Startups aus der Retorte – Startup Weekends gescheitert? – Update

Die Nutzung des Community-Gedankens zur Gründung von Startups hört sich nach einer spannenden Idee an und passt perfekt in die Web 2.0-Kultur.  Lassen sich aber mit Hilfe Startup Weekends tatsächlich erfolgreich neue Unternehmen gründen? Ist eine Gründung in 2 Tagen überhaupt möglich? Oder benötigt ein nachhaltiger Erfolg weiterhin die Reifezeit außerhalb solcher Veranstaltungen? Nach inzwischen zwei Startup Weekends in Deutschland, lohnt ein Blick zurück auf die Ergebnisse der Startup-Fabriken und deren Erfolg oder Misserfolg.

Das Prinzip „Startup Weekend“

Eines der ersten Startups wurde im Juli 2007 in den USA mit 70 Teilnehmern an einem Wochenende erstellt (in Boulder, USA). Das Ergebnis war vosnap, eine Plattform zur Entscheidungsbildung innerhalb von Gruppen. Das Projekt wurde inzwischen eingestellt und die Seite existiert nicht mehr.

Am 22./ 23. September 2007 organisierten Cem Basman und Jason Franklin-Stokes das erste deutsche Startup Weekend in Hamburg. Ziel des Wochenendes war es innerhalb von 48 Stunden mit einer großen Anzahl von Teilnehmer ein tragfähiges Geschäftsmodell zu finden, um dieses anschließend vom Business Plan über die Gründung des Unternehmens bis zur Programmierung der Plattform weitgehend umzusetzen. Alle Teilnehmer erhielten im Anschluss Anteile an der Unternehmung, als Belohnung und Motivationsschub quasi.

Laut startupweekend.com gibt es inzwischen über 50 umgesetzte Startup Weekend-Projekte. Hinzu kommen natürlich noch zahlreiche, die nicht „zentral“ erfasst wurden. Doch dazu später mehr.

Von Edelbild bis indawo
Bereits Wochen vor dem ersten Startup Weekend in Hamburg wurde intensiv über mögliche Geschäftsmodelle, den genauen Zeitablauf und die Incentivierung diskutiert. Hierbei handelt es sich um wichtige Aspekte damit die „Weisheit der Gemeinschaft“ auch effizient zum Einsatz kommen kann. Geeinigt wurde sich schließlich auf folgenden Ablauf:

  1. Competition! Round 1: Beauty Contest & Death Match! (Plenum)
  2. Coordination! Round 2: Map your Mind! (Plenum)
  3. Collaboration! Round 3: Analyze it! Build it! (Breakout Sessions & Plenum, to be refined)
  4. Completion! Round 4: Grande Finale! (Breakout Sessions & Plenum, to be refined)

Das Ergebnis des ersten deutschen Startup Weekends war ein Dienst der Bilder verschönern soll: edelbild.de. Wie Robert in seinem eigenen Fazit zum Wochenende feststellte, war es eine Überraschung, dass es auf ein so klassisches Geschäftsmodell herauslief. Die mediale Präsenz fiel mit zahlreichen Pressevertretern recht hoch aus. So berichteten u.a. das ZDF und Financial Times, sowie Mario Situs aka der elektrische Reporter über das Wochenende. Von den zahlreichen Diskussionen Berichten in Blogs ganz zu schweigen. Also keine schlechten Voraussetzungen für den Start eines neuen Unternehmens.

Beim zweiten deutschen Startup Weekend, welches dieses Jahr stattfand (17./ 18. Mai), wurden zwei Geschäftsmodelle ausgearbeitet, von denen sich am Ende indawo durchsetzte: ein Dienst um anlassbezoge Locations zu finden. Die Aufmerksamkeit klassischer Medien war dieses Mal zwar geringer, das Ergebnis wurde dafür auch intensivst in Blogs promotet und diskutiert.

Wie geht es weiter? – Das Motivationsloch
Nach ersten Gehversuchen und dem Launch des Internetauftritts ist mit Sicherheit die größte Herausforderung das gegründete Startup in den realen Betrieb zu überführen. Denn nach dem Wochenende lösen sich die Arbeitsteams auf und alle Beteiligten gehen in der Regel ihren bisherigen Tätigkeiten nach. Das Unternehmen benötigt jedoch weiterhin intensivste Betreuung, sprich ein Commitment von genügend Personen über einen längeren Zeitraum.

