Commerce Espanol

Ich habe mir gestern in Spanien einen Kleinwagen bei dem Sixt-Partner „GoldCar“ angemietet und musste mit Erstaunen die folgenden Klausel lesen:

Sinngemaess: Wir stellen Ihnen das Auto vollgetankt zur Verfuegung. Bitte geben Sie das Auto leer wieder ab. Wir erstatten kein Restbezin. Aus Abrechnungsgruenden koennen wir nur Pauschalkosten in Hoehe von 49,- Euro bzw ??,- Euro in Rechnung stellen.

Ich weiss nicht, ob das mittlerweile normal ist in der internationalen Vermieterszene, aber ich finde das sehr dubios. Der Vermieter meinte zwar, dass man dadurch bei der Rueckgabe Zeit spart, aber das Auto wird doch sowieso bei der Rueckgabe angeschaut, um eventuelle Schaeden zu vermerken. Und dann noch der Trick mit der Pauschale – ich traute meinen Augen nicht. Ich bin geneigt das Auto komplett leer abzugeben und die letzen Meter zum Flughafen zu schieben. Das sind doch versteckte Kosten. Gibt es da keine EU-Richtlinien?

Wenn nicht, dann haette ich noch ein paar Ideen fuer die Vermietungen:

  • 10.000 km frei, aber die letzten 9.000 km extra in Rechnung stellen. „Bitte fahren Sie moeglichst weit.“
  • Abgabe des Autos am Abholort kostet Extra (Anti-Rueckfuehrungsgebuehr)
  • Bei mehr als zwei zu transportierenden Gepaeckstuecken fallen Extra Gebuehren an. (Das koennte man sich bei den Taxis in Muenchen abschauen)
  • Die Kaskopraemie des Fahrers wird auch bei der Vermietung angewendet (natuerlich nur ueber 100%)
  • …. und viele mehr…

So genug geklagt – ab zum Strand. Vielleicht kann man da auch Kayak Freestyle Training machen.

0 Gedanken zu „Commerce Espanol

  1. Zumindest in Spanien ist diese Praxis normal. Ist mir bei verschiedenen vermietern schon passiert. Auch in anderen Länder (U.K.)

  2. Der Verbraucher wird durch so eine Praxis immer schlechter gestellt. Ich kann mir nicht vorstellen, dass das im Rahmen einer einheitlichen EU-Gesetzgebung lange Bestand hat. Die Option die ich habe heisst uebrigens voll/leer. Die „normale“ Option aus Deutschland nennt sich voll/voll.