffnung und Networking doch vielen Teilnehmern etwas wert. Man sollte nur nicht mit dem Anspruch teilnehmen damit schnell reich zu werden, nur weil man sich schnell genug angemeldet hat. Die Diskussionen in den diversen Blogs sind eindeutig. Weitermachen!

Einer der vielen Verbesserungsvorschläge ist es den Auswahlprozess der Ideen zu verbessern. Der war beim ersten Startupweekend suboptimal und hat dazu geführt eine aus Marktsicht absurde Idee umzusetzen zu bearbeiten. Ich glaube nicht, dass man auf einem Startupweekend eine nachhaltiges/großes Unternehmen erschaffen kann, aber irgendetwas wie ein Feature das den Teilnehmern helfen kann hat schon mehr Aussicht auf Erfolg. Deshalb pitche ich hiermit noch mal ins Blaue unsere Idee vom ersten Startupweekend 2007 (damals Pitch #10). Vielleicht sind die Chancen so besser für ein hoffentlich stattfindendes Startupweekend 2009.

Idee: Ein Eventempfehlungssystem/-feature

Konferenzen, Events, Barcamps, Stammtische…  – Die Welt der Wissensaustauschs unterliegt den Gesetzen des Long Tail. „Wer um Gottes Willen soll da die Übersicht behalten?“, dachten sich Florian und ich vor ca. 1,5 Jahren vor dem Startupweekend 2007. Wir haben eine Art Eventempfehlungssystem vorgeschlagen. Ein System das automatisch über Barcamps in meiner Nähe informiert oder sagen kann, ob die next09 einen Besuch wert ist. Da standen wir ggf. noch stark unter dem Einfluss von Tasterati.

Nachhaltigkeit & Umsetzungsmöglichkeit: Es sollte nicht das x-te Social Network sein bei dem man sich anmelden muss und alle möglichen Daten pflegt, sondern einfach nur eine Metaplattform die sich aus bestehenden Informationen bedient und auf verschiedenen Plattformen durch eine einfache API eingebunden werden kann. Ich habe versucht das in der Abbildung unten zu skizzieren. Damit kommen wir auch gleich zu den Umsetzungsmöglichkeiten. Eine simple Plattform die gut zu den Schnittstellen von Facebook passt wäre klasse (gewesen). Auf dem Startupweekend hatten ohnehin alle Teilnehmer einen Account auf diesem Übernetzwerk.

Auch die Interessen der Teilnehmer haben sich wahrscheinlich in vielen Bereichen überschnitten. Sonst hätte man sich wohl nicht auf diesem Event getroffen. Eine kritische Web 2.0 Masse wäre also auch vorhanden gewesen

pitch1

Eventempfehlungssystem + häßliches Powerpoint Layout

Die Idee hatte es beim ersten Startupweekend leider nicht in die nähere Auswahl geschafft. Das lag am fehlenden Networken vorher, einem schlechten Pitch und viel zu viel Infos in den zugestandenen 120 Sekunden. Wir hatten sogar etwas von Geschäftsmodell erzählt. Das hat es wohl unglaubwürdig gemacht. In den Geschäftsmodell war die Rede von der Ausweitung auf viele Branchen und Dienstleistungen für die großen Konferenzveranstalter. Die hätten damit auf einen einfachen Verteiler zugreifen können und ggf. ihre Konferenzunterlagen (Präsentationen, Studien)  drittvermarkten können.

Weil aber bestehende Systeme wie wevento, amiando…. immer noch nicht diese simple Funktion bieten und noch niemand die Blogwert.com Idee verwenden wollte, werfe ich diese Idee noch einmal in den Topf für das nächste Startupweekend. Hinweis: Jeder Interessierte kann das Thema weiterentwicklen, für sich claimen oder an einen Investor verkaufen.