Um Edelbild ist es nach ca. einem Jahr recht still geworden: die Seite ist bis heute nicht für die Öffentlichkeit nutzbar und wurde äußerlich seit dem Launch im letzten Jahr kaum verändert. Zwischenzeitlich gab es bei Weiterentwicklung und Incentivierung der noch vorhandenen Shareholder Motivations-Peaks, die notwendige Konstanz fehlte jedoch.

Obwohl indawo „erst“ 5 Monate alt ist, scheint das Projekt ein ähnliches Schicksal wie Edelbild zu ereilen. Die Seite ist zwar nutzbar und macht optisch was her, enthält jedoch für z.B. Hamburg nur 50 Location-Einträge und 12 für Berlin. Von ihrem geplanten Zweck (eine relevante Locationsuche zu sein) ist indawo somit unendlich weit entfernt. Auch im dazugehörigen Blog ist es still geworden, es enthält seit dem 11. Juni keine neueren Einträge.

Ist das mangelnde Engagement ein typisch deutsches Problem? Wie nachhaltig sehen die Ergebnisse anderer Startup Weekends aus?

Hierzu mal eine Übersicht der laut startupweekend.com bereits gestarteten Projekte, von denen ich den aktuellen Status recherchiert habe:

Projekt Von Wann Status
VoSnap Boulder, USA Jul 2007 Offline
LobbyThem Toronto, USA Okt 2007 Offline
Ededlbild Hamburg, Germany Sep 2007 Sleeping
FavorEats NYC, USA Okt 2007 Offline
TipDish Houston, USA Okt 2007 Offline
ScrollTalk West Lafayette, USA Okt 2007 Sleeping
DeskHappy Boston, USA Okt 2007 Offline
HolaNeighbor DC, USA Okt 2007 Offline
WorkPerch Chapel Hill, USA Nov 2007 Sleeping
Skribit Atlanta, USA Dez 2007 Running
HelpHookup San Francisco, USA Nov 2007 Offline
aLittleBitBetter London, England Dez 2007 Sleeping
SocialMixr und Frenemies Los Angeles, USA Dez 2007 Offline
Skillbit Seattle, USA Jan 2008 Offline
EventHerder Bloomington, USA Feb 2008 Sleeping
Indawo Hamburg, Germany Mai 2008 Sleeping
Handshak.es Boulder, USA Offline
MoldRush Boulder, USA Sleeping
Web2Splash Boulder, USA Offline
Hitsurance Boulder, USA Offline
Startup Drinks Boulder, USA Sleeping
idream San Antonio, USA Jun 2008 Sleeping
ForceXchange San Antonio, USA „Closed Beta“
RentEscapes San Antonio, USA Offline
LifeGrant Portland, USA Offline
Mugasha Portland, USA Jun 2008 Sleeping
Get Gathered Portland, USA Sleeping
Startup River Portland, USA Sleeping
Spynnr Memphis, USA Jun 2008 Sleeping
Vagabondoo Ann Arbor, USA 2008 Sleeping
The Brand Yu Life Ann Arbor, USA Running
Nudge Ann Arbor, USA „Private Beta“
Market Monitor Ann Arbor, USA Sleeping
intermz Ann Arbor, USA 2008 Running
DealCastr Carolina, USA Closed
Scavenja Carolina, USA Jul 2008 Running
My Fries Suck Carolina, USA 2008 Sleeping
Bars For Us Carolina, USA Jul 2008 Sleeping
GiggleSeed Columbus, USA Jul 2008 Sleeping
CorkShare Columbus, USA 2008 Sleeping
uPropel Columbus, USA 2008 Offline
Clearwish Columbus, USA 2008 Sleeping
EventStart Columbus, USA 2008 „Private Beta“
Spotwurk Columbus, USA 2008 Sleeping
FindShelterNow Columbus, USA 2008 Sleeping
Skibble Columbus, USA Jul 2008 Sleeping
FreighChatter Columbus, USA 2008 Sleeping
Litigation Desktop Columbus, USA 2008 Sleeping

Von 48 gestarteten Projekten sind also noch 4 aktiv. Der Großteil besitzt zwar noch eine Internetseite, diese wird jedoch nicht weiterentwickelt („Sleeping“). Die „Überlebenden“ sind:

  1. Skribit: automatische Empfehlungen von Blogposts
  2. The Brand Yu Life: Seite zum Thema “Personal Branding”
  3. Intermz: Enzyklopädie für unterschiedliche Kontextzusammenhänge
  4. Scavenja: Schnitzeljagd mit Fotos

Auffällig ist, dass zwei der drei (bisher) noch laufenden Startups ohne größeren laufenden Betriebsaufwand auskommen. Vielleicht der Grund, weshalb sie überhaupt noch laufen…

Startup Weekends ohne Chance auf Erfolg?
Die große Anzahl gescheiterter Projekte legt den Schluss nahe, dass sich auf Startup Weekends nicht erfolgreich nachhaltige Geschäftsmodelle entwickeln lassen. Was sind aber die Gründe für den „Misserfolg“? Und lassen sich diese Ursachen zum Positiven wenden, so dass auch erfolgversprechendere Umsetzungen möglich sind?

1) Der Auswahlprozess
Zunächst einmal ist der Auswahlprozess der umzusetzenden Idee extrem relevant. Die Herausforderung hierbei ist, dass in der Regel alle vorgestellten Ideen bereits intensiv vom Ideengeber durchdacht wurden, die Gemeinschaft sich aufgrund der Tiefe mancher Ideen aber nur schwer schnell (!) ein objektives Bild von der Relevanz des Themas machen kann. So kann es passieren, dass eine Idee schnell als gut befunden wird, weil sie zu oberflächlich betrachtet wurde.

Da lange Recherchearbeiten zu 20 oder mehr Ideen aufgrund der sehr begrenzten Zeit nicht möglich sind, müsste der Auswahlprozess allein über die Frage „würde ich diesen Dienst nutzen?“ getroffen werden. Dieser Aspekt wurde insbesondere bei Edelbild vernachlässigt, so wurde ein Produkt für „andere“ Nutzer entwickelt.

2) Die Nutzung der Community
Im Anschluss ist entscheidend, ob die vorgestellte Idee wirklich alle Möglichkeiten die anwesenden Community optimal nutzt. Wenn dies der Fall sein sollte, müsste man das Startup mit einem kräftigen Anfangsschub auf die Schienen setzen können. Die vergangenen Projekte zeigen jedoch, dass der Schub zu gering ausfällt und die Justierung auf der Schiene nicht erfolgreich war.

Es ist somit notwendig alle 100-150 anwesende Startuper noch aktiver für das Wochenende zu nutzen. Dabei denke ich weniger an Programmieren, Business Plan füllen etc., sondern sie als erste Nutzergruppe einzuspannen. Denn den meisten der gescheiterten Startups fehlte es an Content. Wenn man die anwesende Community aufgrund des gewählten Geschäftsmodells nicht in dieser Form einsetzen kann, handelt es sich häufig um ein zu komplexes Projekt für die Umsetzung innerhalb eines Startup Weekends (siehe Edelbild).

3) Die Programmierung der Plattform
Nach dem Wochenende muss mindestens eine Webseite mit allen gewünschten Grundfunktionen stehen. Denn nur am Startwochenende ist der Zugriff auf größere Entwicklerressourcen möglich. Jede spätere Weiterentwicklung muss hart erkämpft werden. Damit die Umsetzung der Grundfunktionen möglich ist, ist die Organisation während des Wochenendes die große Herausforderung.

4) Die Incentivierung
Als letztes ist ein attraktives Anreizmodell notwendig, um alle verbleibenden (dauerhaften) Projektmitglieder zu binden. Hierbei handelt es sich vermutlich um den schwierigsten Part, da zu Beginn in der Regel keine Finanzierung des Projektes gibt und die Beteiligten ihr Engagement mit ihrem Hauptberuf, Studium etc. zu vereinbaren haben. Eine kontinuierliche Weiterentwicklung bleibt so leider schnell auf der Strecke.

Zudem muss für einen fairen Split der Anteile gesorgt werden. Denn nach dem Wochenende gehen alle Startuper mit der gleichen Anzahl Anteile nach Hause. Das Kernteam, welches sich im Anschluss dem Projekt weiter annehmen möchte, sollte jedoch auch auf die Anteile projiziert werden.

Fazit
Die Idee an einem Wochenende ein Unternehmen mit Hilfe der Gemeinschaft auf die Beine zu stellen ist weiterhin faszinierend. Zudem bringen Startup Weekends jede Menge Spaß und es ist möglich viel über Projekt- und Gruppenorganisation zu lernen. Wenn für den nächsten Anlauf insbesondere das Problem der Vorauswahl und der dauerhaften Incentivierung gelöst wird, besteht auch die Chance, dass ein Projekt auch länger als 3 Monate übersteht. Dann wäre die Veranstaltung perfekt. Ich bin gespannt…

P.S.
Wenn man jetzt den Eindruck gewonnen haben sollte, mit Startup Weekends ist kein Geld zu verdienen bzw. die Beteiligung sei nichts wert, hier noch ein Hoffungsschimmer: Alex hat mit dem Verkauf seiner zwei Edelbild-Anteile 40 Euro Gewinn gemacht 😉

P.P.S.
Warum gibt es eigentlich noch keinen Wikipedia-Artikel zum Thema Startup Weekends?

Update
Cem hat die aktuelle Diskussion als Anlass genommen und fragt nach dem Interesse an einem neuen Startup Weekend und dem gewünschten Format.

Dieser Eintrag wurde veröffentlicht in Allgemein, Handel und verschlagwortet mit , , , von Florian Hermsdorf. Permanenter Link zum Eintrag.

Über Florian Hermsdorf

Florian Hermsdorf beschäftigt sich seit 10 Jahren intensiv mit allen Themen im Bereich Mobile Commerce. Er verantwortete die M-Commerce Aktivitäten (inkl. Betrieb, Marketing, Produktmanagement) von otto.de. Anschließend war er mehrere Jahre im Otto Group Konzern in den Bereichen Business Development und Corporate Development E-Commerce tätig. Dort beschäftigte er sich mit strategischen Themen und der Planung sowie Bewertung von M-Commerce und E-Commerce Geschäftsmodellen. Er gründete und leitete 2,5 Jahre für die Otto Group als Geschäftsführer das Startup VitaBote. Darüber hinaus hält er Fachvorträge im M-Commerce Umfeld und als Gastdozent an der FH Wedel die M-Commerce Vorlesung. (Xing)

24 Gedanken zu “Startups aus der Retorte – Startup Weekends gescheitert? – Update

  1. Frag doch mal, wie viele Leute bei dem Startupweekend mitmachen um wirklich die einzig und tolle Geschäftsidee umzusetzen und zu gründen. In erster Linie ist das Weekend aus meiner Sicht ein großartiger Workshop, der viele andere Zusammenkünfte locker links überholt. Gespräche, Kontakte, Ideen, Input ohne Ende. Wenn daraus auch noch ein Geschäft werden würde, umso besser. Erster Ziel ist es meiner Meinung nach nicht und kann es schon strukturell gar nicht sein.

  2. Hi Valentin – ich stimme dir zu, dass es als Networking-Veranstaltung eins super Sache ist, aber darum geht es bei der Idee nicht primär. Ziel ist es ein Unternehmen zu gründen und online zu bringen – Punkt. Der Rest ist zwar toll, darf aber nur zum Teil in die Erfolgsbewertung eingehen. BTW – geile Zusammenfassung Flo!

  3. Pingback: Basic Thinking Blog | Startupweekends unter der Lupe

  4. „Ziel ist es ein Unternehmen zu gründen und online zu bringen – Punkt.“

    Aber woher nimmst du denn diesen Satz? Finde die Zusammenfassung auch prima, vor allem diese weltumspannende Übersicht. Aber dennoch: Ich würde hier Storyline, sozusagen die Verpackung und den Inhalt nicht so arg gleich setzen. Punkt.

  5. Ich war auf dem Startup Weekend Ausgabe #1 in Hamburg und muss ehrlich sagen dass ich nie damit gerechnet habe dass am Ende ein wasserfestes Unternehmen dabei raus kommt. Das hatte meiner Ansicht nach auch niemals Priorität, was eher zählte war der Gedanke mit zig teilweise unbekannten Profis 48 Stunden komprimiert kreativ an einem Projekt zu arbeiten. Das war eine super Erfahrung und dank der Moderation und Vorarbeit von Cem und Jason auch sehr angenehm. Was nach diesen 48 Stunden kommt ist eben die blanke Realität, ohne den Spirit der Veranstaltung fehlt eben Vielen die Motivation am Projekt weiterzuarbeiten. Oder es ist schlichtweg die Zeit, wer hat als Freelancer oder Festangestellter schon die Luft sich nebenbei noch um ein ewig schreiendes Startup-Baby zu kümmern. Was meiner Ansicht nach aber die Veranstaltung Startup Weekend an sich in keinster Weise weniger attraktiv macht!

  6. Danke, endlich 😉 Ich war auch dabei, deshalb schreibe ich das hier auch. Sehe das genau wie du und meine, dass das den meisten Beteiligten ebenso geht/ging.

  7. @Valentin: Ich will nicht die Veranstaltung abwerten – ganz im Gegenteil, ich fand es toll dort und habe viele Leute kennengelernt. Noch mehr gelernt habe ich wohl über soziale Aspekte dieser „Gruppenarbeit“ als sich automatisch eine Art Hierarchie gebildet hat. Das war faszinierend. Am Ende des Tages möchte ich aber auf etwas noch Greifbareres zurückschauen = eine fertige Website/Unternehmen. Das war für mich das Ziel. Die Verpackung bzw. Storyline des SUW hat etwas anderes versprochen als inhaltlich am Ende rausgekommen ist. Vielleicht sollte man es umbenennen – „Seminar zur Gründung eines Unternehmens…“ Egal – ich werde bestimmt auch in Zukunft bei einem solchen Event vorbeischauen.

  8. Das ist ja der Punkt: Klar, man könnte auch innovativ sein und ein Seminar/Workshop/Konferenz/Barcamp aus der Taufe heben. Das sind alles Veranstaltungen, von denen es noch viel zu wenige gibt 😉

    Spaß beiseite: Genau das, die Probe am Ernstfall, das Spiel mit Chance auf realen Gewinn, macht für mich den Reiz aus. Es ist systemisch gesehen möglich, dass etwas brauchbares, vernünftiges dabei heraus kommt. Wahrscheinlich ist es nicht. Just dieser Möglichkeitshorizont unter der Bedingung der Unwahrscheinlichkeit gibt den Startup-Weekenends das Finish, den Geschmack, den Pfeffer und die Würze.

    Jeder, der schon mal Unternehmen gegründet hat, an der Gründung beteiligt war oder danei zugeschaut hat oder etwas länger über die Struktur so eines Weekends sinniert, sollte aber sehen: Der Idealfall einer Gründung sieht anders aus. Das geht schon bei Vorstellen der Ideen los. Wenn du eine Gründungsidee hast, bei der du zu 100 Prozent vom Erfolg überzeugt bist, auch shcon gutes Feedback hast, meinst du, du würdest sie dann mal eben bei einem SUW pitchen?

    So, jetzt muss ich mal Brötchen backen gehen 😉

  9. Das ist ja wohl auch etwas vermessen, mit der Annahme man könne mal eben genau die richtigen Leute treffen, spannende und auch konsensfähige Ideen entwickeln und mal eben so ein möglichst erfolgreiches Unternehmen gründen, ins Wochenende zu gehen.

  10. @Valentin: Mit der 100% würde ich wohl nicht pitchen. Würde die 100% Idee das SUW überleben?
    @Frank: Das stimmt natürlich, aber ein wenig träumen darf jeder 🙂

  11. Pingback: Gedanken zu Startup Weekend « Sprechblase

  12. Die StartupWeekends waren für mich Experimente. So etwas gab es vorher noch nicht, und es gab kein schlaues Buch in dem geschrieben stand wie ein StartupWeekend funktioniert. Ich fand es faszinierend, wie gut 100 Menschen ohne Hierarchie und Plan, in zweit Tagen Unternehmen gegründet haben. Edelbild und Indawo waren nach jeweils zweit Tagen gut aufgestellt. Bis hier hat das Experiment funktioniert und das ist schon sehr viel. Ab Montag waren jedoch alle Teilnehmer wieder zurück in ihren eigentlichen Job, und so kam es eben wie es kam.

    Fazit für mich: Es ist tatsächlich möglich mit einer großen Gruppe an nur einem Wochenende ein Unternehmen mit tragfähigem Konzept zu gründen. Die Prozesse, die sich auf dem StartupWeekend ah-hoc gebildet haben, funktionieren weitaus besser als die in strukturierten traditionellen Unternehmen.

  13. Danke für den Hinweis. Ich habe mit „Ja“ gevotet. Vielleicht kann man ein paar Kleinigkeiten an den Rahmenbedingungen machen, oder einfach die Zielsetzung ändern.

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  19. Hello, I am a co-founder of Mugasha. I wanted to let you know that we are currently in Beta and will be launching publicly in a matter of a few weeks. Definitely, not „Sleeping“ 😉
    The major benefit of Startup Weekend is definitely the community building. Having businesses actually emerge from the event is just bonus.

    Cheers!

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